Monstera „Light Flow“

Light Flow

„Light Flow“ interessierte sich von frühester Jugend an dafür, das Licht sich sowohl als Teilchen, als auch als Welle bewegt. Seit 2 Jahren erforscht sie die Lichtwellen städtischen Tageslichts und experimentiert, indem sie ihren Biorhythmus, ihre Blattbewegungen und Blattstellungen in Bezug zur Lichtemperatur und der subjektiven Lichtempfindung verändert. Am schönsten findet sie es, wenn das Licht sanft über ihre Blätter streicht.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Herne.

Bambus „Wanna be an Orchid“

Wanna be an Orchid

Sie ist DER Travestiekünstler unter den Pflanzen. Als „Mary van den Plaste“ und „Sybilla von Mer – ih – jaaan“ schrieb sie Travestiegeschichte. Bereits seit 2 Jahren schon tourt sie mit ihrem aktuellen Programm „Wanna be an Orchid“ durch die Republik. Als Freundin des Mimikry lies sie sich diesen Namen im Pass eintragen.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Frankfurt.

Strelitzie „Ella Strelantiano“

Ella Strelantiano

Schwerst vernachlässigt wurde sie vor einem halben Jahr am Müll gefunden, hatte dann aber das Glück, sich im Sommer in einem Garten erholen zu können. Jetzt besinnt sie sich wieder auf ihre Stärken und schreibt ihren ersten Roman, der autobiografische Züge trägt und von einer Reise quer durch Europa erzählt.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Frankfurt am Main.

Himalayagras „Hima Laya von Kaltenberg“

Hima Laya von Kaltenberg

Die Adelige mit Vorfahren aus Tibet arbeitet gerade am familiären Stammbaum und fand erst kürzlich heraus, das es offensichtlich Verbindungen väterlicherseits zu Padmasambava gibt. Inwieweit sich diese Vermutungen bestätigen lassen, bleibt zu erforschen. „Hima Laya von Kaltenberg“ nahm dazu Kontakt zu diversen botanischen Gärten auf und hat mittlerweile Kontakte nach Tibet aufgebaut. Sie sucht ein neues Heim, das sie mit ihrem friedfertigen Wesen bereichern kann.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Frankfurt.

Sukkulenten „Organic City“

Organic City

Sie sind der Vorreiter zukünftiger Metropolen und lehrten lange via Skype am M.I.T. Inzwischen leben sie in Frankfurt und entwickeln Architektur auf Basis von organisch gewachsenen Formen nach dem Vorbild von Sukkulentenformen. Ihr Ziel ist es, diese mittels K.I. so weiterentwickeln zu lassen, das sich das Wachstum der Städte zeitgleich mit dem tatsächlichem Bedarf an Wohnraum entwickelt.
Bereits adoptiert. Inzwischen leben sie in Frankfurt.

Lilie „Dancing Lilly“

Dancing Lilly

In ihren Tanzshows schlüpfte sie bereits in die Rolle einer Schlangenfrau, eines Leoparden und einer Prima Ballerina. Seit einem Jahr jedoch hat sie den Ausdruckstanz für sich entdeckt und bewegt sich völlig frei; inspiriert von Pina Bausch und Mary Wigman. Da ihr Biorhythmus wesentlich langsamer, als des Menschen ist, sind ihre Darbietungen nur für äußerst geduldige und visuell geschulte menschliche Zuschauer wahrnehmbar.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Frankfurt.

Ficus „Second Life“

Second Life

Vor ca. einem halben Jahr begann er sein zweites Leben in Botania. Kurz zuvor erst hatte er den Film Transcendence gesehen und ein virtuelles Alter Ego erwogen, nachdem es ihm zusehends schlechter ging und sich schlicht niemand für ihn interessierte. Doch dann besann er sich auf die sinnlichen Qualitäten des Lebens und entschloss sich, doch noch seinen Lebensgeist anzufeuern um damit neue Blätter zu bilden.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Frankfurt.

Hoya „Belladonna Hutschenreuther“

Belladonna Hutschenreuther

Die Schöne sucht ein neues Heim, was sie zum Blühen motiviert. Derzeit erholt sie sich von ihrer Abgabe in der Pflanzenklappe und bereichert das Leben in Botania Frankfurt mit artistischen Darbietungen; stets auf der Hut, das kein vorbeikommender Mensch selbige erblickt und sie wohl möglich gegen ihren Willen an ein Varieté verkauft.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Augsburg.

Sanseverie „Got it“

Got it

„Oh Baby, she’s got it“, Humor, Charme, Esprit, einen kristallklaren Verstand und natürlich eine aktivistische Ader. Längst überfällig findet sie die Gleichberechtigung von Pflanze und Mensch. Um dieses Ziel zu erreichen, setzt sie auf Guerilla-Aktionen, wie poetische Flash-Mobs vor Gartencentern, um die mit versklavten Billigpflanzen Bepackten zum Umdenken zu bewegen. Ab und an schleicht sich die ein- oder andere frisch gekaufte Pflanze einfach auf ihre Seite.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Frankfurt.

Gummibaum „Star of the 50ths“

Star of the 50ths

Die Schönheit mit einem Faible für den Style der 50ths muß den Katzen weichen. Diverse freundschaftliche Kontaktaufnahmen mit den schnurrenden Zeitgenossen scheiterten und auch ihre täglichen Zeiten zum Schreiben ihres Romans über die 1950er Jahre in Deutschland aus der Sicht von Zimmerpflanzen fallen derzeit flach. Deshalb sucht sie dringend ein neues Heim; auch um ihr Kapitel über „Agent Orange“ und andere Pestizide fertigzustellen.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Münster.