Sukkulenten “Queens of Green”

Queens of Green

“Queens of Green” machten sich aufgrund ihrer Fähigkeit, völlig unabhängig von ihrer äußeren Umgebung, Grazie, Fülle und Anmut auszustrahlen, schnell einen Namen. Ein befreundeter Hirschkäfer, der für National Geographic Deutschland arbeitete, verlieh ihnen ihren Namen nachdem sie eine gut dotierte Auszeichnung für ihre bahnbrechende Studie zur Wechselwirkung von ökologischem – und friedlichem Handeln erhielten und mit dem Preisgeld ein Forschungszentrum, bestehend aus einem Mehrgenerationenhaus für Pflanzen, gründeten.
Bereits adoptiert. Inzwischen leben sie in Frankfurt/M.

Sanseverie “Both Sides of the Story”

Both Sides of the Story

Sie ist die geborene Vermittlerin schlechthin. Immer hat sie die beiden Seiten einer Medaille klar vor Augen, weshalb es ihr manchmal schwer fällt, Partei für eine Seite innerhalb von Streitschlichtungen zu ergreifen. Sie setzt vielmehr auf ein selbstregulierendes Prinzip, das sie in ihren Klienten freisetzt, indem sie diesen mittels verschiedener Bewegungs- und meditativer Übungen aus ihren Alltagsverstrickungen heraus holt. Die von ihr entwickelte Methode findet seit kurzem Anwendung in einem Modellversuch in einem Gießener Kleingarten.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Gießen.

Monstera “Philosophus”

Philosophus

“Philosophus” ist Musiker und ist bekannt für seine Fusion-Alben, die philosophische Zitate mit aktuellen Meldungen ökologischer Katastrophen verbinden. So ist ihm ein einzigartiger Musikstil gelungen, mit dem er auch kommerziell erfolgreich ist. Sein aktuelles Album spielt er ihn den “Botanical Crack Down Studios” in Chicago ein. Die im März 2019 beginnende Welttournee – eine Multimediashow mit virtuellen Musiker*innen – ist nahezu ausverkauft. Seine kreativen Pausen gönnt sich “Philosophus” in Frankfurt/M.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Offenbach.

Bromelie “Brad Brom”

Brad Brom

“Brad Brom” wurde zum leider Verhängnis, verblüht zu sein. Und so landete er auf dem Müll. Er, der der Meinung ist, das Blüten völlig überschätzt sind, pflegte einen symmetrischen Wuchs und arbeitete an seiner Ausstrahlung. Doch zu den gnadenlosen Selbst-Optimierern möchte er nicht gezählt werden. Er genießt seine Tage jedoch mehr, wenn er gut drauf ist und auch seine Umgebung beeinflusst das in der Regel positiv. “Brad” liest gerne schwedische Krimis und schaut gern Talk-Shows. Ihn interessiert die Mtivation von Menschen für ihr Handeln.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Gießen.

Zimmertanne “Forest Angel”

Forest Angel

“Forest Angel” ist die Schutzpatronin der Kleinstlebewesen unter den Tannen, die ihre oberen Arme stets zu einem schützenden Dach ausgebreitet hat. Im darunterliegenden Raum ist schon so manches Start-Up ins Leben gerufen worden, so mancher Traum wahr geworden und so einige Freundschaften fürs Leben geschlossen worden. “Forest Angel” sucht ein neues zu Hause, was ihr ausreichend Platz und Licht bietet. Sie ist 1 Meter hoch und 1 Meter breit.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Gießen.

Ficus “Trying to built a circle”

Trying to built a circle

Seit dem sein erstes Blatt das Tageslicht erblickte, wußte er: “Ich werde Künstler”. Doch keine Kunsthochschule nahm ihn auf und erst viel später bemerkte er, das seine Talente vielfältig waren und er anstatt eines akademischen Kontextes den Zugang zum wahren Leben suchte. Er reiste durch Europa, lebte drei Monate in Asien, kam jedoch immer wieder in seine Wahlheimat Hessen zurück. Nachdem er in vielen Kulturkreisen den Kreis als eine Urform erkannt hatte und seine Pläne, die Erde zu umrunden sich nicht in die Tat umsetzen ließen, beschloss er, seinen Wuchs kreisförmig zu gestalten.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Gießen.

Ficus “Luna Mimoso”

Luna Mimoso

Die zart besaitete “Luna Mimoso” sucht ein neues Heim. Sie ist 1,50 Meter hoch und 90 cm breit. Sie wurde gerade umgetopft. “Luna” braucht viel Licht; am besten Morgensonne und reagiert auf extreme Temperatur- oder Standortwechsel mit Blattabwurf. Sie ist Musikerin und Poetin und vertont gerade ihre ersten eigenen Gedichtzeilen.

Bereits adoptiert. Inzwischen leben sie in Berlin.

Drachenbaum “The Wild Ones”

Die Punkband gründete sich bereits in den 1970er Jahren und erfährt gerade ihr Revival mit einer abstrusen Mischung aus Punk, Gospel und Techno. Ihre ersten Cross-Over-Experimente fanden spontan in einer WG statt und ein zufällig anwesender Clubbetreiber organisierte ihren ersten Gig nach Jahren der Zurückgezogenheit. Jetzt suchen sie eine neue Bleibe. Sie sind 1,50 Meter hoch und in der Krone 70 cm breit. Nach Jahren des Probens in dunklen Kellerräumen, suchen sie einen hellen Platz mit Morgen- oder Nachmittagssonne.
Bereits adoptiert. Inzwischen leben sie in Berlin.

Sukkulenten “Ups von Schrutz”

Ups von Schrutz

Seit frühester Jugend galt er als schräger Vogel, nur weil er sich nicht wie eine gewöhnliche Zimmerpflanze verhielt. Zunächst wollte er im Schlossgymnasium in Düsseldorf zur Schule gehen; besann sich dann aber eines Besseren und lebte zunächst als Zimmerpflanze in einem Kinderladen. Doch nur für kurze Zeit; denn mehrmals täglich wurde er durch Bälle oder andere fliegende Gegenstände aus seinem Topf katapultiert. Der Zufall wollte es, das er die Toten Hosen auf einer ihrer Tourneen begleitete. Im Anschluß gründete er eine botanische Punkband, die einmal jährlich in Düsseldorf gastiert.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Frankfurt/Main.

Monstera “Rudi”

Rudi

“Rudi” ist Jahrgang 1967 und lebte einst im Studentenwohnheim und in WGs in Berlin. Er erlebte die Studentenbewegung aus nächster Nähe, engagierte sich politisch und war Straßenmusiker. Heute schreibt er Bücher und unterrichtet Biologie an der Fernuniversität. Jetzt sucht er eine neue dauerhafte Bleibe.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Berlin.

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