Duftgeranie „Olfaktoria“

Olfaktoria

Olfaktoria hebt die Stimmung ihrer Mitmenschen durch ihren dezenten und erfrischenden Duft, der sich besonders bei einem leichten Windhauch verströmt. Sie lebt im Sommer gerne draußen. Sie ist fröhlich und liebt ein helles zu Hause.

 

 

Bereits adoptiert, inzwischen lebt Olfaktoria in Frankfurt-Bornheim.

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Gummibaum „Arabica“

Arabica

Machte über den dritten Bildungsweg das Abitur, studierte Amerikanistik, bekam ohne Papiere jedoch keine Einreisegenehmigung in die USA und wurde am Frankfurter Flughafen beim Versuch, als blinder Passagier im Frachtraum mitzureisen, abgefangen. Nach zwei Jahren folgender Arbeitslosigkeit nahm er die Chance einer Ausbildung bei der Stadt Frankfurt wahr. Er arbeitete erst als Bote, dann als Servicekraft in der Kantine, bis er sich für eine Laufbahn als Zimmerpflanze entschied. Sodann stieg schnell zum Gruppenleiter der Zimmerpflanzen auf und arbeitete zuletzt im Umweltdezernat. Dort wurde er aufgrund interner Umstrukturierungsmaßnahmen übergangsweise in den Flur gestellt und vergessen. Etwas verstaubt, mit Blessuren aber auch frischen Trieben, die von seiner unerschütterlichen Frohnatur zeugen, fand er sich eines Tages in der Pflanzenklappe im Römer9 wieder: während Renovierungsarbeiten nahm sich ein Arbeiter seiner an und gab ihm die Chance auf ein Leben als genügsame Zimmerpflanze.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt Arabica in Frankfurt Höchst.

Duftgeranie „Mietze Mutzke aus Mahrzahn“

Mietze Mutzke

„Mietze Mutzke aus Mahrzahn“ wurde als Kind mit dem Spitznamen Miesmuschel geärgert und hat aufgrund dieser traumatischen Erfahrung eine Meeresfrüchteallergie. Sie bekam chronischen Nesselausschlag, wurde aber von einem Endokrinologen aus Zehlendorf erfolgreich therapiert. Mietze malt russische Ikonen auf Resopal-Frühstücksbrettchen, die sie aus Haushaltsauflösungen aufkauft. Nach einem Blattgoldschock brach ihr Nesselfieber nach Jahren erneut aus, worauf sie sich in Prora auf Rügen aufgrund des Heilklimas einmietete. Beim Sonnenbadenwurde  sie kurzerhand von einem Kurgast mitgenommen. Auf der Rückfahrt mit dem Auto fand sie erst an der Autobahnraststätte Medenbach eine Fluchtmöglichkeit und rollte auf einem fahrbaren Blumenuntersatz ins Main-Taunus-Zentrum. Bei einem Cappucino traf sie dort zu ihrem großen Glück das Team von botanoadopt, welches nun neue Adoptiveltern für sie sucht.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt Mietze in Berlin Friedrichshain.

Elefantenohr „Okawambo Nthulu“

Okawambo Nthulu

„Okawambo Nthulu“ ist der Dinosaurier der Elefantenohrgewächse. Aus den tiefsten Urzeiten der Geschichte unseres Planeten kam Okawambo Nthulu unter zu Hilfenahme einer Zeitreisemaschine in den stilvoll eingerichteten Haushalt eines Ueckersammlers im Frankfurter Westend. Dieser erschrak, als er eines morgens plötzlich und völlig unvermutet Okawamba auf einem Fakirbrett erblickte. Der Kunstfreund konnte so gar nicht mit ihm warmwerden und suchte nach drei Wochen exzessiver Streitereien eine neue Bleibe für Herrn Nthulu. Als diese zu keinem Erfolg führte, nicht zuletzt auch deshalb, weil Herr Nthulu kurz davor war, Asyl zu beantragen, gab er ihn kurzerhand in der Pflanzenklappe ab.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt Okamwambo in Berlin.

