Grünlilie „Nele Stabil“

Nele Stabil

Der Schein trügt bekanntermaßen oft; so auch bei „Nele Stabil“, die ganz im Gegensatz zu ihrer äußeren Erscheinung über eine beachtliche innere Stabilität verfügt. Nur auf dieser Basis schafft sie, voller Spontanität das Leben zu erkunden. Derzeit experimentiert sie mit Tanz und dreht ihre ersten TikTok-Videos.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Gießen.

Klivie „Mick Hips“

Mick Hips

Sein Name ist Programm, denn die Wahrscheinlichkeit ist groß, das „Mick Hips“ die erste Pflanze ist, bei der ADHS vermutet wird. Doch „Mick“ ließ sich weder von all den Hobbydiagnosen, noch von den Einordnungen der Medizin beirren und suchte nach einem Weg, sein Wesen und seine Fähigketen zur vollen Blüte zu bringen. Die Wahrnehmung von Menschen ist ohnehin derart schnell getaktet, das ein bischen Pflanzenzappelei niemandem weiter ins Auge fallen dürfte. Vor seinem Umzug nach Offenbach, arbeitete „Mick“ als Stage Hand auf einem botanischen Musikfestival.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Offenbach am Main.

Birke „Apolline de Bloomberg“

Apolline de Blomberg

Die zwei Meter große Berlinerin entstammt einer holländischen Journalistenfamilie. Entfernte Verwandte gründeten die Nachrichten- und Bildagentur Bloomberg. „Apolline de Bloomberg“ wuchs in dem Zweig der Familie auf, der sich nie von seinen Wurzeln trennte und stets die direkte Verbindung zur Erde pflegte. Als Stadtkind in einem Topf lebend, möchte sich „Apolline de Bloomberg“ nun nochmal verändern und sucht ein Fleckchen Erde im Freien, auf dem sie wachsen darf. Ihr Stammdurchmesser beträgt derzeit 2cm.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Berlin Grunewald.

„Tai Triostra“

„Tai Triostra“s Eltern stammen aus La Palma und kamen 2018 nach Frankfurt am Main. Der kleine „Tai“ verfolgte entsetzt den Vulkanausbruch auf La Palma im Fernsehen, bei dem unzählige seiner Artgenossinnen den Tod fanden. „Tai“ liebt Humuserde und tröstet sich mit dem Gedanken, das dieses Naturspektakel zu unglaublich fruchtbarer Erde führen wird.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Gießen.

Geldbaum „Gisbert Giral und die Coins“

Gisbert Giral und die Coins

Das Team um „Gisbert Giral“ arbeitet an einer Alternative zu Kryptowährung, die ausschließlich über pflanzliche Wurzelnetzwerke zu erwerben ist. Dabei vereinen sie das Konzept des dezentrale Vertriebs von Kryptowährung mit Nachhaltigkeit, da sie die energiefressenden Transaktionen über das Internet umgehen und ihr eigenes ohnehin bestehendes Netzwerk nutzen.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Gießen.

Agave „Jolanda Seguras“

Jolanda Seguras

Kaum war sie in botania Frankfurt am Main eingezogen, zog es sie schon weiter ins Giesskannen Museum nach Giessen. Nachdem sie dort alle Giesskannen eingehend studiert hatte und sich gerade auf die Kannen aus den 1950er und 1960er Jahren spezialisieren wollte, um eigene Führungen anbieten zu können, wurde sie adoptiert.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Gießen.

Agave „Oskar Octopus“

Oskar Octopus

Der kleine „Oskar“ entdeckte früh seine Liebe zu den vielarmigen und äußerst intelligenten Wesen des Meeres. Als er begann sich für ihe Freiheit zu engagieren, nahm er ihren Namen an. Noch immer begeistert ihn, ihre Fähigkeit sich aus der Gefangenschaft in einem Glas mit Schraubverschluß in kürzester Zeit zu befreien.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Frankfurt am Main.

Monstera „Lil Libela“

Lil Libela

Die schöne „Lil Libela“ mußte leider einer Katze weichen und bis zu ihrer Adoption in einem eigens dafür vorgesehenen Zimmer warten. Sie ist „really not amused“, doch nach ihrer anfänglichen Enttäuschung besann sie sich auf das Wesentliche ihres Lebens: Licht und ein guter Boden. „Lil Libela“ ist Tänzerin und nutzte die Wartezeit für Proben an ihrem neuen Solo. Nach ihrem Umzug plant sie ihre nächste Auftritte.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Heidelberg.

Pilea peperomioides “ Bea Bilg“

Bea Bilg

Der äußere Schein trügt etwas, den „Bea Bilg“ ist sehr fröhlich und meist guter Dinge. Sie entstammt einem verarmten botanischen Adelsgeschlecht und legte ihren Titel schon früh ab. Sie liebt das Leben als Zimmerpflanze und hat ein Talent dafür, Fülle ins Leben zu bringen.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Schwetzingen.

Kugelkaktus „Hilla Halore“

Hilla Halore

„Hilla Halore“ wußte schon als Kind, das sie in der Produktion der Halorenkugeln mitarbeiten wollte. Die Halloren Schokoladenfabrik AG ist tatsächlich die älteste bis heute produzierende Schokoladenfabrik Deutschlands. „Hilla“ nahm den Namen „Halore“ an und war fasziniert von der Geschichte der Kugeln: Ihren Namen haben die Süßigkeiten durch die ehemals in Halle tätigen Salzwirker – den Haloren – erhalten. Die aus Sahne und Schokolade bestehende Nascherei ist den kugelförmigen Silberknöpfen der Halloren- Uniform nachempfunden. Doch aus ihrem Traum wurde nichts. Als Pflanze wurde sie bei den Bewerbungen sofort aussortiert. Heute gibt sie Kurse für Jonglieren. Die Fortgeschrittenen tainieren mit Halorenkugeln, die weder schmelzen-, noch herunter fallen dürfen.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Gießen.