Zimmertanne “Forest Angel”

Forest Angel

“Forest Angel” ist die Schutzpatronin der Kleinstlebewesen unter den Tannen, die ihre oberen Arme stets zu einem schützenden Dach ausgebreitet hat. Im darunterliegenden Raum ist schon so manches Start-Up ins Leben gerufen worden, so mancher Traum wahr geworden und so einige Freundschaften fürs Leben geschlossen worden. “Forest Angel” sucht ein neues zu Hause, was ihr ausreichend Platz und Licht bietet. Sie ist 1 Meter hoch und 1 Meter breit.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Gießen.

Yucca “The Star”

The Star

Völlig ohne Allüren ist die Powerfrau stets engagiert in Belangen der Gleichberechtigung von Pflanzen. Sie hat die Fähigkeit, feinstoffliche Botschaften durch ihre starhlenförmig angeordneten Blätter zu senden und hochfrequente Schwingungen aus dem All zu empfangen. An Aliens glaubt sie allerdings nicht.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Gießen.

Phönix Palme “Arising Star”

Arising Star

“Arising Star” ist ein Prachtexemplar von Phönix Palme und trotz ihrer eindrucksvollen Erscheinung immer bodenständig und bescheiden geblieben. Sie liebt es, im Sommer Schatten zu spenden und verzaubert mit ihrer Präsenz. In seltenen Fällen zitiert sie Gedichte oder summt Liedr. Sie ist 1,90 Meter hoch und weist einen Durchmesser von 1,50 Metern auf.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Berlin.

Gummibaum “Flora Arabica”

Flora Arabica

“Flora Arabica” entstammt einer alten Klebstoffdynastie, genoß aufgrund ihrer Herkunft eine excellente Ausbildung und war drei Jahre im diplomatischen Dienst tätig. Dann begann sie ihre philosophischen Studien über das Verhältnis von Pflanze und Mensch im 21. Jahrhundert, zu dem sie in Kürze erste Schriften veröffentlichen wird. Diese werden anschließend von einer Punkband vertont und erstmalig in einem städtischen Kanalsystem zu hören sein. Sie ist 70cm hoch (mit Topf) und hat einen Umfang von 30 cm.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Münster.

Clivie “Theatre Experience”

Theatre Experience

Nach dem Vorbild früherer Musikpavillons formte sie sich zum ersten Miniaturtheater in einem Blumentopf. Ihre Erde steht für jedwede kulturelle Aktivität bereit und ihre Blätter sorgen nicht für eine ausgezeichnete Akustik, sondern bieten im Sommer zudem Schatten. Neben Poetryslam mit Maulwürfen, Konzerten mit Grillen und Zirpen, einer Oper mit Ameisen oder einem Rockkonzert mit Kakerlaken, gab es auch Performancetheater mit Käfern und Kellerasseln. Sie ist 45 cm hoch und 40 cm breit.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Münster.

Ficus “Trying to built a circle”

Trying to built a circle

Seit dem sein erstes Blatt das Tageslicht erblickte, wußte er: “Ich werde Künstler”. Doch keine Kunsthochschule nahm ihn auf und erst viel später bemerkte er, das seine Talente vielfältig waren und er anstatt eines akademischen Kontextes den Zugang zum wahren Leben suchte. Er reiste durch Europa, lebte drei Monate in Asien, kam jedoch immer wieder in seine Wahlheimat Hessen zurück. Nachdem er in vielen Kulturkreisen den Kreis als eine Urform erkannt hatte und seine Pläne, die Erde zu umrunden sich nicht in die Tat umsetzen ließen, beschloss er, seinen Wuchs kreisförmig zu gestalten.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Gießen.

Ficus “Luna Mimoso”

Luna Mimoso

Die zart besaitete “Luna Mimoso” sucht ein neues Heim. Sie ist 1,50 Meter hoch und 90 cm breit. Sie wurde gerade umgetopft. “Luna” braucht viel Licht; am besten Morgensonne und reagiert auf extreme Temperatur- oder Standortwechsel mit Blattabwurf. Sie ist Musikerin und Poetin und vertont gerade ihre ersten eigenen Gedichtzeilen.

Bereits adoptiert. Inzwischen leben sie in Berlin.

Drachenbaum “The Wild Ones”

Die Punkband gründete sich bereits in den 1970er Jahren und erfährt gerade ihr Revival mit einer abstrusen Mischung aus Punk, Gospel und Techno. Ihre ersten Cross-Over-Experimente fanden spontan in einer WG statt und ein zufällig anwesender Clubbetreiber organisierte ihren ersten Gig nach Jahren der Zurückgezogenheit. Jetzt suchen sie eine neue Bleibe. Sie sind 1,50 Meter hoch und in der Krone 70 cm breit. Nach Jahren des Probens in dunklen Kellerräumen, suchen sie einen hellen Platz mit Morgen- oder Nachmittagssonne.
Bereits adoptiert. Inzwischen leben sie in Berlin.

Sukkulenten “Ups von Schrutz”

Ups von Schrutz

Seit frühester Jugend galt er als schräger Vogel, nur weil er sich nicht wie eine gewöhnliche Zimmerpflanze verhielt. Zunächst wollte er im Schlossgymnasium in Düsseldorf zur Schule gehen; besann sich dann aber eines Besseren und lebte zunächst als Zimmerpflanze in einem Kinderladen. Doch nur für kurze Zeit; denn mehrmals täglich wurde er durch Bälle oder andere fliegende Gegenstände aus seinem Topf katapultiert. Der Zufall wollte es, das er die Toten Hosen auf einer ihrer Tourneen begleitete. Im Anschluß gründete er eine botanische Punkband, die einmal jährlich in Düsseldorf gastiert.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Frankfurt/Main.

Geldbäume “Three Signs of Wealth”

Sie haben die Gabe, den Wohlstand der Menschen in ihrem Lebensumfeld zu vermehren. Ob dieser im Materiellen, im zwischenmenschlichen – oder im ideellen Bereich liegt, hängt ganz von der Persönlichkeit und Situation des jeweiligen Menschen ab. In jedem Falle aber sind die Drei eine Bereicherung, da sie zweimal im Monat in ihrem Topf musizieren. Ihr Schwerpunkt liegt auf Percussion und Dub Step. Seit kurzem laden sie Gastmusiker ein.

Bereits adoptiert. Inzwischen leben sie in Frankfurt/M.