„Tai Triostra“

„Tai Triostra“s Eltern stammen aus La Palma und kamen 2018 nach Frankfurt am Main. Der kleine „Tai“ verfolgte entsetzt den Vulkanausbruch auf La Palma im Fernsehen, bei dem unzählige seiner Artgenossinnen den Tod fanden. „Tai“ liebt Humuserde und tröstet sich mit dem Gedanken, das dieses Naturspektakel zu unglaublich fruchtbarer Erde führen wird.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Gießen.

Geldbaum „Gisbert Giral und die Coins“

Gisbert Giral und die Coins

Das Team um „Gisbert Giral“ arbeitet an einer Alternative zu Kryptowährung, die ausschließlich über pflanzliche Wurzelnetzwerke zu erwerben ist. Dabei vereinen sie das Konzept des dezentrale Vertriebs von Kryptowährung mit Nachhaltigkeit, da sie die energiefressenden Transaktionen über das Internet umgehen und ihr eigenes ohnehin bestehendes Netzwerk nutzen.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Gießen.

Agave „Jolanda Seguras“

Jolanda Seguras

Kaum war sie in botania Frankfurt am Main eingezogen, zog es sie schon weiter ins Giesskannen Museum nach Giessen. Nachdem sie dort alle Giesskannen eingehend studiert hatte und sich gerade auf die Kannen aus den 1950er und 1960er Jahren spezialisieren wollte, um eigene Führungen anbieten zu können, wurde sie adoptiert.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Gießen.

Agave „Oskar Octopus“

Oskar Octopus

Der kleine „Oskar“ entdeckte früh seine Liebe zu den vielarmigen und äußerst intelligenten Wesen des Meeres. Als er begann sich für ihe Freiheit zu engagieren, nahm er ihren Namen an. Noch immer begeistert ihn, ihre Fähigkeit sich aus der Gefangenschaft in einem Glas mit Schraubverschluß in kürzester Zeit zu befreien.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Frankfurt am Main.

Monstera „Lil Libela“

Lil Libela

Die schöne „Lil Libela“ mußte leider einer Katze weichen und bis zu ihrer Adoption in einem eigens dafür vorgesehenen Zimmer warten. Sie ist „really not amused“, doch nach ihrer anfänglichen Enttäuschung besann sie sich auf das Wesentliche ihres Lebens: Licht und ein guter Boden. „Lil Libela“ ist Tänzerin und nutzte die Wartezeit für Proben an ihrem neuen Solo. Nach ihrem Umzug plant sie ihre nächste Auftritte.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Heidelberg.

Pilea peperomioides “ Bea Bilg“

Bea Bilg

Der äußere Schein trügt etwas, den „Bea Bilg“ ist sehr fröhlich und meist guter Dinge. Sie entstammt einem verarmten botanischen Adelsgeschlecht und legte ihren Titel schon früh ab. Sie liebt das Leben als Zimmerpflanze und hat ein Talent dafür, Fülle ins Leben zu bringen.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Schwetzingen.

Kugelkaktus „Hilla Halore“

Hilla Halore

„Hilla Halore“ wußte schon als Kind, das sie in der Produktion der Halorenkugeln mitarbeiten wollte. Die Halloren Schokoladenfabrik AG ist tatsächlich die älteste bis heute produzierende Schokoladenfabrik Deutschlands. „Hilla“ nahm den Namen „Halore“ an und war fasziniert von der Geschichte der Kugeln: Ihren Namen haben die Süßigkeiten durch die ehemals in Halle tätigen Salzwirker – den Haloren – erhalten. Die aus Sahne und Schokolade bestehende Nascherei ist den kugelförmigen Silberknöpfen der Halloren- Uniform nachempfunden. Doch aus ihrem Traum wurde nichts. Als Pflanze wurde sie bei den Bewerbungen sofort aussortiert. Heute gibt sie Kurse für Jonglieren. Die Fortgeschrittenen tainieren mit Halorenkugeln, die weder schmelzen-, noch herunter fallen dürfen.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Gießen.

Euphorbie Leuconosa „Josefine van den Blooming“

Josefine van den Blooming

Die aus einer alten Handelsdynastie stammende „Josefine“ hatte Glück: Ihre Mutter wurde in Mülheim an der Ruhr in der Pflanzenklappe abgegeben und lebt dauerhaft in Botania Frankfurt am Main. Sie verließ das Unternehmen ihrer Eltern, da sie nicht weiter hinnehmen wollte, am Gewinn orientierten Verkauf ihrer Artgenoss:innen mitzuwirken. Ohne jede Zukunftschance versteckte sie sich in einem Container mit Pflanzen, da ihr ein einfaches Leben als Zimmerpflanze aufrichtiger erschien. Geprägt duch die Geschichte ihrer Familie wurde „Josefine van den Blooming“ zur Aktivistin in Sachen Pflanzenrechte und steht weiter in direktem Kontakt zu botanoadopt und ihrer Mutterpflanze.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Gießen.

Klivie „Flo Flimbo“

Flo Flimbo

Der Bruder von „Sia von Sonnenberg“ entschied sich nach Jahren des Lebens in Botania Frankfurt am Main, dort zu bleiben, forderte aber ebenso einen Sonnenplatz ein, den er sofort erhielt. Jetzt lebt er im Nachbarraum von „Sia“. Bisher kommunizieren die beiden telepathisch und haben sich auf diesem Weg zum gemeinsamen Vollmondgucken verabredet.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Frankfurt am Main.

Klivie „Sia von Sonnenberg“

Sia von Sonnenberg

Nachdem sie aus dem Westerwald nach Frankfurt am Main zog, lebte sie zunächst einige Jahre mit Geschwistern und Freund:innen als Wahlfamilie in einem großen Topf, was unbeabsichtigt zu permanenter Feuchtigkeit in den tieferen Erdschichten führte. Klivien hassen Staunässe und so bekam sowohl sie, als auch alle anderen einen eigenen Topf. Bei dieser Gelegenheit forderte „Sia von Sonnenberg“ einen Sonnenplatz ein. Klivien mögen zwar keine Standortwechsel, doch ohne Sonne blühen sie auch nicht. Inzwischen lebt sie mit Blick auf die Frankfurter Skyline und genießt ihr neues Domizil.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Frankfurt am Main.