Kastanie „Katy Kastana“

Katy Kastana

„Katy“, die Balkonschönheit braucht jetzt Freiland. Fast schon fühlte sie sich als Zimmerpflanze und sie genoß die Zeit der Topfgemeinschaft sehr. Doch ihr Kontakt zu Vögeln und Fledermäusen machte ihr schon seit geraumer Zeit klar, das ihr Platz im Freiland ist.  „Katy Katana“ ist aktiv in der „Fight against Miniermotte“ Bewegung und war an der Entwicklung eines Umsiedlungsplans beteiligt, der leider an dem Votum der Miniermottenmehrheit scheiterte. Sie selbst hat bisher ein äußerst effektives Immunsystem entwickelt. Künftig lebt sie im Freiland.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Hammersbach

Brutblatt “ The Way of Life“

The Way of Life

Die Lebenskünstlerin liebt herumlungern ganz besonders. Seit sie sich darüber bewußt ist, das sie ganz von alleine wächst, sobald sie im Licht ist  breitete sich tatsächlich eine Dauerentspannung in ihr aus. Alles ist da und es gibt nichts zu tun. Dieser Spirit strahlt auch in ihre Umgebung. Manchmal singt sie auch oder bewegt sich im Licht.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Marburg.

Drachenbaum „Johanna von Schmonzanoni“

Johanna von Schmonzanoni

„Johanna“, die Grande Dame der Zimmerpflanzen, entstammt einem alten Zimmerpflanzenadel. Die „Schmonzanonis“ setzten sich immer für die Belange schutzbedürftiger Pflanzen ein und gehören heute nicht zuletzt deshalb zum verarmten Adel. „Johanna“ ist 2,20 Meter hoch und wohnt in einem Topf mit 40cm Durchmesser. Viele Jahre bereicherte sie das Büroleben. Da die Beschwerden der Putzfee und des Hausmeisters zunehmen, sucht sie eine neue Bleibe.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Bonn

Hoya Fungii „Hella Ho“

Hella Ho

Die für ihre Duftexplosionen bekannte „Hella Ho“ sucht ein neues Heim. Inklusive Topf ist sie 125cm hoch. Die Parfümeurin verwendet ausschließlich Ingredenzien natürlichen Ursprungs, die freiwillig gespendet wurden und nicht zur Nahrungsmittelknappheit von Insekten beitragen. Derzeit arbeitet sie an einem Duft, der den Menschen das Gefühl von Frieden und innerem Reichtum zurück geben möchte.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Bremen

Euphorbie „Xoxata Xou“

Xoxata Xou

Würde man sie auf eine einsame Insel verbannen, wäre sie natürlich überglücklich. Auf die Frage, welchen Song sie mitnehmen würde, antwortet sie stets „Cuncho“ von Yma Sumac. Inzwischen jedoch liebt sie das urbane Leben derart, das sie es nicht missen möchte.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Fulda.

„Decision“

Decision

„Decision“ ist Nachfahre einer Pflanze aus dem Frankfurter Palmengarten. Wie eine Wegkreuzung erinnert ihr Wuchs an die permanente Möglichkeit der Wahl. Die genügsame „Decision“ möchte sich dauerhaft binden. Sie liebt Rhythm and Soul, Jazz und Marvel Comics.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Marburg.

Euphorbie „Jeremy Jaga“

Jeremy Jaga

„Jeremy Jaga“ ist ein Pseudonym unter dem die Euphorbie Kurzgeschichten und Krominalromane schreibt. Im bürgerlichen Leben heißt er schlicht „Joe“. Doch für den schriftstellerischen Erfolg brauchte er einen Namen mit Coolness-Faktor und er bereute seine Namenswahl, die ihm mit einem Freund während einer Fahrt in einem gläsernden Aufzug einfiel, nie.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Gießen.

Efeutute „Coloured Composition“

Coloured Composition

Bei Dauerregen vom Müll und vor dem Ertrinken gerettet, erholte sie sich einige Monate in Frankfurt, bevor sie Zwischenstation im Gießkannen Museum in Gießen machte, wo sie nicht nur auf Adoptiveltern wartete, sondern mittlerweile äußerst fachkundig in Bezug auf Gießkannen Design aus Ost und West ist. Zuletzt untersuchte sie die interkulturellen Modelle.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Marburg.

Euphorbie „Oops Upside Your Head“

Oops upside your head

Sie nahm den Titel des Songs der Gap Band als Namen an und groovt sich beständig durch ihr botanisches Leben – auch wenn dies aufgrund ihres langsamen Biorhythmus niemand außer den Euphorbien wahrnehmen kann. Inzwischen groovt sie in Gießen, wo sie eine dauerhafte Bleibe fand.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Gießen.

Goldfruchtpalme „Stop and Go!“

Stop and Go

Die vom Müll gerettete „Stop and Go“ hat sich noch immer nicht vollständig erholt, was ihrem Lebensmut jedoch keinen Abbruch tut. Nachdem sie das Winkeralphabet studierte und auf diese Weise letztlich zu ihrer Rettung beitrug, imitiert sie nun Verkehrspolizisten und hat riesigen Spass daran.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Frankfurt/M.