Sukkulente „Lola“

Lola

Lola wurde vor ca. drei Wochen in das Büro des Münsteraner Bürgermeisters eingeschleust. Kurz darauf verliebten Lola und Ken Colourful sehr zum Leidwesen von Rita Rainbow ineinander.
Jetzt suchen die beiden ein gemeinsames Zuhause. Lola ist sehr genügsam und braucht wenig Wasser in sandigem Boden. Nachdem Rita verstarb und die Beziehung zu Ken aufgrund dessen auseinander brach, ist Lola froh zukünftig in Nordhorn neu zu beginnen.

 

Bereits adoptiert, inzwischen lebt Lola froh in Nordhorn.

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Buntnessel „Ken Colourful“

Ken Colourful

Ken Colourful verliebte sich vor 14 Tagen (Anfang Februar) in Lola, den Neuzugang des Münsteraner Bürgermeisters zum Leid seiner langjährigen Partnerin Rita Rainbow. Er litt nicht weniger als sie unter dieser Situation und versuchte durch freiwilligen Blattverlust vergeblich Rita und Lola miteinander zu versöhnen, so dass die Vorbesitzerin schließlich schweren Herzens alle drei Pflanzen in der Pflanzenklappe abgab. Gesucht wurde an dieser Stelle ein sonniges Plätzchen für Ken Coulorful und Lola, an dem sie ihre lange überfälligen Flitterwochen verbringen können – ohne Erfolg. Nachdem Rita aus Liebeskummer verstarb, zerbrach auch die Beziehung zu Lola.

Ken trauert und freut sich auf die Pflanzen in seinem neuen Zuhause in Oberursel/Ts. Er wurde Ende April adoptiert.

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Buntnessel „Rita Rainbow“

Rita Rainbow †

wurde als eine der ersten Nesselpflanzen in der Pflanzenklappe abgegeben. Sie hat eine schwere Zeit hinter sich, da sich die Partnernessel (Ken Colourful) mit der sie über Jahre hinweg ein marmornes Fensterbrett im Büro des Münsteraner Bürgermeisters teilte, sich vor 2 Wochen knall auf Fall in einen sukkulenten Neuzugang (Lola) auf dem Büroschreibtisch der Sekretärin verliebte. Rita stellte daraufhin innerhalb weniger Tage die Farbproduktion ihrer Blätter ein, die sich seitdem Dunkellila von ihrem grünen Pflanzenarmen abheben und verweigert seitdem die Wasseraufnahme. Gesucht wird nun ein warmes, helles  Zuhause für Rita Rainbow – fürs erste möglichst ohne Kontakt zu männlichen Artgenossen – wo sie nach und nach wieder an die schluckweise Aufnahme kalkarmen Wassers gewöhnt wird und in den ersten Monaten wöchentlich gedüngt wird, um ihr wieder Lust am Leben als Buntnessel zu geben.Rita neigt zu Glatzenbildung und muß nach dem Umtopfen in saure Erde kräftig zurückgeschnitten werden, um ihre volle Blatttracht entfalten zu können. Rita ist ab Anfang März in Frankfurt/Main.

† Rita ist leider verstorben. Offensichtlich aus Liebeskummer. Ken trauert. RIP

Sukkulente „Helmut“

Helmut

Helmuts Vorfahren stammen aus der Pfalz. Kurz nachdem er das Licht der Welt erblickte, war er unglaublich hungrig und schrie nach Saumagen. Aß und übergab sich. Weswegen ihm der Arzt als strenge Diät Kakteenerde und etwas Wasser verordnete. Er träumt von einer Laufbahn als Polititiker, ist sich aber über die Parteizugehörigkeit noch nicht im Klaren. Er sucht ein zu Hause, das ihn in seiner politischen Meinungsbildung fördert.

 

Helmut wird zukünftig in Berlin leben.

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Sukkulente „Eckhart Bakkerlordtz“

Ekkard Backerlordtz

Der lachende Eckhart. In streng protestantischer Familie aufgewachsen,
irritierte er die Pflegeeltern durch sein ungebochen freundliches Wesen
und sein Lachen. Mit den Worten „Wir wollen nur dein Bestes“ wurde er
ausgesetzt. Eckhart wurde lachend an einer Grasböschung aufgefunden;
zuweilen unterbrach er das Lachen und schrie: „Die Welt ist einmalig in
ihrer Vielfalt!“.

