Aloe „Lina Lazy“

Lina Lazy

„Lina“ ist extrem bequem. Sie ist so tiefenentspannt, das sogar ihre mit Flüssigkeit gefüllten Blätter ganz entspannt nach unten gerichtet sind. Beim Tagträumen denkt sie oft an Südafrika und schwanke zwischen Sehnsucht und Fernweh sowie den Vorzügen des Lebens als Zimmerpflanze hin und her.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Mannheim.

Asparagus „Lil von Kallisto“

Lil von Kallisto

„Lil von Kallisto“ entstammt einer alten Zirkus Dynastie, die früh verarmte, weil sie nie Raubtiernummern im Programm hatte. Obwohl sie zahlreiche pflanzliche Artist:innen am Hochseil zu bieten hatten, konnten sie kaum überleben. „Lil“ lernte früh, auf eigenen Wurzeln zu stehen. Zunächst versuchte sie sich als Empfangsdame, dann beim Poker und schließlich als Kunst affine Zimmerpflanze. Ganz bewußt kletterte sie 2019 in die Pflanzenklappe® und wurde prompt Teil einer Ausstellung im Kunstmueum Mülheim a.d. Ruhr.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Bad Homburg vor der Höhe.

Zamioculcas „Libela Loi“

Libela Loi

„Libela Loi“ lebte Jahrzehnte in der Nähe von Seen. Die meisten ihrer Freund:innen waren Libellen, die ihr schließlich ihren Vornamen gaben. Doch seit dem großen Libellensterbens aufgrund von Umweltverschmutzungen im Jahr 2021, ist sie zutiefst betrübt und zog nach Frankfurt/M, um dort ein neues Leben zu beginnen. Am liebsten ist sie an der Nidda und im Höchster Schlosspark.
Bereits adoptiert. Inzwischen leben sie in Frankfurt/M.

Blattkaktus „Les Deux“

Les Deux

Das Punk-Duo ist nach einer langen Flaute gerade im Wachstumsflow. Dabei entstehen nebenbei Songs über den Kapitalismus unter Pflanzen, über die Diskriminierung stacheliger Chlorophyll-Produzent:innen und den Vorteil von Stacheln mit Widerhaken.

Bereits adoptiert. Inzwischen leben sie in Frankfurt am Main.

Schefflera „Hedi Lamarronitsch“

Hedi Lamarronitsch

Oft wird sie auf ihre Namensverwandschaft zu Hedi Lamarr angesprochen. Die Schauspielerin und Erfinderin entdeckte 1940 das Frequenzsprungverfahren, das Grundlage für die Verschlüsselung von Funktechnologien ist. „Hedi Lamarronitsch“ denkt bei jeder Nutzung von WLAN an die Erfinderin und arbeitet gerade an einem Song über sie. Doch bevor sie ihn uraufführt, wird sie Teilnehmerin einer Installation im Museum Sinclair in Bad Homburg.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Bad Homburg vor der Höhe.

Efeutute „Fine Feuerbaum“

Fine Feuerbaum

Die Regenmacherin fühlte sich aufgrund ihres Namens lange unverstanden und ausgegrenzt. Dazu kam, das sie des öfteren als Brandstifterin beschuldigt wurde. Doch als sie bei der Löschung einer der großen Brände in Griechenland aktiv wurde, kann sie sich vor Anfragen kaum noch retten. Eine Zeit lang lebte sie undercover in Gießen, um sich zu erholen. Am liebsten liest sie Naturromane und lauscht der Nachtigall.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Gießen.

Ficus „Fanny Franz“

Fanny Franz

Viele Jahre lebte „Fanny“ in der Frankfurter Außenstelle des Bundesrechnungshofes. Als dieser im Juni 2021 endgültig und ganz nach Bonn umzog, fand nicht nur „Fanny Franz“ eine temporäre Bleibe in botania Frankfurt. Derzeit ist sie Teil der Installation „Landscape of Empathy“ im Museum Sinclair-Haus in Bad Homburg ( PLZ 6 ). Von dort zieht sie am 19.6.22 adoptiert um.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Frankfurt/M.

Aloe „Dora Danuta“

Dora Danuta

„Dora Danuta“ lebte lange auf einer Orangenplantage in Italien. Während der Coronakrise unter erschwerten Reisebedingungen ins Rhein-Main-Gebiet, um eine Freundin treffen. Die beiden gründeten eine Manufaktur für vegane Slow-Food-Riegel, die sie online verkaufen.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Wettenberg.

Aloe „Debby Dry“

Debby Dry

„Debby Dry“ erkundete im Selbstversuch, wie lange sie ohne Wasserzufuhr auskommt. Als ihre Blätter anfingen zu trocknen, nahm sie in Regenbad. Jetzt sucht sie ein neues Heim.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Weilburg.

Clivie „Celia Schmidt“

Celia Schmidt

Lange litt „Celia“ darunter, so absolut normal zu sein. Keine Laster, keine besonderen Fähigkeiten, keine künstlerischen Ambitionen. Doch im Laufe der letzten Jahre entdeckte sie die Vorzüge eines Lebens, das weder in der Öffentlichkeit, noch auf social media geführt wird. „Celia Schmidt“ ist äußerst genügsam. Und sie bringt wunderschöne Blüten hervor. Allerdings nur an einem sonnigen Standort. Auch Standortwechsel sind der Blütenproduktion abträglich.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Bad Homburg vor der Höhe.