Einblatt „Donna Kaskatrandras“

Donna Kaskatrandras

„Donna“ hat griechische Vorfahren, die einst bei Onassis ein und aus gingen. Doch nachdem Maria Callas die Onassis-Yacht nicht mehr besuchte und die so auch Musik auf der Yacht verstummte, machte sich seine Familie auf nach Frankreich. „Donna“ lebte an der Cote d’Azur und ging später nach Düsseldorf. Nur durch Zufall verschlug es sie nach Frankfurt am Main, wo sie derzeit Zungenbrecher-Contests macht, bei denen per online-voting die Sieger bestimmt werden. „Donna“ ist 43 cm hoch.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Frankfurt.

Palmfarn „The Three of us“

The Three of Us

„Just the Three of us, building castes in the sky“ – drei von 6 Farnblättern blieben und die halten zusammen und haben seine äußerst musikalische Ader. „We can make it, if we try“.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Bonn.

„Joe Barras“

Joe Barras

Er ist 80 cm hoch und kommt aus einer spanischen Winzerfamilie, erkannte aber früh, das er das Weingut nicht übernehmen wollte. Viele Jahre reiste er durch die Welt, bevor restriktivere Grenzkontrollen das Reisen ohne Pass unmöglich machten und er seßhaft wurde. Er machte sich mit einer Flamencoschule für Sukkulenten in Frankfurt am Main selbstständig.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Frankfurt.

Weihnachtskaktus „Liliana Geometrica“

Liliana Geometrica

Schon früh begeisterte sie sich für den Konstruktivismus und das Bauhaus. Als Teenager versuchte sie die Arbeiten von Piet Mondrian aus ihren Blättern zu bilden. Doch dann begriff sie, das sie nicht gegen ihre organische Struktur, sondern mit ihr arbeiten wollte und entwickelt seitdem die „Geometric Patterns“.
Aus diesen entwickelt sie inzwischen Performances, die momentan ausschließlich der Pflanzenwelt vorbehalten sind.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Frankfurt.

Bambus „Wanna be an Orchid“

Wanna be an Orchid

Sie ist DER Travestiekünstler unter den Pflanzen. Als „Mary van den Plaste“ und „Sybilla von Mer – ih – jaaan“ schrieb sie Travestiegeschichte. Bereits seit 2 Jahren schon tourt sie mit ihrem aktuellen Programm „Wanna be an Orchid“ durch die Republik. Als Freundin des Mimikry lies sie sich diesen Namen im Pass eintragen.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Frankfurt.

Strelitzie „Ella Strelantiano“

Ella Strelantiano

Schwerst vernachlässigt wurde sie vor einem halben Jahr am Müll gefunden, hatte dann aber das Glück, sich im Sommer in einem Garten erholen zu können. Jetzt besinnt sie sich wieder auf ihre Stärken und schreibt ihren ersten Roman, der autobiografische Züge trägt und von einer Reise quer durch Europa erzählt.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Frankfurt am Main.

Himalayagras „Hima Laya von Kaltenberg“

Hima Laya von Kaltenberg

Die Adelige mit Vorfahren aus Tibet arbeitet gerade am familiären Stammbaum und fand erst kürzlich heraus, das es offensichtlich Verbindungen väterlicherseits zu Padmasambava gibt. Inwieweit sich diese Vermutungen bestätigen lassen, bleibt zu erforschen. „Hima Laya von Kaltenberg“ nahm dazu Kontakt zu diversen botanischen Gärten auf und hat mittlerweile Kontakte nach Tibet aufgebaut. Sie sucht ein neues Heim, das sie mit ihrem friedfertigen Wesen bereichern kann.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Frankfurt.

Sukkulenten „Organic City“

Organic City

Sie sind der Vorreiter zukünftiger Metropolen und lehrten lange via Skype am M.I.T. Inzwischen leben sie in Frankfurt und entwickeln Architektur auf Basis von organisch gewachsenen Formen nach dem Vorbild von Sukkulentenformen. Ihr Ziel ist es, diese mittels K.I. so weiterentwickeln zu lassen, das sich das Wachstum der Städte zeitgleich mit dem tatsächlichem Bedarf an Wohnraum entwickelt.
Bereits adoptiert. Inzwischen leben sie in Frankfurt.

Lilie „Dancing Lilly“

Dancing Lilly

In ihren Tanzshows schlüpfte sie bereits in die Rolle einer Schlangenfrau, eines Leoparden und einer Prima Ballerina. Seit einem Jahr jedoch hat sie den Ausdruckstanz für sich entdeckt und bewegt sich völlig frei; inspiriert von Pina Bausch und Mary Wigman. Da ihr Biorhythmus wesentlich langsamer, als des Menschen ist, sind ihre Darbietungen nur für äußerst geduldige und visuell geschulte menschliche Zuschauer wahrnehmbar.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Frankfurt.

Ficus „Second Life“

Second Life

Vor ca. einem halben Jahr begann er sein zweites Leben in Botania. Kurz zuvor erst hatte er den Film Transcendence gesehen und ein virtuelles Alter Ego erwogen, nachdem es ihm zusehends schlechter ging und sich schlicht niemand für ihn interessierte. Doch dann besann er sich auf die sinnlichen Qualitäten des Lebens und entschloss sich, doch noch seinen Lebensgeist anzufeuern um damit neue Blätter zu bilden.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Frankfurt.

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