Begonia Erythrophylla „Marietta Belg“

Marietta Belg

Die Tochter einer Margerite und eines Sauerampfers wuchs als Adoptivtochter in Gärten auf, bevor sie an das Leben im Topf gewöhnt wurde. „Marietta Belg“ liebt es, die Bewegungen der Wolken zu beobachten und liest ab und an gern einen schwedischen Krimi.

Bereits adoptiert. Inzwischen leben sie in Frankfurt/M.

Begonia Erythrophylla „Samuel Jarko“

Samuel Jarko

„Samuel Jarko“ spielte den Undercover-Agenten in zahlreichen B-Movies, bevor er seinen Durchbruch als Call-Boy in botanischen Liebes-Schmonzetten feierte. Doch er haderte sehr mit dem zweifelhaften Ruhm und wurde Privatdedektiv sowie Chronist städtischer Pflanzen.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Wiesbaden.

Streptocarpus „Pink Turn“

Pink Turn

Das afrikanische Veilchen „Pink Turn“, auch bekannt unter dem Namen Drehfrucht, entstammt einer Tänzerfamilie mit russischen Wurzeln. Nachdem Wohnraum in Städten immer teurer und Plätze auf Fensterbänken rar werden, kultivierte sie das Auf-der-Stelle-Tanzen und richtete kürzlich das erste Turnier im Topf-Tanzen aus. Jetzt möchte sie gerne umziehen, um auf einer anderen Fensterbank zu tanzen.

Bereits adoptiert. Inzwischen leben sie in Frankfurt/M.

Hoya „Mia Li von Jingdeshen“

Mia-Li von Jingdeshen

Die 45-jährige chinesische Porzellanblume „Mia Li von Jingdeshen“ sucht ein neues Heim. Die nachts wunderbar duftende Schönheit wickekt sich gerne um Gitter und wird je nach Platz ca. 2 – 2,5 Meter lang. Und sie liebt das Licht der Ostseite! Tagsüber arbeitet sie an Entwürfen, in denen sie die Motive der klassischen chinesischen Porzellanmalerei neu interpretiert.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Baiern.

Caffee arabica „Pink Coffee Flavour“

Pink Coffee Flavour

Die 1 Meter hohe „Pink Coffee Flavour“ produziert gerne auch ein paar Früchte. Am liebsten nach ihren Jam-Sessions mit Kakteen und Vögeln. Ansonsten lungert sie gerne und liebt das Großstadtleben.

Bereits adoptiert Inzwischen lebt sie in Berlin.

Drachenbaum „15 Ways to Survive“

15 Ways to Survive

Aus ihren 15 Wegen zu Überleben entwickelte sie inzwischen eine ganze philosophische Abhandlung, die sie in Form eines Ratgebers herausgibt. Diese ist sowohl an humanoide -, als auch an pflanzliche Lebewesen gerichtet mit dem Ziel einer Spezies übergreifenden Verständigung.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Frankfurt/Main.

Ficus „Green Center“

Green Center

„Green Center“ bringt die absoluten Krisenqualitäten mit: innere Stabilität und Zentriertheit. Verbunden mit Leichtigkeit und Freude gelingt ihm fast jedes Vorhaben. Und wenn nicht – no problem! Dann legt er sich in die Hängematte, chillt eine Runde und schaut sich die Dinge nochmal unvoreingenommen an.

Bereits adoptiert Inzwischen lebt er in Hochheim.

Aloe Vera „Sam Laminu“

Sam Laminu

Sobald er sich vollständig erholt hat, gibt er ab und an ein Blatt zur Hautpflege ab. Bis dahin braucht Sam noch etwas Raum zu Chillen, Sonne und kaum Wasser. „Sam Laminu“ entstammt einer alten Handels-Dynastie, die aber vor über 150 Jahren in die Entwicklung von Hautpflegemitteln wechselte.

Bereits adoptiert Inzwischen lebt sie in Frankfurt/M.

Elefantenohr „Inner Fly“

Inner Fly

Sie läßt sich einfach nicht vom äußeren Ereignissen aus der Ruhe und inneren Kraft bringen. Zwar war das Anfangs extrem schwierig, doch inzwischen ist sie davon überzeugt, das dies einfach die beste Lebensart ist. Sie nennt diese den „Inner Fly“.

Bereits adoptiert Inzwischen lebt sie in Frankfurt/M.

Geldbaum „Moneypenny Bix“

Moneypenny Bix

Tatsächlich wurde sie nach DER Moneypenny benannt. Doch der James-Bond-Kontext wurde ihr spätestens seit Me Too einfach zu unangenehm. „Moneypenny Bix“ konnte schon allein aufgrund dieses Namens nicht anders, als sich für eine Welt ohne Machismus einzusetzen. Ihre Kurzgeschichten sprühen voller Witz gepaart mit einer subtilen Tiefgründigkeit.
Bereits adoptiert Inzwischen lebt sie in Frankfurt/M.