Sukkulente „Pippi Papercut“

Pippi Papercut

Seit ihrer Jugend sind ihre liebste Beschäftigung die Scherenschnitte. Nach einer langen Phase der Darstellung von Märchen und Mythen, arbeitet sie gerade an dystopischen Szenarien, die sie mit Licht in Szene setzt.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Gießen.

Bauernkaktus „Bella Bomb“

Bella Bomb

Die sinnliche „Bella Bomb“ darf im Sommer gerne draußen stehen. Wenn sie sich wohl fühlt, produziert sie wunderschöne Blüten und sorgt nebenbei auch noch für Nachwuchs. Sie lauscht gern urbanen Geräuschen, fühlt sich umgeben von Pflanzen jedoch am wohlsten.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Gießen.

Euphorbie Leuconeura „Finn Forest“

Finn Forest

„Finn Forest“ ist ein Kollektiv, das seit Monaten über neue Formen der Demokratie diskutiert. In ihrem Topf sind die Mitglieder des Kollektivs ständig damit konfrontiert, Entscheidungen gemeinschaftlich zu treffen und zwar möglichst zum Wohle aller Mitglieder. Derzeit experimentieren sie mit nonverbaler gewaltfreier Kommunkation, um sich den Zuschreibungen von Begriffen zu entziehen und mit alternativen Formen der Begegnung zu experimentieren?
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Berlin.

Euphorbie Leuconeura „Vahide von Antananarivo“

Vahide von Antananarivo

Die vitale Frohnatur liebt das urbane Leben; insbesondere die Kunstszene von Berlin Mitte. Sie ist extrem gut vernetzt zu ihren Artgenossinnen in den botanischen Gärten dieser Welt. Ihr größter Wunsch jedoch war lange eine Reise nach Madagaskar, wo ihresgleichen als endemische Pflanze lebt. Drei Mal im Monat nimmt sie an Weit-Spuck-Wettbewerben teil. Doch derzeit gehen ihr die Samen aus.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Berlin.

Sukkulente „Xenia Xalow“

Xenia Xalow

Einst in einem bekannten Möbelhaus unter unzähligen Pflanzen verweilend, wurde sie kurzzeitig zum stillen Star einer Video-Doku und verbrachte anschließend einige Jahre in botania Frankfurt am Main. Als unsteter Geist zog es sie weiter ins Gießkannen Museum in Gießen, in der Absicht diesen Aufenthalt als Bildungsurlaub zu nutzen. Doch kaum dort angekommen, wurde sie auch schon adoptiert. „Xenia Xalow“ entstammt einer Familie mit starken Frauen. Der Kampf um Gerechtigkeit zwischen den Spezies fließt vom ersten Trieb an in ihren Xylems.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Gießen.

Euphorbie Leuconeura „Yvonne Yps“

Yvonne Yps

Wie ihre Vorfahren von Madagaskar nach Europa kamen, ist bis heute nicht ganz klar. Aufgrund ihrer manchmal meterweit geschleuderten Samen, wird sie auch Spuckpalme genannt.  Ihre Art ist in den nördlichen Küstenregenwäldern Madagaskars endemisch, gilt als gefährdet und steht auf der Roten Liste der Internationalen Union zur Bewahrung der Natur. „Yvonne Yps“ versuchte sich einige Zeit als Redakteurin des Yps-Magazins für die Rechte der Natur einzusetzen. Dann begann sie mit Spuck-Aktionen im öffentlichen Raum, um auf die Situation von Spuckpalme auf Madagaskar aufmerksam zu machen.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Gießen.

Anturie „Lara Loving“

Lara Loving

Die Kraft des Herzens ist für sie schier unerschöpflich und so ist auch ihr Mitgefühl anderen Wesen gegenüber. „Lara Loving“ verbindet Poesie mit Spoken Word und tritt gern spontan und unerwartet auf. Meist jedoch hält ihr zwartes Wesen große Menschenansammlungen nicht aus, weshalb sie hauptsächlich Gewächshäuser besucht. In Gesellschaft anderer Anturien fühlt sie sich einfach sehr wohl, weißt aber die botanische Vielfalt sehr zu schätzen.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Gießen.

Lilie „Sura Spring“

Sura Spring

Der Frühling ist ihre liebste Jahreszeit. Wie gerne denkt sie an die Geschichten ihrer Vorfahren aus Surinam zurück, die ihr die üppige Natur und Blütenbracht so anschaulich beschrieben. Lange war ihr größter Traum, in das Land ihrer Vorfahren zu reisen. Doch die lange Schiffsreise traut sie sich nicht zu und fliegen kommt für die aus Gründen des Klimaschutzes nicht in Frage. So begann sie, all die Geschichten und Legenden ihrer Vorfahr*innen aufzuschreiben und plant deren Veröffentlichung im kommenden Jahr.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Linden.

Lilie „Moritz Marunara“

Moritz Marunara

Der Sohn einer mexikanischen Mutter und eines deutschen Vaters, wurde früh schon ins Struwwelpeter Museum mit genommen und war schockiert über die im gleichnamigen Buch dargestellten äußerst drastischen Erziehungsmethoden. Viel mehr dagegen genoß er die Ausstellung von Arbeiten Frida Kahlos in der Frankfurter Schirn. „Moritz Marunara“ lebte eine Zeit als Straßenmusiker, zog es nach einigen unfreiwilligen Zusammenstößen mit Passant*innen und Entführungsversuchen vor, als Zimmerpflanze zu leben.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Gießen.

Lilie „Chris Creator“

Chris Creator

Aus ihrer schier unbändigen schöpferischen Kraft heraus, bringt sie nicht nur neue Zwiebel und kleine weiße Blüten an Rispen hervor. In jeder Ruhephase träumt sie ganze Spielfilme, deren Handlung sich in letzter Zeit jedoch immer häufiger um auswegslose dystopische Szenarien dreht. Seit ihrer Praxis des luziden Träumens greift sie in den Schlüsselszenen aktiv in den Traum ein und wacht dann meist gut gelaunt auf.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Linden.

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