Monstera „Mira Maluna“

Mira Maluna

Die in Süddeutschland lebende „Mira Maluna“ möchte umziehen. Als es in ihrer WG zu eng wurde – hautsächlich aufgrund ihrer Ausdehnung von 2 Meter in den Raum, wurde demokratisch entschieden, wie der Platzmangel zu beheben sei. Fest stand: eine der Pflanzen oder Tiere würde sich ein neues Heim suchen müssen. Sie warfen eine Ein-Cent-Münze jeweils in Zweierteams. Wer am Ende die Zahl hatte, würde umziehen. Es trat „Mira Maluna“, die gerade wieder wächst und die eine Halterung benötigt. Momentan ist sie am Fenstergriff fest gebunden. „Mira Maluna“ ist äußerst sozial und wandelt aufgrund ihrer Größe eine Menge CO2 um.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Unterpfleichfeld.

Aloe „Left-Way Walking“

Left-Way Walking

Obschon die Britin breits seit 10 Jahren im Rhein-Main Gebiet lebt, konnte sie sich nie daran gewöhnen, rechtsseitig zu gehen. Glücklicherweise ist das als Pflanze auch nicht unbedingt nötig, kann sie den Wuchs in ihrem Topf doch frei gestalten.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Bad Nauheim.

Agave „Vital Hangover“

Vital Hangover

Er ist ein echtes Party-Animal, den jeder Hangover zu ungeahnter Vitalität führt. Die setzt er dann für seine Aktivitäten zum Schutz der Regenwälder ein. Aktuell liegt sein Fokus auf der Stärkung der Wurzelnetzwerke zur Früherkennung drohender Gefahren und einer Kooperation mit riesigen genmodifizierten Schlingpflanzen, deren Blattadern bei drohender Gefahr blitzschnell die Festigkeit von Stahl um ein Vielfaches übersteigen.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Bad Dürckheim.

Agave „Tilo Zmaganas“

Tilo Zmaganas

Der aus Griechenland stammende „Tilo Zmaganas“ wollte eigentlich Sänger werden, scheiterte jedoch an der Ausbildung von Stimmbändern. Als Jugendlicher reiste er quer durch Europa und landete nach Stationen in Mailand, Venedig, Castrop-Rauxel und Lüneburg schließlich in Gießen, wo er heute noch lebt.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Gießen.

Zamioculcas „Pit Parachute“

Pit Parachute

Sein Name ist Programm und so bietet er im Sommer zahlreichen Kleinstlebewesen Schutz vor Wetter-Ereignissen an. 2024 plant er einen Besuch im Wetterpark Offenbach am Main. Am liebsten jedoch lungert er herum und freut sich des Lebens.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Frankfurt am Main.

Klivie „Marion Morena“

Marion Morena

Die Tochter einer andalusischen Flamenco Tänzerin und eines französischen Chansoniers, lebt seit ihrer frühen Jugend in Deutschland. Lange Zeit genoss sie das Leben in einem sonnigen Wintergarten im Westerwald, bis der Verkauf des Hauses schließlich dazu führte, das sie nach Gießen zog. An einem sonnigen Standort blüht sie wunderschön. Standortwechsel und Staunässe sind ihr ein Graus.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Greifswald.

Agave „Lazlo Inline“

Lazlo Inline

Lange war er selbst als Inlineskater unterwegs in den Metropolen Europas. Bis er bei einem Sturz fast sein gesates Blattwerk verlor. Damit war es vorbei mit der Balance und er mußte seine Teilnahme an einem wichtigen Wettkampf kurzfristig absagen. Ein Aufenthalt in einer Reha-Klinik ließ ihn langsam wieder zu Kräften kommen. Er beschloß, einen Teil seines Blattwerks für insektiode Inliner zur Verfügung zu stellen.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Gießen.

Euphorbie Leuconeura „Josefine van den Blooming“

Josefine van den Blooming

„Josefine van den Blooming“ entstammt einer niederländischen Pflanzendynastie, die einst ihre Vorfahren aus Madagaskar entführten und in den Niederlanden in Gewächshäusern ein neues Heim gaben. Alle frei lebenden Pflanzen der Art Euphorbie Leuconeura leben auf Madagaskar und sind endemisch. Die Art steht auf der Roten Liste der IUCN und gilt als gefährdet (Vulnerable). „Josefine van den Blooming“ bereitet gerade eine Wettbewerb vor, bei dem Pflanzen ihre Samen möglichst weit weg spucken müssen. Natürlich trainiert sie dafür, um gegen anderen Arten, wie z.B. das Springkraut antreten zu können.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Gießen.

Kalanchoe „Hella Hoe“

Hella Hoe

Die Tänzerin arbeitet gerade an einer Choreografie, in der sie Elemente von Beständigkeit, Fließen und Brüchigkeit miteinander verwebt. Die Idee dahinter ist es, Ungewissheiten und Fragilität, Hoffnung sowie Werden und Vergehen mit einander zu verbinden. Parallel zu ihrer choreografischen Arbeit kümmert sie sich um eine entsprechende Förderung und plant die ersten Auftritte Ende 2024 in Hamburg, Frankfurt am Main, Berlin und New York.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Frankfurt am Main.

Karlo Krakerich

Karlo Krakerich

Der kleine „Karlo Krakerich“ war schon seit seinem ersten Blatt vorwitzig und neugierig auf das, was die Welt ihm wohl an Erfahrungen zu bieten hat. Sein Bewegungsdrang ließ ihn schnell wachsen und in seinen Blattadern sprudelte es nur so vor Ideen. Er wußte oft nicht, was er zuerst anfangen wollte: die Geschichten in seinem Kopf aufschreiben, weiter wachsen, ein Lied zusummen oder am besten alles gleichzeitig.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Frankfurt am Main.