Aktion: Kein Gen-Mais in Europa

Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner entscheidet in Kürze mit, ob in Europa künftig noch mehr Gen-Mais
angebaut wird – oder ob er vom Acker verbannt wird. Bisher hat sich die Ministerin noch nicht auf eine
Position festgelegt. Das Online-Netzwerk Campact und ein breites Bündnis von Umweltorganisationen fordern
von der Ministerin, klipp und klar gegen den Gen-Mais zu stimmen – mit dieser Online-Aktion können Sie tätig werden:

www.campact.de

Die Folgen des Anbaus sind gravierend: Schleichend verunreinigen die Pollen des Gen-Mais die gentechnikfreie Landwirtschaft. Der Großteil des Mais wird verfüttert und landet  dann als Käse, Milch, Eier und Fleisch auf unseren
Tellern.

Gen-Mais-Verbot in Deutschland

Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner verbietet den Anbau von Genmais Mon810. Alle Freilandversuche, die ursprünglich auf 10 Jahre angelegt gewesen waren, sind damit gestoppt, so Bayerns Agrarminister Helmut Brunner. Es ist ohnehin unglaublich, einen Freilandversuch mit unabsehbaren Folgen für die gesamte Nahrungskette und das Ökosystem über einen derart langen Zeitraum überhaupt zu genehmigen. Doch die CSU in Bayern ist weiterhin dafür. Zur Erinnerung: Der Konzern Monsanto – ursprünglich auf Chemie spezialisiert – verändert Nahrungsmittel gentechnisch so, das sie gegen Schädlinge resistent sind. So zumindest die offizielle Version.
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European Palm Society

Founded in 1991, the European Palm Society have been championing the growing of palms and other exotic plants in Europe and other Temperate areas of the world.
The European Palm Society (EPS) is affiliated to the International Palm Society and is a non-profit organisation dedicated to sharing information about palms and other exotic plants across the continent of Europe. We recognise that many other areas of the world experience similar climatic conditions to those in Europe and we also therefore welcome sharing the experiences and knowledge of members all around the globe.

www.palmsociety.org.uk

Artensterben aktuell

Man schätzt, daß in vorgeschichtlicher Zeit alle paar tausend Jahre eine Art verschwand. In den letzten 300 Jahren verschwand alle 10 Jahre eine Art, gegenwärtig geht in Deutschland durchschnittlich jedes Jahr eine Pflanzen- und Tierart verloren. Weit mehr Arten werden in der Roten Liste als gefährdet eingestuft. Wenn die Entwicklung des Artenschwundes anhält, ist zu befürchten, daß binnen kurzer Zeit Flora und Fauna um 60%-90% zurückschrumpfen.

www.umweltlexikon-online.de

www.planet-wissen.de

www.wwf.de

www.spiegel.de

 

Bannwald

Der Name Bannwald wird in Deutschland länderspezifisch unterschiedlich verwendet. Näheres dazu in den lokalen Besonderheiten. Generell ist Bannwald ein sich selbst überlassener Waldbestand, in dem Bewirtschaftungsmaßnahmen nicht erlaubt sind und Rodungen nur in Ausnahmefällen durchgeführt werden dürfen. Bannwälder sind Waldgebiete, deren weitere Entwicklung möglichst vollständig der Natur überlassen bleibt. Es werden keine Pflegemaßnahmen durchgeführt, anfallendes Holz darf nicht entnommen werden. Die Anlage von Fußwegen ist erlaubt.

wikipedia.org

Die Zukunft ökologischen Landbaus und Saatgut

Kohlrabi steht stellvertretend für alle Gemüse, bei denen der ökologische Erwerbsanbau durch die konventionellen Labortechniken – hier das gentechniknahe Verfahren der Protoplastenfusion – in Zukunft nicht auf konventionelle Neuzüchtungen zurückgreifen kann. Die Entwicklungen am Saatgutmarkt schaffen für den Ökologischen Landbau Realitäten, aus denen sich ein dringender Handlungsbedarf ableiten lässt, wenn die Richtliniendiskussion unabhängig von Konzern-Entscheidungen bleiben soll. Doch die Pflanzenzüchtung für den Ökologischen Landbau steckt noch in den Kinderschuhen. Bisher gibt es nur sehr wenige auf ökologisch bewirtschafteten Flächen gezüchtete Pflanzensorten. Im Gemüsebau sind die Züchter/innen des Vereins Kultursaat e.V. mit ihrer Gemüsezüchtung führend. Bereits 38 Sorten aus der Arbeit konnten beim Bundessortenamt angemeldet werden.

www.kultursaat.org

Raoul Francé – Biologe und Schriftsteller

Die ökologische Landwirtschaft gründet sich teilweise auf Erkenntnisse Francés, die in seinen Büchern Das Edaphon (1913) und Das Leben im Ackerboden veröffentlicht und als Serie in der Zeitschrift Kosmos einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden. Diese wissenschaftliche Quelle wird jedoch meist verschwiegen. Heute wird Raoul H. Francé als Begründer der Biotechnik wiederentdeckt. Zahlreiche seiner damals wie heute fortschrittlichen Ideen erlangten erst Ende des 20. Jahrhunderts ihre Würdigung.

wikipedia.org