Palmen „Nawid und Nora“

Nawid und Nora

Die 1,60 Meter großen waschechten Hamburger*innen wurden vor 12 Jahren aus einem Büro gerettet und dankten es sogar mit einer Blüte! Sie lesen äußerst gerne isländische Prosa und hören am liebsten die Einstürzenden Neubauten.

Bereits adoptiert. Inzwischen leben sie in Hamburg.

„Red Snapper“

Red Snapper

Die äußerst kontaktfreudige „Red Snapper“ forscht seit Jahren zu Bewegungsmustern tropischer Fische, insbesondere zu den gleichnamigen Speisefischen. Trotzdem sie dies unglaublich in ihren eigenen Bewegungsmustern inspirierte, schafft sie es bis heute nicht, ihren Topf zu verlassen. Jetzt möchte sie einfach mal umziehen.

Bereits adoptiert Inzwischen lebt sie in Bonn.

Usambara Veilchen „Isa-Usam von Barazaro“

Isa-Usam von Barazaro

„Isa-Usam“ wurde bei einer Containeraktion gerettet. Nach Jahren glücklichen Daseins im WG-Leben überfiel sie im Frühjahr die Trauermücke. Ihr Überlebenswille, frische Erde und liebevolle Pflege ließen die Adelige wieder in ihre volle Kraft kommen. Sie bildet jetzt wieder grüne Blätter aus, die auf der Unterseite einen herrlichen violetten Ton haben. Die von Bazaros sind ein italienisches Adlesgeschlecht mit einem Familienzweig nach Brasilien. „Isa-Usam“ gehört zusammen mit ihrem Bruder Michel zu den Underdogs der Familie.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Frankfurt am Main.

Agave „Martin Lumonix“

Martin Lumonix

„Martin“ landete zu seinem großen Glück in der Pflanzenklappe®. Als der HR einen Beitrag über botanoadopt® drehte und eine Pflanze zur Abgabe suchte, meldete er sich sofort. Er litt bereits seit längerem unter dem sogenannten „Neon- Syndrom“, eine unter Büropflanzen weit verbreitete Krankheit, die zu Trübsal führt. Das Sonnenlicht erblickend, besann er sich sofort auf all seine Interessen zurück und begann sofort, einen Roman zu lesen.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Gießen.

Ficus „Linda von Luft“

Linda von Luft

Die 20-jährige Berlinerin und treue Freundin zog kürzlich in eine kleinere Wohnung. Damit ist es in ihrer Zweier-WG etwas eng geworden und „Linda von Luft“ braucht jetzt selbst mehr Luft. Neben der Produktion von Sauerstoff liest sie gerne die Bücher von Stefano Mancuso. Seit kurzem übersetzt sie diese in pflanzliche Klicklaute.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Berlin.

Ficus „Mother Mara“

Mother Mara

Ihr Name ist ein Pseudonym und eher ironisch zu verstehen. 2020 performte sie in einem Frankfurter Vorgarten und lud zum Darshan ein. Zahlreiche Insekten und Kleinstlebewesen nahmen an der performativen Zeremonie teil. Sie alle wurden zum Abschluß mit den Worten „Your are perfect as you are. Be yourself“ verabschiedet. Die Zeremonie sprach sich auch in der Frankfurter Zimmerpflanzen-Szene herum und seit Dezember 2020 hat „Mother Mara“ einen namenlosen Untermieter, um den sie sich kümmert.

Bereits adoptiert Inzwischen lebt sie in Frankfurt/M.

Yucca „Yma Youtii“

Yma Youtii

Die Sängerin verfügt über eine stimmliche Bandbreite über 4 Oktaven – eine klangliche Sensation bei Wurzelstimmbändern, die hauptsächlich Klickgeräusche hervorbringen. Seit 2020 interpretiert sie die Songs von Yma Sumac neu und hat gerade ihren ersten Song über eine Streaming-Platform veröffentlicht. Außerde, produziert sie Sauerstoff und ab und an liest sie gerne schwedische Krimis. Sie ist 1,40m hoch und 1,50m breit.

Bereits adoptiert Inzwischen lebt sie in Frankfurt/Main.

Ficus Benjamini „Phil Phone“

Phil Phone

Der Musikkritiker muß aus Platzgründen umziehen. Zwar mag er als Ficus Standortwechsel nicht besonders gerne, doch bei ausreichend Licht wird er sich schnell eingewöhnen. Neben der Oroduktion von Sauerstoff, verbringt er seine Tage am liebsten mit Musik hören oder dem Beobachten der Wolken.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Heubach.

Friedenslilie „Jasmin Jumpora“

Jasmin Jumpora

Die vitale „Jasmin Jumpora“ stammt aus einer Artistenfamilie. Ihre Vorfahr*innen waren im Orient berühmt für ihre Trampolinkünste. Das Programm der Familie gehörte stets zu den Highlights einer jeden Vorstellung. Besonders beeindruckte „Jasmins“ Darbietung mit zahlreichen Saltos, bei denen sie abwechselnd von ihren Wurzeln oder ihren Blattspitzen absprang und dies noch mit Gewichten an ihren Wurzeln erschwerte. Ein Unfall brachte sie schließlich dazu, das aktive Zirkusleben zu beenden. Seitdem lebt sie als Zimmerpflanze und managed ihren kleinen Bruder, der gerade zum ersten pflanzlichen Boxstar aufsteigt.

Bereits adoptiert Inzwischen lebt sie in Berlin.

Dracaena „Jorgo Zitt Jazz Ensemble“

Jorgo Zitt Jazz Ensemble

Bereits in den 1970er Jahre gründete die aus dem heutigen Bosnien stammende Dracaena „Jorgo Zitt“ in Frankfurt/M ein Jazz-Ensemble. Durch einen gemeinsamen Bekannten lernte „Jorgo Zitt“ den Jazz-Musiker und Posaunisten Albert Mangelsdorff kennen, der ihn bald zu einer Session in den Frankfurter Jazz Keller einlud. Nachdem „Jorgo“ fortan in wechselnden Jazz-Formationen als Percussionist spielte, gründete er Anfang der 1980er Jahre das „Jorgo Zitt Jazz Ensemble“. Anfangs in Frankfurt/M und New York gefeiert, finden heute hauptsächlich Konzerte im Rhein-Main-Gebiet statt.

Bereits adoptiert. Inzwischen leben sie in Obertshausen.