Goldkugelkaktus „Sunna Snow“

Sunna Snow

Die 22 cm große „Sunna Snow“ würde gerne bis August umziehen. Ihre Vorfahren waren Freunde von Arktisforscher:innen und lernten das ewige Eis lieben. Es erinnerte sie an die Weite der Wüste. Seit vier Generationen schon bildet die Familie Schneeflockenartige Gebilde um ihre weißen Stacheln und macht damit auch auf die Bedeutung des Eises beider Polkappen aufmerksam.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Frankfurt am Main.

Cyphostemma Juttae „Joana von Uva“

Die ein Meter große „Joana von Uva“ möchte sich zeitnah räumlich verändern. Sie stammt aus Botswana und lebt bereits einige Jahre in Berlin. Sie muss nur einmal pro Woche gegossen werden und mag es, wenn man es hin und wieder „regnen“ lässt und sie mit einer Blumenspritze besprüht. Ansonsten experimentiert die sogenannte namibische Traube gerade an einem Traubensaftrezept mit Cardamom und Ingwer.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Berlin.

Orchidee „Rosa Park“

Rosa Park

Ihre Namensähnlichkeit mit  Rosa Park ist kein Zufall und ein Pseudonym. Bewußt benannte sie sich nach der US-Amerikanischen Bürgerrechtlerin, die sich im Bus weigerte, für einen Weißen aufzustehen. Auch als einfache Pflanze möchte sie so ihren Respekt vor dem Mut ihres Vorbildes zum Ausdruck bringen.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Köln.

Orchidee „Kira Koli-Bri“

Kira Kolibri

In einem Parallell-Universum lebt „Kira Koli-Bri“ als eben jener Vogel, nachdem sie sich benannte, umgeben von duftenden Blüten in der Fülle der Natur. In „richtigen“ Leben lebt sie offiziell als Zimmerpflanze. Der schnelle Flügelschlag des Kolibris, der zum Eindruck führt, der Vogel würde in der Luft  schweben oder stehen, brachte sie beim Lungern auf der Fensterbankauf die Idee, das mit ihren Blüten zu versuchen. Sie hat unglaublich Spass daran und sie entwickelt daraus gerade eine Methode: das  „Vibratic-Dancing“.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Köln.

Zamioculcas “ Hilla Hirsch“

Hilla Hirsch

Die „Hilla Hirsch“ ist eine Bodenständige, die gern anpackt und den Super-Sinn fürs Wesentliche hat – eine Fähigkeit, die gerade in Krisenzeiten sehr gefragt ist. Jedem in ihrer Nähe überträgt sie diese Fähigkeit einfach und wortlos.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Bergheim.

Zamioculcas “ Lucinda Lucky“

Lucinda Lucky

In ihrer Jugend ging ihr der Name ihrer Art gehörig auf den Zeiger. Sie hatte einfach keine Lust, ständig die Glückliche zu mimen. Eigentlich wollte sie viel Reisen. Doch dann besann sie sich: auch Pflanzen sollten auf ihren CO2-Wurzelabdruck achten, obschon sie durch die körpereigene Umwandlung von Co2 in Sauerstoff dazu nicht unbedingt verpflichtet wären. Doch Verpflichtungen haben ür sie nochnie richtig Sinn gemacht. In Krisen sollte jede*r alles in seiner/ihrer Macht stehende tun, eine Lösung zu finden.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Bergheim.

Monstera „Gisa Gigantica“

Gisa Gigantica

Die 2 Meter große „Gisa Gigantica“ sucht ein neues Heim, in dem sich sich etwas mehr ausbreiten kann und damit das ultimative Dschungelfeeling verbreiten kann. Wenn sie sich richtig wohl fühlt, entstehen gerne mal spontane Sessions mit Kleinstlebewesen.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Friedberg.

Ficus Benjamini „Flori van Flow“

Flori van Flow

Der 2 Meter hohe „Flori van Flow“ entstammt einer Gärtner-Dynastie, die einst tropische Pflanzen, also Artgenossinnen anderer Länder entführte und unter Zwang deren Nachkommen verkaufte und schließlich im großen Stil züchtete. Doch schon „Floris“ Großvater besann sich auf die Gleichheit aller Lebewesen und so entstand auf dem Grund der Familie schließlich die erste pflanzliche Kommune. Nach und nach zogen alle in die Welt und auch „Flori van Flow“ entschied sich für ein Leben als gewöhnliche Zimmerpflanze. Nie hat er diese Entscheidung bereut.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Weilburg.

Begonia Ricinifolia Immense „Wilbur Wolinsky“

Wilbur Wolinsky

„Wilbur Wolinsky“ ist eine äußerst robuste und wuchsfreudige Begonie. 2020 noch fiel er klein und von Fliegen befallen vom Balkon. Ein beherzter Nachbar rettete ihn und inzwischen ist er nicht nur die liegen lange los, sondern er erfreut sich derart des Lebens, das er mit seiner Größe von B 1,40 x H 80 cm sogar 25cm lange Blütenrispen hervorbringt. Er mag es hell, aber nicht zu sonnig. „Wilbur Wolinsky“ muß wegen seiner Größe umziehen.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Frankfurt am Main.

Ficus „Finn Forest“

Finn Forest

Der drei Meter hohe stattlich gewachsene „Finn Forest“ sucht ein neues Heim. Mit seiner Größe ist der der ideale Partner und Freund für ein Entrée oder eine geräumige Altbauwohnung. „Finn Forest“ versprüht nicht nur echtes Waldfeeling; er arbeitet mit Gleichgesinnten auch an Strategien der Klimakühlung in Metropolen.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Hamburg.