Dieffenbachia „Prokastria“

Prokastia

Die Mitverkünderin von „Interspezifisches Manifest zu Pflanze und Mensch“ kam eher zufällig mit zum Internationalen Waldkunstpfad 2026 nach Darmstadt. Sie genoss die Gesellschaft der Waldbäume und die Diskussionen um pflanzliches Leben. Unerwartet wurde sie adoptiert.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Nürnberg.

Kentiapalme „Kira Kendola“

Kira Kendola

Die 2,5 Meter große „Kira Kendola“ sucht einen neuen Wirkungskreis. Mit ihrem Umfang von 2 Metern ist sie zwar recht raumfüllend, bietet dafür aber gerade in Zeiten extremer Hitze ein angenehmes Raumklima. Natürlich benötigt auch sie in extremer Hitze entsprechend Pflege, z.B. etwas Sprühnebel. Darüberhinaus ist sie befreundet mit einigen Pilzen und Bäumen, die ihre Freundschaft in gemeinsamen Musik-Sessions über das Wood-Wide-Web pflegen.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Oberursel.

Gummibaum „Paulina Pank“

Paulina Pank

In den 1980ern lebte sie noch als Punk in den Straßen Berlins, merkte aber recht schnell, das ein solches Leben für Pflanzen völlig ungeeignet war. Ihre rebellische Ader behielt sie trotz allem, um sich für Gleichheit und für ein friedvolles Miteinander unter allen Lebewesen einzusetzen.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Berlin.

Lilie „Ulla Müller-Satsubal“

Ulla Mueller-Satsubal

Der Weltenbummlerin ist das mühselige Reisen als Pflanze gerade vergangen. Vieles hat sie versucht – stets guter Dinge bleibend. So entwickelte sie eine Technik, mittels Vibration ihrer Wurzelknollen, ihren Topf voran zu bewegen und bewegte sich zuweilen auch direkt auf ihren Wurzelknollen voran; z.B. um dicht ans Meer zu gelangen. Doch Stufen und Schwellen blieben meist ein Hindernis. Als sie sich vor zwei Jahren entschied, einige Zeit zumindest als gewöhnliche Topfpflanze zu leben, ahnte sich nicht, wie sehr sich globale Krisenherde verfielfachen würden.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Duisburg.

Zimmertanne „Wanda Woodini“

Wanda Woodini

Die ca. 3 Meter große „Wanda Woodini“ ist zwar eine echte Verwandungskünstlerin. An ihrem beständigem Wachstum jedoch kann sie nichts ändern. So stößt sie mittlerweile gegen die Decke. Sie ist gesund und hat ihre ersten braunen Nadeln nur durch „äußere Umstände“, wie Lichtmangel. Zwar erwog sie bereits das Färben ihrer Nadeln, nahm aber schnell davon Abstand und trägt ihr erstes „braun“ mit Würde im Wissen, das ein geeigneter Standort schnell Abhilfe schafft.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Frankfurt am Main.

Monstera „Mon Monsteria“

Die fast 30-jährige friedliebende Mon sucht ein neues zu Hause. Ihre beiden Blätter messen je einen ganzen Meter! Ihre Höhe mit Topf beträgt 1,70 Meter. Mon ist also sehr ausladend und braucht viel Platz. Vom Wesen her ist sie einladend, indem sie mit ihrer Güte jedem aus vollen Blattadern willkommen heißt. Die Erstgeborenen ihrer spanischen Vorfahren hießen alle Monteiro. Inzwischen verwendet ihre Familie die Kurzform Mon.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Berlin.

Yucca „Schlanke Anna“

Schlanke Anna

Die „Schlanke Anna“ wollte einst Star in einem Varieté als Schlangenfrau werden. Doch ihre Wurzeln machten das unmöglich. So wuchs und wächst sie soweit sie nur kann gen Himmel, wenn sie schon nicht hoch oben in der Manege glänzen kann. Derzeit ist sie 2,20 Meter hoch und 1,05 Meter breit.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Hannover.

Dieffenbachia „Dina Diffensus“

Dina Diffensus

Die vitale „Dina Diffensus“ sucht ein neues Wirkungsfeld. Ihre Skills: Luftreinigung allererster Güte, Verschönerung ihres Umfeldes, Optimierung der gesamten Atmossphäre, hohe Sozialkomptenz. Natürlich mag sie es auch gern privat zu sein. Dann lungert sie am liebsten im Halbschatten herum und denkt sich Abenteuergeschichten aus.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Frankfurt am Main.

Madagaskarpalme „Marius Starlight“

Der Wiesbadener Junggeselle möchte sich räumlich und sozial nochmal verändern. Mit seinen 50 cm Höhe ab Topf hat er viel Wachstumspotenzial nach oben und sucht er eine dauerhafte Bleibe. Ganz im Gegensatz zu seinem stacheligen Äußeren hat er ein sanftes humorvolles Wesen und schaut gerne Daily Soaps und Talkshows.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Frankfurt am Main.

Madagaskarpalme „Pina Power“

Pina Power

Die extrem vitale „Pina Power“ kam einst als blinde Passagierin nach Weilburg und fand dort zunächst in der Orangerie eine Bleibe. Doch als sie zu groß – und deshalb entdeckt wurde, floh sie überstürzt, was sie fast aufgrund eines Sturzes fast das Leben gekostet hätte.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Allendorf-Lumda.

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