Friedenslilie „Jasmin Jumpora“

Jasmin Jumpora

Die vitale „Jasmin Jumpora“ stammt aus einer Artistenfamilie. Ihre Vorfahr*innen waren im Orient berühmt für ihre Trampolinkünste. Das Programm der Familie gehörte stets zu den Highlights einer jeden Vorstellung. Besonders beeindruckte „Jasmins“ Darbietung mit zahlreichen Saltos, bei denen sie abwechselnd von ihren Wurzeln oder ihren Blattspitzen absprang und dies noch mit Gewichten an ihren Wurzeln erschwerte. Ein Unfall brachte sie schließlich dazu, das aktive Zirkusleben zu beenden. Seitdem lebt sie als Zimmerpflanze und managed ihren kleinen Bruder, der gerade zum ersten pflanzlichen Boxstar aufsteigt.

Bereits adoptiert Inzwischen lebt sie in Berlin.

Dracaena „Jorgo Zitt Jazz Ensemble“

Jorgo Zitt Jazz Ensemble

Bereits in den 1970er Jahre gründete die aus dem heutigen Bosnien stammende Dracaena „Jorgo Zitt“ in Frankfurt/M ein Jazz-Ensemble. Durch einen gemeinsamen Bekannten lernte „Jorgo Zitt“ den Jazz-Musiker und Posaunisten Albert Mangelsdorff kennen, der ihn bald zu einer Session in den Frankfurter Jazz Keller einlud. Nachdem „Jorgo“ fortan in wechselnden Jazz-Formationen als Percussionist spielte, gründete er Anfang der 1980er Jahre das „Jorgo Zitt Jazz Ensemble“. Anfangs in Frankfurt/M und New York gefeiert, finden heute hauptsächlich Konzerte im Rhein-Main-Gebiet statt.

Bereits adoptiert. Inzwischen leben sie in Obertshausen.

Orchidee „West-Empfang“

West Empfang

Die Nostalgikerin nannte sich nach dem Sprachgebrauch in der ehemaligen DDR, die den Empfang westdeutscher Fernsehprogramme als Westempfang bezeichnete. Sie hat einen Faible für ostdeutsche Markenprodukte, ganz besonders für Rotkäppchen Sekt und Bautzner Senf. Sie ist eine passionierte Funkerin, die mit einer kleinen weißen Blüte besticht, die mittig pinkfarben ist.

Bereits adoptiert Inzwischen lebt sie in Gießen.

Amaryllis „Rilla Gorilla“

Rilla Gorilla

Der ehemalige Zirkusstar verletzte sich vergangenes Jahr beim letzten Auftritt mit ihrem Partner – einem Gorilla. Während der Gorilla zurück in den Kongo ging, wo er sich für den Artenschutz und verbesserte Lebensbedingungen für seines gleichen einsetzt, zog sie zur Regeneration nach botania Frankfurt/M ( PLZ 6 ), wo sie noch heute lebt. Ihre Zukunft stellt sie sich als Zimmerpflanze vor und wünscht sich ein Heim, in dem sie auch die eine oder andere kulturelle Veranstaltung in kleinem Rahmen realisieren kann.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Frankfurt am Main.

Efeutute „Return of the Tröt“

Return of the Tröt

Die Hauptdarstellerin eines der in der Pflanzenwelt am meist gesehenen Underground-Horrorfilme bereitet gerade ihren Imagewechsel vor. Nach ihrer Kooperation mit dem Trötenorchester aus L.A., tritt sie nun mit einer eigenen Komposition in einer Talk Show auf und wird Ende 2021 mit einem Kammerorchester spielen.

Bereits adoptiert Inzwischen lebt sie in Frankfurt/M.

Orchidee „Parachutella“

Parachutella

Die flugaffine „Parachutella“ versucht sich gerade daran, ihr Blattwerk als Propeller einzusetzen. Das Paragliding ist ihr zu riskant, nachdem mehrere ihrer Freunde bei Flugversuchen tödlich verunglückten. Neben ihrer Vorliebe für schwedische Kriminalromane, interessiert sie sich für Maulwürfe und sie liebt Blitzgewitter.

Bereits adoptiert Inzwischen lebt sie in Gießen.

Orchidee „Nic Ngoc“

Nic Ngoc

Ihr Spitzname „Tentakel“ bringt es auf den Punkt: sie ist eindeutig Haptikerin, was für eine Pflanze gar nicht so einfach ist. Doch ihre drei Luftwurzeln setzt sie inzwischen als Hauptsensorium zur Erkundung ihrer Umwelt ein, während sich ihr Blattwerk auf die Verwertung von CO2 konzentriert. Bei guter Laune und dem richtigen Licht produziert sie auch gerne eine Blütenrispe.

Bereits adoptiert Inzwischen lebt sie in Gießen.

Orchidee „Milchbar“

Milchbar

Vom Müll gerettet, ist sie ein Überlebenswunder in ihrer für Orchideen so unüblichen Behausung. Inzwischen unterstützen sie die Mosse, doch natürlich überlegt sie, ob es nicht vielleicht besser wäre, in einem luftigeren Topf und in Orchideenerde zu leben. Doch ihr Glas etabliert sich gerade als Corona kompatibler Szene Treffpunkt einsame Pflanzen. Um das Glas herum passen – je nach Größe – maximal 4 Gäste. Da sie nicht auf einen kommerziellen Ertrag angewiesen ist, läuft ihr Modellversuch super.

Bereits adoptiert Inzwischen lebt sie in Frankfurt/M.

Kaktus „Max Elbow“

Max Elbow

Der friedliebende „Max“ setzt seine Ellenbogen nur bei Bedrohung ein und das aufgrund der Vielzahl seiner Stacheln höchst effektiv. Sein Wuchs erklärt sich aus seiner Vorliebe für Tanz, doch da sein Biorhyhmus sehr langsam ist, wird sein Körper eher als Skulptur wahrgenommen.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Lollar.

Lilie „Lilo Wunder“

Lilo Wunder

Die wundersame Lilo wird aufgrund ihres schrägen Humors und ihrer Fähigkeit, die Farbe ihrer Blätter beim starken Lichtungterschieden zu wechseln, oft selbst als Wunder bezeichnet. Dabei möchte sie einfach ein friedliches Leben als Topfpflanze führen. Manchmal jedoch bringt sie mit ihrem Humor ganze Scharen von Kleinstlebewesen zum Lachen. Sie denkt also gerade über eine eigene kleine Comedy-Show nach.

Bereits adoptiert Inzwischen lebt sie in Frankfurt/M.