Königin der Nacht “ Sissy Nightmare“

Sissy Nightmare

Sie liebt die Nächte, die Dunkelheit und den Nebel und gruselt sich füt ihr Leben gern. Vergangenes Jahr begann sie mit den Dreharbeiten an ihrem ersten Horrorfilm mit dem Arbeitstitel „Blüten des Grauens“, in dem Blüten durch ein Raumspray genmanipulierten Ursprungs das 100-fache ihrer ursprünglichen Größe erreichen und schließlich als eigenständiger Organismus zum fleischfessenden Angreifer werden. Sie selbst allerdings blüht völlig friedlich und ist 1,10 Meter groß.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Frankfurt am Main.

Königin der Nacht „The Queen“

The Queen

Die säulenförmige, 80cm hohe Schönheit verwandelt sich nur für eine einzige Nacht in ein Blütenmeer. „The Queen“ ist ansonsten ganz und gar untypisch für eine Queen. Und sie ist überglücklich, kein repräsentatives Amt inne zu haben.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Frankfurt am Main.

Avocado „Arvid Advocat“

Arvid Advocat

Der Katzenliebhaber und Hobby-Anwalt liebt das Leben auf der Fensterbank. Er lungert für sein Leben gern und wandelt dabei ganz nebenbei das schädliche CO2 in Sauerstoff. Manchmal liest er schwedische Krimis. Oder er verteidigt Kleinstlebewesen in ihrem Kampf gegen Laubbläser.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Frankfurt am Main.

Blattkaktus und Euphorbie „Zoe und Ornella Yabu“

Zoe und Ornella Yabu

Das Duo mit afrikanischen und südamerikanischen Wurzeln machte sich zunächst einen Namen in der Comedyszene, wechselte dann aber aufgrund speziesübergreifender Diskriminierung  zum Showbizz. Mit ihrer Fusion aus Funk, Rap und Gospels wurden sie zum Geheimtipp der botanischen Musikszene Deutschlands.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Bad Nauheim.

Lilie „Manon Müller-Schnatz“

Manon Müller-Schnatz

„Manon Müller-Schnatz“ heiratete früh ihren Traummann und lebte lange mit ihm in der zu einem Gewächshaus umgebauten Mühle seiner Vorfahr:innen, ein Habitat für Pflanzen die es feucht mögen und auch mit wenig Licht auskommen. Leider vertrug sie selbst dieses Klima schlecht und so zog sie ersteinmal in ein Hochhaus, um ausreichend Licht zu haben und auch dem Himmel näher sein zu können.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Salzatal.

Lilie „Luca Lörn“

Luca Lörn

„Luca Lörn“ kommt vom Land, genau aus dem Friesischen. Sie mag den friesischen Humor. Die Ausbildung zog sie ins Rhein-Main-Gebiet. Schnell merkte sie, das es vielleicht zu ambitioniert war, als Bankangestellte zu arbeiten. Denn es entsprach weder ihrem Naturell, noch war es mit ihrem Wertesystem vereinbar. Wer hatte sie überhaupt auf diese Idee gebracht? Es war einer dieser Artikel in einem Hochglanzmagazin, das das städtische Businessleben als einzig wahre Beteiligung am gesellschaftlichen Leben verkauft. Inzwischen konnte sie umziehen.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Witzenhausen.

Lilie „Lil-Jo Sibdho“

Lil-Jo Sibdho

„Li-Jo Sibdho“ war die erste Rapperin in ihrer sonst komplett bürgerlichen Familie. Ja, tatsächlich halten diejenigen unter den Zimmerpflanzen, die das Glück hatten, über direkt aus dem heimeligen Gewächshaus ein neues Heim zu finden, sich für das botanische Bürgertum. Ganz im Gegensatz zu denjenigen, die in Massentransporten in Baumärkte verfrachtet werden und die anschließend meist ein kurzes Leben in Wegwerfeinrichtungen erwartet. Darüber rappt „Lil-Jo“.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Großalmerode.

Geldbaum „Karin Kryptonotic“

Karin Kryptonotic

Als Biologin und Wachstumsforscherin schaute sie vor Jahren schon über den Tellerrand ihrer Disziplin hinaus und befasste sich mit den Mechanismen sich selbst entwickelnder digitaler Märkte. Kryptowährung interessierte sie aufgrund nicht existierender Regularien. Mit Gleichgesinnten entwickelte sie die Kryptowährung „Phytonotic“, die sie aber nie auf den Markt brachte. Nicht nur energiefressende Server stimmten sie bedenklich, sondern auch der hohe Anteil an Schwarzgeld. Derzeit schreibt sie ihre ersten Kurzgeschichten.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Gießen.

Geldbaum und Lilie „Jenny und Anna Rockenberg“

Jenny und Anna Rockenberg

Seit „Anna“ sich von vielem Materiellen trennte, beschloß sie, auch ihren Topf und Erde zu teilen. So zog „Jenny“ ein. Es war Liebe auf den ersten Blick und beide gründeten die Lebensgemeinschaft „Rockenberg“, die sich für eine solide Lebensgrundlage aller irdischen und extraterrestrischen Wesen einsetzt.

Bereits adoptiert. Inzwischen leben sie in Gießen.

Blattkaktus „Geli Gremey“

Geli Gremey

„Geli Gremey“ kam mit Freundinnen 2021 über die Pflanzenklappenach botania Frankfurt/M. Nachdem sie diesen Sommer im Freien verbrachte, sucht sie nun ein neues zu Hause, in dem sie ihrem Hobby, dem Tagträumen, nachhängen kann.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Linden.