“Eckhart Bakkerlordtz” wird zukünftig in Berlin leben

Sukkulente „Gabriele (Trixi) Ewert“

Gabriele Trixe Ewert

Gabriele “ Trixi“ Ewert, hat ihr Glück versucht. Sie wollte mehr von Leben als die Provinzfensterbank auf die sie geboren wurde. Sie zog in die Metropole Münster und fing als Barpflanze an. Doch die große Stadt brachte ihr kein Glück. Unter dem Namen Trixi,  wechselte sie die Töpfe, wie andere Pflanzen ihr Gießwasser. Das Glück fand sie in keinem. Für Trixi ging es nach ganz unten. Unter eingewanderten Agaven vegetierte sie am Straßenrand und ließ sich von jedem mitnehmen, der ihr ein sonniges Plätzchen versprach. Ihre enorme Fruchtbarkeit hatte sie unterschätzt.  Gebrochen, mit unzähligen Ablegern kehrte sie nach Schöppingen heim. Ihre entsetzten Eltern wussten sich nicht anderes zu helfen, geschockt von dem rüde Straßenjargon Gabrieles und ihrer Kinder, als sie samt Nachwuchs in die Pflanzenklappe zu geben. Gabriele möchte auf ihre alten Tage gerne zur Ruhe kommen und sucht ein warmes Zuhause und ist äusserst anspruchslos geworden.

Gabriele Trixi Ewert lebt zukünftig in Nordhorn.

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Sukkulente „Bohumil Neved“

bohumild-nevedadop1Geb. in Mährisch Ostrau. Begann als Stricher am Prager Hauptbahnhof. Dann
steile Karriere als Pornodarsteller (hauptsächlich gay-movies). Heiratete
eine seriöse Immobilienmaklerin in Frankfurt/M. Als sie bei einem ihrer
Züge durch Pornoshops die unzähligen DVDs ihres Bohumil entdeckte, nahm
sie ihm den Topf weg und entsorgte ihn würdigerweise in die Pflanzenklappe. B. sorgt für erotisches Flair in jedem Zimmer.

“Bohumil Neved” lebt zukünftig in Berlin.

Gemeiner Efeu „Dean Paradise“

Dean Paradise

Dean (selbstgewählter Deckname) ist in Westfalen auf dem Lande bei echten Pflanzenkennern aufgewachsen. „Die warn schon okay“, sagte er uns in einem ersten Gespräch. Doch die Nähe zu seinen auswuchernden Eltern – er stand in ihrem Halbschatten auf einer gepflegten Fensterbank mit Übergardinen – sei ihm dann doch zu viel geworden. Auch die Provinz schlage ihm ziemlich aufs Gemüt, er verlor in den letzten Monaten fast alle seine Blätter. „Ich bin eigentlich eher der Sex, Drugs and Hip Hop Typ“. Im Fernsehen erfuhr er von der weltweit ersten Pflanzenklappe und beschloss spontan seinen Ausbruch. Komplize wurde ein  Gas- und Wasserinstallateur, der Dean unter Einsatz seines guten Rufes entführte und anonym der Pflanzenklappe übergab. Dean möchte in die Großstadt, am liebsten in eine WG, in der gute Partys steigen, damit er sich feucht halten kann. Er liebt gute Musik (bitte keine keine Schlager mehr), sein Lieblingsautor ist Jack Kerouac und Drogen produziert er bei Wohlgefühl selbst, weswegen er zuweilen auch als giftig eingeschätzt wird. Unter seiner wilden und lässigen Schale verbirgt sich ein anhänglicher und zärtlicher Kern (in melancholischen Momenten hört er gern Thin Lizzys Cowboy Song), manchmal zeigt sich eine Tendenz zu klammerhaften Zügen, die er aber in der Regel an unbelebten Möbelstücken auslässt.

Dean ist bis Ende Februar in Schöppingen und lebt seit August 2009 in Berlin.

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Sukkulente „Mandy Schlünz“

Mandy Schlünz

aus Halle/Saale, Tochter ehemaliger Erdmöbelhersteller. Studierte Biologie in Berlin (Humboldt), lernte dort einen höhersemestrigen Kölner Kommilitonen kennen, brach das Studium ab und zug mit ihm an den Rhein. Während er zum Büttenredner avancierte, verdingte sich Mandy als Funkenmariechen. Da ihr der Humor der rheinischen Frohnatur fremd blieb, wurde sie ausgemustert. Hat das Katholische dick.

 

Mandy wird zukünftig wieder in ihrer Heimat Halle/Saale leben.

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Efeutute „Elli „Rapunzel“ Birgit“

Elli Rapunzel

Rapunzel konnte während vieler Jahre ihr blättriges Haar völlig frei wachsen lassen, welches sich mittlerweile meterlang über die Wände ihres Turmzimmers erstreckt. Sie ist sehr belesen und sucht ein liebevolles Zuhause in intellektuellem Umfeld – gerne Literaten -, indem sie auch ihre Blattpracht weiter entfalten kann. Ideal für Menschen, die gerne im Grünen leben möchten, aber aus der Stadt einfach nicht heraus kommen.

 

Rapunzel lebt von nun an in Essenheim.

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