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Orchidee „Miyavi“

Miyavi

„Miyavi“ wurde mit folgender Nachricht in der Pflanzenklappe im Westend Frankfurt aufgefunden: Mein Name lautet „Miyavi“. Ich bin eine Orchidee, obwohl nur Kenner mich als solche erkennen können. Meine Vorfahren wurden bereits vor 2500 Jahren vom chinesischen Kaiser – der uns mit Attributen, wie Anmut, Liebe, Reinheit, Eleganz und Schönheit belegte; sogar ein Schriftzeichen wurde für uns kreiert (!) – geschätzt und gezüchtet. Seit dieser Zeit beschäftigen sich Wissenschaftler und Züchter, weltweit, mit unserer Spezies. Ich selbst wurde verschenkt an ein nettes Mädchen, dass sich sehr mit Asien beschäftigt. Tolle Poster von japanischen Rockstars hängen in meiner Umgebung. Auch höre ich gerne die Musik dieser Sänger. Obwohl sich alle sehr um mich bemühen, kam ich in den Zustand, indem ich mich jetzt befinde. Ich bin damit einverstanden, obwohl ich ungern gehe, zu jemandem zu ziehen, der mir wieder Blüten wachsen lassen kann. Ich freue mich auf mein neues Leben und ein neues zuhause!

Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Miyavi“ in Frankfurt/Main.

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Geldbaum „Ernesto Hausse“

Ernesto Hausse

Ernesto studierte in Stanford reverse crisis engeniering und schloss mit summa cum laude ab. Zurück in Europa verdingte sich Ernesto als Taxifahrer in Lion und Lille bis er, nach seiner Habilitation eine Professur an der Sorbonne erhielt, diese aber aus Überdruss aufgab und bis vor kurzem in Frankfurt am Main in einer Gartenlaube als Bioaktivist lebte. Ernesto Hausse braucht wenig Wasser.

 

Bereits adoptiert, inzwischen lebt Ernesto in Berlin.

Sukkulente „Reputanella“

Reputanella

Reputanella ist die ideale Pflanze für den Pflanzenfreund, dem an einem ausgezeichneten Leumund gelegen ist.
Bei guter Pflege bedankt sie sich mit einem immensen Anstieg des kulturellen Kapitals.
Reputanella ist genügsam, braucht aber viel Licht.

 

 

Bereits adoptiert, inzwischen lebt Reputanella im Osten Frankfurts.
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Sukkulente „Ed Wood“

Ed Wood

Trägt im Winter gern Angoraunterwäsche. Plant die Neuverfilmung von „Plan9 from outer space“ mit Laiendarstellern und sucht derzeit Sponsoren im Geldadel der Sukkulenten Amerikas. Wünscht sich einen sonnigen Platz und braucht nur wenig Wasser.

 

Bereits adoptiert, inzwischen lebt Ed Wood in Berlin Neukölln.

Weihnachtskaktus „Cinnamon“

Cinnamon

Genügsamer Zeitgenosse, der jährlich um die Weihnachtszeit blüht. Liebt den Duft selbstgebackener Plätzchen und Rockmusik. Cinnamon kam mit Ben Schambo, Kind von Altfreaks aus Goa und Gewürzhändler aus Indien nach Europa. Viele Jahre lebte er glücklich inmitten von Cardamom, Cumin und Koriander im Frankfurter Nordend, bis die Insolvenz von Ben seinem behüteten Zuhause ein jähes Ende setzte. Der Hartz-4-Empfänger Ben ging zurück nach Indien, konnte jedoch kein Ticket für Cinnamon finanzieren und wollte ihm die Strapazen der weiten Reise nicht ein zweites Mal zumuten. Cinnamon sucht nun ein Zuhause in dem gut und gerne gekocht wird.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt Cinnamon in Köln.

„Petrunella“ Kalanchoe

Petrunella

ÄltesteTochter von Carla. Gründete Ende der 90er eine südamerikanische Dark-Wave-Band, die mit mäßigem Erfolg startete. Versuchte sich anschließend als Model für Seramis, verließ die Branche jedoch aufgrund einer Nahrungsunverträglichkeit. Sucht ein bodenständiges liberales Umfeld.

 

 

Bereits adoptiert, inzwischen lebt Petrunella in Dachau.

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