Elefantenfuß “Foot of Ganesh”

Foot of Ganesh

In seiner Jugend lebte er in Indien am Fuße des Arunachala. Der “Hügel des Lichtes” prägte ihn tief und auf all seinen Wegen begleitete ihn stets ein heiteres Gemüt, das ihn auch in Europa nicht verließ. Mit Topf ist er ca 1 Meter hoch. Er liebt es, im Sommer in der Sonne zu stehen. Im Winter bringt er Licht in die dunkle Jahreszeit.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Essen.

Hawortie “The Smart Ones”

The Smart Ones

Vor Jahren gründeten die ursprünglich als Single lebenden Organismen einen Club für alternative Lebensgemeinschaften in Miniaturform. Aus den ersten Treffen entwickelte sich Freundschaft und nach gemeinsamen Reisen eine Lebensgemeinschaft, die schließlich in eine pflanzliche Symbiose mündete. Denn eines war allen klar: sie würden nicht in eines dieser Tiny Houses ziehen; ein Leben als Topfpflanze war gerade noch akzeptabel, da nach oben hin immer Luft blieb. Heute sind die “Smart Ones”als multiple Persönlichkeit mit unzähligen Fähigkeiten in ihrem Lebensfeld bekannt und geschätzt ist.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Frankfurt/M.

Ficus Benjamini “Beni Busch”

Beni Busch

Der inklusive Topf 2,50 Meter hohe und auch 2,50 Meter breite “Beni Busch” sucht ein neues Heim, was ihm ausreichend Platz bietet. “Beni Busch” verbreitet das Flair tropischer Wälder und erzählt spannende Abenteuer-Geschichten, die allerdings meist ausschließlich von zufällig vorbei fliegenden Kleinstinsekten wahrgenommen werden. Vor drei Jahren wurde er umgetopft.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Frankfurt/M.

Grünlilie “Lilly and the Spirit”

Lilly and the Spirit

“Lilly and the Spirit” suchen ein neues Heim, was ihnen neben ausreichend Platz mehr als nur materielle Sicherheit geben. Sie ist anspruchslos und in puncto Standort sehr flexibel. Man sagt auch, sie nähme das Leben, wie es kommt und entdecke überall ihr Glück. Ihre Höhe inkl. Topf ist 55 cm, die Breite von Spitze zu Spitze ca. 70 cm.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Neu Wulmstorf.

Euphorbie “Farina Fächer”

Farina Fächer

Die 1,20 Meter hohe “Farina” sucht ein neues Heim. Ihre Wurzeln liegen in Frankreich, wo ihre Vorfahren in den 1950er Jahren eine Manufaktur für Lupinenmehl gründeten. Sie nannten das erlesene und nur von Hausangestellten betuchter Familien erworbene Mehl “La Farine Noble” und ihre zu dieser Zeit geborene Tochter “Farina”. “Farina” vermarket das Mehl heute in Unverpackt-Läden und schreibt gerade an einem Buch zum nachhaltigen Backen.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Berlin.

Sukkulente “Dat westfälische Geknüssel”

Dat Westfälische Geknüssel

“Dat westfälische Geknüssel” hat schon so manche WG sich gründen und wieder auflösen sehen und lebte bis vor kurzem in Münster. Sie zog der Kunst wegen nach Ahlen ( PLZ 5 ) und betreibt nun Studien des Rezeptionsverhaltens von BesucherInnen in der aktuellen Ausstellung “Botanical Intelligence” von 431art. Ihr Umfang von ca. 60 cm läßt auf ein hohes Alter schließen. Die Soziologin mit einem Faible für amerikanische Groschenromane sucht ein neues Heim, das ihr neben ausreichend Platz auch Raum für Hauskonzerte läßt. Als “Die Chlorophyllanten” ist sie – mit wechselnder Besetzung – für ihre experimentellen Sessions bekannt.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Münster.

Christusdorn “Perfumata”

Perfumata

Einst träumten ihre Vorfahren davon, das aus ihren Blüten ein nur dem Vatikan vorbehaltener Duft kreiert würde. Doch dann verwarfen sie diesen Plan und stellten sich bedingungslos den Bienen zur Verfügung. “Perfumata” selbst lebt das Prinzip bedingungsloser Nächstenliebe und bereichert jedes Umfeld mit ihrer grazilen Anmutung und ihrem feinsinnigen Humor.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Münster.

Sansevirie “Xaver aus Sansibar”

Xaver aus Sansibar

In den 1970er Jahren – als die Sansevirien aus der Mode waren und ihm ein Schicksal im Treppenhaus drohte – wanderte er nach Sansibar aus. Statt in einem Treppenhaus unbeachtet zu verkümmern, wollte er lieber das Leben genießen. Auf Sansibar gründete dann eine Strandbar mit ausschließlich aus Meerwasser hergestellten Drinks, die es in den Geschmacksrichtungen “Wasabi-Limette” und “Crevette-Preiselbeere” gab. Doch er war seiner Zeit nicht nur derart weit voraus, das er bereits in den ersten beiden Wochen nach Geschäftseröffnung für verrückt erklärt wurde; auch die Einfuhr von Preiselbeeren war auf Dauer zu kostspielig. Also tauchte er unter und lebte fortan als pflanzlicher Gigolo an einem weit entfernten Strand. Als seine Schwester heiratete, kam er zurück nach Europa und blieb. Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Frankfurt/M.

Dracaena “Sunblind Survivor”

Sun Blind Survivor

“Sunblind Survivor” ist die Überlebende eines Unfall, bei dem eine Jalousie zwei ihrer Blattkronen köpfte. Kurzzeitig überlegte sie, ihren Style auf blattlos umzustellen, wurde sich jedoch schnell darüber klar, das dies ihre Überlebenschancen im urbanen Alltag einer Stadt mit durchgestalteten Vorgärten erheblich mindern würde.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Münster.

Monstera “Bondage Queen”

Bondage Queen

Die Liebhaberin japanischer Bondage-Kunst wendet die Technik nur sehr sparsam an und auch nur, um ihre Blätter nach oben hin ausrichten zu können. Sie liest gerne – am liebsten Manga Comics – und natürlich die Tageszeitung. Auch wenn sie beim Umblättern jeder Seite an die ArtgenossInnen denkt, die dafür ihr Leben lassen mußten, lehnt sie aus Gründen der Verschwendung von Energie und Ressourcen das vermeintlich als ökologisch geltende Lesen online eher ab.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Hanau.

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