Sukkulente “Tower of Now”

Tower of Now

“Tower of Now” ist die erste botanische Straßenmusikerin mit multipler Persönlichkeit, die nicht nur Punk mit Obertongesang verbindet, sondern zahlreiche bisher ungehörte Klänge durch verschiedenste rhythmische oder a-rhythmische Bewegungen ihrer Blätter erzielt. 2019 spielt sie erstmals sowohl mit dem Ensemble Modern, als auch solo in einem New Yorker Club.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Berlin.

Sukkulenten “Queens of Green”

Queens of Green

“Queens of Green” machten sich aufgrund ihrer Fähigkeit, völlig unabhängig von ihrer äußeren Umgebung, Grazie, Fülle und Anmut auszustrahlen, schnell einen Namen. Ein befreundeter Hirschkäfer, der für National Geographic Deutschland arbeitete, verlieh ihnen ihren Namen nachdem sie eine gut dotierte Auszeichnung für ihre bahnbrechende Studie zur Wechselwirkung von ökologischem – und friedlichem Handeln erhielten und mit dem Preisgeld ein Forschungszentrum, bestehend aus einem Mehrgenerationenhaus für Pflanzen, gründeten.
Bereits adoptiert. Inzwischen leben sie in Frankfurt/M.

Sanseverie “The Perfect Balance”

The Perfect Balance

“The Perfect Balance” wurde als Mediatorin während der Umstrukturierungsphase eines großen Automobilherstellers eingestellt, kündigte jedoch nach drei Jahren. Denn ihrer Meinung und Erfahrung nach kann eine Mediation weder den Arbeitsplatz ersetzen, noch ausreichend Regeneration bei chronischer Überlastung bewirken. Nach einer Krise und Phase der Neuorientierung bietet sie nun Retreats an, die auf dem Prinzip der Regeneration im Kontakt mit der Natur basieren. Die von ihr entwickelten Methoden veröffentlicht sie 2019 in einem Buch, was sie ausschließlich Pflanzen zum kostenlosen Download anbietet.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Frankfurt/Main.

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Sanseverie “Straight Waves”

Straight Waves

“Straight Waves” forscht im Feld der ästhetischen Praxis zum Thema Welle und natürlichem Fluss. Eines ihrer Hauptthemen ist die Auflösung der scheinbaren Unvereinbarkeit einer natürlichen Entwicklung, vergleichbar mit einem natürlichen Fluss ohne Hindernisse einerseits, und der Umsetzung zielgerichteter Strategien andererseits. Die Performerin geht mit ihrem eigenen Körper oftmals über die Belastungsgrenzen hinaus, um pflanzliche Skulpturen als Ergebnisse ihrer ästhetischen Praxis zu bilden.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Frankfurt/Main.

Sanseverie “Peggy Perfect”

Peggy Perfect

Einst war sie das Testimonial eines ostdeutschen Allzweckreinigers. Als die Mauer fiel und Werbetreibende in Folge ihre Vermarktungsstrategien ändern mußten, löste sich die Figur “Peggy Perfect” von einem auf den anderen Tag in Luft auf. Doch “Peggy” – ihres Zeichens schon immer absolute Pragmatikerin – ließ sich den Namen “Peggy Perfect” im Pass eintragen und lebte fortan nach dem Vorbild von “Eva und Adele” als Kunstfigur und erhob ihr gesamtes Leben zur Kunst. Nach einem Jahr in New York entschied sie sich für ein Leben im Rhein-Main-Gebiet.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Frankfurt/Main.

Sukkulente und Brotbaum “Connected by Chance”

Connected by Chance

Zufällig fanden sie sich im gleichen Topf wieder ohne jegliche Idee, warum das Schicksal sie zusammen führte. Schnell wurden sie wahre Freunde und stellten fest, das sie sich sich aufgrund ihrer Verschiedenartigkeit sehr bereichern.  Seit dieser gemeinsamen Erkenntnis experimentieren beide mit verschiedenen Formen der darstellenden Kunst und erproben gerade neue Formen des Musicals in Verbindung mit der Stegreifrede.
Bereits adoptiert. Inzwischen leben sie in Gießen.

Sternsukkulente “A Star is born”

A Star is Born

“A Star is born” begann ihre Karriere als Straßenmusikerin und wurde dort von einem ausrangierten älteren Kaktus entdeckt, der ihr die Türen ins internationale Musikbusiness öffnete, indem er ihre Songs für einen begrenzten Zeitraum zum kostenlosen Download anbot. Aufgrund ihrer Stimmgewaltigkeit und ihren einfühlsamen Lyrics war die Nachfrage derart groß, das die Server der Streaming-Platformen kurzzeitig zusammen zu brechen drohten.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Münster.

Sternsukkulenten “Einsteins Erben”

Einsteins Erben

Die Überwindung der Schwerkraft ist ihr vorrangig Lebensziel. Sie studieren nicht nur die Erkenntnisse Einsteins oder Stephen Hawkings, sondern beschäftigen sich intensiv mit fernöstlichen Weisheitslehren und Methoden. Sie schätzen das Leben als Zimmerpflanze außerordentlich, denn es beschert ihnen ein Leben in Müßiggang. Doch auch dessen Kehrseite lernten sie bereits kennen, als sie vernachlässigt einfach entsorgt wurden und zu ihrem großen Glück in der Pflanzenklappe landeten.

Bereits adoptiert. Inzwischen leben sie in Gießen.

Sternsukkulente “Zoppo und Tamara”

Die beiden lernten sich Ende der 1970er Jahre beim Trampen von Berlin nach Frankfurt kennen und sind seitdem unzertrennlich. Sie genießen das Leben als gewöhnliche Zimmerpflanze, das ihnen den Zugang zum Internet beschert und damit den Zugriff auf unzählige Songs. Momentan hören sie südamerikanischen Punk und Tanzen dazu so heftig, das es sie fast aus ihrem Topf zu katapultieren scheint.
Bereits adoptiert. Inzwischen leben sie in Gießen.

Sternsukkulente “Updating Social Communities”

Updating Social Communities

Die IT-Expertin entwickelt gerade ein offline-social-network nach dem Vorbild von Freundschaften der Prä-Internet-Ära. Auch wenn es heute für die meisten außerhalb jeder Vorstellung liegt, wie Verabredungen ohne Internet und Anrufbeantworter überhaupt möglich sein könnten, so belegt sowohl die Geschichte, als auch die von “Updating Social Communities” geführten umfassenden Studien basierend auf tausenden von Interviews, das Freundschaften und Verabredungen in den meisten Fällen als wesentlich verbindlicher erlebt wurden. Auf dieser Erkenntnis aufbauend, entwickelt sie gerade eine programmatische Vorgehensweise, um diese Qualität in heutigen “Social Communities” zu implementieren.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Gießen.