Bromelie “Bernd Brom”

Bernd Brom

Auch er wurde nach der Blüte einfach entsorgt. Und das, obwohl blühfähige Nachkommen bereits an seiner Seite sind. Die Mehrgenerationen Gemeinschaft gibt spontane Topfkonzerte und Flüsterperformances. Er ist 70 cm hoch.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Frankfurt/Main.

Kaktus “Weather Cactus”

Weather Cactus

Nach dem es mit einem Job als Wettermoderator nicht klappte, besorgte er sich erst einmal eine Leiter und tauschte sich über Monate mit Wetterfröschen aus, um an einer Spezies übergreifenden Wettervorhersage zu arbeiten, die aber von der Symbolik her, universell verstanden werden kann. Derzeit erprobt er sein theoretisch erworbenes Wissen in der praktischen Anwendung. Ein großes, noch nicht gelöstes Thema sind die unterschiedlichen Bewegungsgeschwindigkeiten von Pflanzen und anderen Lebewesen. Möglicherweise wird er sich auf langfristige Wettervorhersagen spezialisieren. Er ist 42 cm hoch.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Gießen.

Sukkulente “Stargazer at Work”

Stargazer at Work

Mit Spannung verfolgte sie das chinesische Experiment, Pflanzen auf dem Mond wachsen zu lassen. Nach dessen Scheitern besann sie sich darauf, zunächst doch auf der Erde zu bleiben und weiter an ihren nächsten Sciencefiction zu schreiben. Doch zunächst gilt es ihre Schreibblockade zu überwinden und heraus zu finden, in welchem Bereich ihr Buch angesiedelt sein soll.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Stuttgart.

Sukkulente “Silver Convention”

Silver Convention

Die äußerst kommunikative “Silver” war schon immer eine Freundin des Unkonventionellen. Auch wenn man ihr das in ihrem Leben auf der Fensterbank nicht ansieht. In ihrer Jugend war sie Breakdancerin, Poetryslammerin und gab Fanzines heraus. Heute verbringt sie viel Zeit auf You Tube mit den Songs der 1970er Jahre.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Stuttgart.

Agave “Snake Appeal”

Snake Appeal

Die Agave mit Talent zur Schlangenfrau bewarb sich jahrelang in Varietes und begann nach mangelndem Erfolg Soloshows auf Fensterbänken befreundeter Pflanzen. Heute ist ein Geheimtipp im Stuttgarter Raum.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Stuttgart.

Hibiskus “Hibala Kus”

Hibala Kus

Hibiskusnachwuchs “Hibala” sucht ein neues Heim. “Hibala” ist musisch begabt und spielt am liebsten Federball. Sie schaut gern Zeichentrickserien auf Youtube und möchte später Gartengestalterin werden. Derzeit knüpft sie ihre Kontakte über soziale Medien und durch Hummeln.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Frankfurt/Main.

Ficus “Vicky Voss”

Vicky Voss

Die Ficusfrau mit griechischen Wurzeln wurde von ihrer Mutter nach Vicky Leandros benannt. In ihrer Kindheit hörte “Vicky” unzählige Male “Ich liebe das Leben” und auch, wenn ihr die Musik nicht gefiel, so grub sich diese Botschaft tief in ihre Wurzeln ein. “Vicky” schreibt Fabeln aus der Pflanzenwelt und arbeitet an der frühpflanzlichen Erziehung, um deren Individualität zu stärken und frühzeitig neue kollektive Strategien des Überlebens zu entwickeln.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Frankfurt/Main.

Euphorbie “Lola Lenz”

Lola Lenz

Die nicht mehr ganz junge “Lola Lenz” ist ca. 2 Meter hoch und möchte sich nochmal räumlich verändern. Einst trat sie in einem Cabaret auf und wurde vom Publikum geliebt für die Vielfalt ihrer Shows und die Bandbreite ihres Stimmvolumens, das viele an Yma Sumac erinnerte. Später unterrichtete sie dann den botanischen Nachwuchs und seit zwei Jahren konzentriert sie sich fast ausschließlich auf die Produktion von Sauerstoff.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Neuwied.

Sukkulente “Tower of Now”

Tower of Now

“Tower of Now” ist die erste botanische Straßenmusikerin mit multipler Persönlichkeit, die nicht nur Punk mit Obertongesang verbindet, sondern zahlreiche bisher ungehörte Klänge durch verschiedenste rhythmische oder a-rhythmische Bewegungen ihrer Blätter erzielt. 2019 spielt sie erstmals sowohl mit dem Ensemble Modern, als auch solo in einem New Yorker Club.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Berlin.

Sukkulenten “Queens of Green”

Queens of Green

“Queens of Green” machten sich aufgrund ihrer Fähigkeit, völlig unabhängig von ihrer äußeren Umgebung, Grazie, Fülle und Anmut auszustrahlen, schnell einen Namen. Ein befreundeter Hirschkäfer, der für National Geographic Deutschland arbeitete, verlieh ihnen ihren Namen nachdem sie eine gut dotierte Auszeichnung für ihre bahnbrechende Studie zur Wechselwirkung von ökologischem – und friedlichem Handeln erhielten und mit dem Preisgeld ein Forschungszentrum, bestehend aus einem Mehrgenerationenhaus für Pflanzen, gründeten.
Bereits adoptiert. Inzwischen leben sie in Frankfurt/M.

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