Kaktus“ Waterflow“

Waterflow

Waterflow ist ein typisches Beispiel eines Wesens, das sich im falschen Körper wiederfindet. Schon von frühester Kindheit an, fühlte er sich wie ein Fisch dem Wasser verbunden, wuchs jedoch in einer Kakteen-Monokultur unter extremsten klimatischen Bedingungen mit kaum Wasser auf. Sein Glück war die Emigration nach Kassel, wo er durch nicht näher geklärte Umstände in eine Gemeinschaft mit weiteren Pflanzen geriet., Diese half ihm, seine Situation als optimale Tarnung zu verstehen. Waterflow ist sehr sensibel. Er lebt zur Zeit in Kassel.

Waterflow lebt zukünftig in Borken.

Zimmerpflanze „White Stripe“

White Stripe

White stripe ist unabhängiger Freigeist mit Vorliebe für Rock, Punk und Indie.
Sucht  coole Eltern, die eher Partner sind. Ist eher wortkarg. Sieht Freundschaft als das Wichtigste im Leben.

 

White Stripe lebt zukünftig in Borken.

Dreimasterblume „Pink“

Pink

„Pink“ liebt Farben. Ihre Vorfahren kommen aus Südamerika. Als exotische Pflanze wollte sie in Europa Karriere machen, doch ein erster Anlauf als Farbtypberaterin in den 1980er Jahren scheiterte. Ebenso die angestrebte Ausbildung als Visagistin. Erst als sich Pink auf ihre Wurzeln und ein Dasein als Zimmerpflanze besann, fand sie ihr inneres Glück und verzichtete auf Ruhm und Geld. Pink lebt zur Zeit in Kassel.

Pink lebt zukünftig in Borken.

Zimmerpflanze „Okapia“

Okapia

„Okapia“ fühlt sich der Tierwelt sehr verbunden, da sie in einem früheren Leben als Okapi lebte. Sie hat sich jedoch für ein Leben als Zimmerpflanze entschieden, da ihr ein Leben in der Zivilisation als sicher und angenehm erscheint. Okapia sucht neue Eltern und lebt gerne mit anderen Pflanzen zusammen. Sie ist eine äußerst nette Zeitgenossin mit einem Faible für Tierdokumentationen.

„Okapia“ lebt zukünftig in Borken.

Zwerg-Blattfahne „Livia“

Livia

Livias Vorfahren stammen aus Kolumbien und Venezuela. Livias südamerikanisches Temperament bringt sie von März bis September zu weißer Blüte. Sie spricht fließend Spanisch, kommuniziert nach ihrem langen Aufenthalt in Hessen jedoch nur noch nonverbal.

 

„Livia“ lebt zukünftig in Borken.

Kaffeebaum „Latte“

Latte

Latte reiste gemeinsam mit Freundin Machiato vor drei Jahren nach Thailand. Doch sowohl das tropische Klima, als auch der Smog in Bangkok schlugen ihr auf den Kreislauf. Selbst ein Latte Machiato – normalereise das Mittel der Wahl – half rein gar nichts. So schloß sie sich „Machiato“ – ihrer langjährigen Freundin an, und reiste zurück nach Kassel, wo sie zur Zeit lebt. Am liebsten würde sie an einem hellen Ort in der Nähe einer Espressomaschine leben.

„Latte“ lebt zukünftig in Borken.

Kaffeebaum „Machiato“

Machiato

Machiatos Vorfahren kommen aus Thailand. Vor drei Jahren versuchte sie nach Thailand auszuwandern. Doch sie hatte nicht mit den Formalitäten der Einwanderungsbehörden gerechnet. Endlich am Traumziel Bangkok angekommen, wurde sie jäh enttäuscht. Niemand nahm Notiz von ihr und ein Platz zum Wurzeln schlagen lag in weiter Ferne. Kurzerhand reiste sie wieder zurück nach Kassel. Zwar strapazierte sie die lange Reise sehr, doch erholte sie sich gut. Sie beschloß, nur noch innerhalb Europas zu reisen.

„Machiato“ lebt zukünftig in Borken.

Kaktus „undercover agent“

undercoveragent

„undercover agent“ ist selbsternanntes Mitglied der neugegründeten botanoadopt-Untergrundbewegung. Seine Stacheln erscheinen auf den ersten Blick als weiches weißes Haar. Sobald er eine Möglichkeit der selbstständigen Fortbewegung gefunden hat, schmiegt er sich subversiv in bester Absicht an all diejenigen, die Rechte von Pflanzen als unwichtig betrachten. Ein echter Widerstandskämpfer und geselliger Mitbewohner.

„undercover agent“ lebt zukünftig in Borken.

Bromelie „Sieglinde“

Sieglinde

„Sieglinde“ lebt am liebsten neben einer schicken Schrankwand und einem großgemusterten Sofa. Ihr ursprünglich parasitäres Wesen hat sie vollkommen assimiliert. Sie ist heute der exotische Kumpel unter den Zimmerpflanzen.

 

„Sieglinde“ lebt zukünftig in Borken.

Affenschwanz „Cheeta“

Cheeta

„Cheeta“ ist Nachfahrin der ersten Zimmerpflanze von Johnny Weissmüller. Sie ist naturverbunden, genügsam und wächst beständig. Sie versteht sich mit anderen Pflanzen gut; nur Lianen mag sie nicht, da ihre Großmutter von einem traumatischen Erlebnis mit Lianen berichtete. Viel lieber steht sie gemütlich auf einer sonnigen Fensterbank und freut sich über die Vorzüge der Zivilisation.

„Cheeta“ lebt zukünftig in Mainz.