Sukkulente “Ben Barrior”

Ben Barrior

Der im Sicherheitsdienst arbeitende “Ben” wird zum Schutz bestimmter Personengruppen bei Großevents im öffentlichen aum zusätzlich zu Straßensprerren aus Beton eingesetzt. Vergangenes Jahr hatte er seinen ersten Einsatz auf dem Berliner Weihnachtsmarkt. Sein Auftrag: verdächtige Aktivitäten erkennen und bei den Zielpersonen solange auf Kontakt an deren Waden zu gehen, bis diese den Ort freiwillig verlassen. Mit dieser Stimulation erzeugt er einen massiven Stimmungswandel. Die Personen werden entweder von Klaustrophie heimgesucht oder aber sie verfallen in einen Zustand des friedvollen Glücks.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Gießen.

Ficus Benjamini “Heart of the Room”

Heart of the Room

Der ca zwei Meter hohe Ficus möchte sich nochmal verändern. Neben seinen luftreinigenden Qualitäten zeichnen ihn vor allem sein Humor und sein Mitgefühl aus. Einmal in der Woche lungert er mit einem Krimi in der Ecke herum. Ansonsten ist er ein grandioser Gastgeber für Kleinstlebewesen. In letzter Zeit liebt er Jam-Sessions mit Hirschkäfern und Waldameisen. Letztere gönnen sich jedoch aufgrund ihres ausgeprägten Gemeinschaftssinns nur selten individuelle Aktivitäten.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Frankfurt/M.

Brutblatt ” The Way of Life”

The Way of Life

Die Lebenskünstlerin liebt herumlungern ganz besonders. Seit sie sich darüber bewußt ist, das sie ganz von alleine wächst, sobald sie im Licht ist  breitete sich tatsächlich eine Dauerentspannung in ihr aus. Alles ist da und es gibt nichts zu tun. Dieser Spirit strahlt auch in ihre Umgebung. Manchmal singt sie auch oder bewegt sich im Licht.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Marburg.

Euphorbie “Xoxata Xou”

Xoxata Xou

Würde man sie auf eine einsame Insel verbannen, wäre sie natürlich überglücklich. Auf die Frage, welchen Song sie mitnehmen würde, antwortet sie stets “Cuncho” von Yma Sumac. Inzwischen jedoch liebt sie das urbane Leben derart, das sie es nicht missen möchte.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Fulda.

“Decision”

Decision

“Decision” ist Nachfahre einer Pflanze aus dem Frankfurter Palmengarten. Wie eine Wegkreuzung erinnert ihr Wuchs an die permanente Möglichkeit der Wahl. Die genügsame “Decision” möchte sich dauerhaft binden. Sie liebt Rhythm and Soul, Jazz und Marvel Comics.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Marburg.

Euphorbie “Jeremy Jaga”

Jeremy Jaga

“Jeremy Jaga” ist ein Pseudonym unter dem die Euphorbie Kurzgeschichten und Krominalromane schreibt. Im bürgerlichen Leben heißt er schlicht “Joe”. Doch für den schriftstellerischen Erfolg brauchte er einen Namen mit Coolness-Faktor und er bereute seine Namenswahl, die ihm mit einem Freund während einer Fahrt in einem gläsernden Aufzug einfiel, nie.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Gießen.

Efeutute “Coloured Composition”

Coloured Composition

Bei Dauerregen vom Müll und vor dem Ertrinken gerettet, erholte sie sich einige Monate in Frankfurt, bevor sie Zwischenstation im Gießkannen Museum in Gießen machte, wo sie nicht nur auf Adoptiveltern wartete, sondern mittlerweile äußerst fachkundig in Bezug auf Gießkannen Design aus Ost und West ist. Zuletzt untersuchte sie die interkulturellen Modelle.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Marburg.

Euphorbie “Oops Upside Your Head”

Oops upside your head

Sie nahm den Titel des Songs der Gap Band als Namen an und groovt sich beständig durch ihr botanisches Leben – auch wenn dies aufgrund ihres langsamen Biorhythmus niemand außer den Euphorbien wahrnehmen kann. Inzwischen groovt sie in Gießen, wo sie eine dauerhafte Bleibe fand.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Gießen.

Goldfruchtpalme “Stop and Go!”

Stop and Go

Die vom Müll gerettete “Stop and Go” hat sich noch immer nicht vollständig erholt, was ihrem Lebensmut jedoch keinen Abbruch tut. Nachdem sie das Winkeralphabet studierte und auf diese Weise letztlich zu ihrer Rettung beitrug, imitiert sie nun Verkehrspolizisten und hat riesigen Spass daran.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Frankfurt/M.

Zamioculcas ” Gondola”

Gondola

Die aus Venedig stammende “Gondola” war es leid, Tag für Tag über Touristen zu stolpern. Und dann auch noch das Hochwasser… Schweren Herzens verließ sie die Stadt vergangenes Jahr und siedelte nach Frankfurt/M über. Hier praktiziert sie nachdem Vorbild von Erwin Wurm die sogenannten One-Minute-Sculptures.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Frankfurt/M.