Phönixpalme „Xinohp Paul“

Xinohp Paul

„Xinohp Paul“ ist 30 bis 35 Jahre alt, war immer eine pflegeleichte Zimmergenossin, hat inzwischen aber die Decke erreicht und lässt sich seitdem ziemlich hängen. Obwohl sie um Haltung ringt, braucht sie Stütze und wäre dankbar für eine neue Behausung, die Ihr mehr Raum zum Wachsen verschafft. Von der Topferde an gerechnet bringen es die längeren Zweige auf 2 m. Sie hat die Gabe, ihr Umfeld in eine Oase zu verwandeln.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Herrenberg

Hawortie „The Smart Ones“

The Smart Ones

Vor Jahren gründeten die ursprünglich als Single lebenden Organismen einen Club für alternative Lebensgemeinschaften in Miniaturform. Aus den ersten Treffen entwickelte sich Freundschaft und nach gemeinsamen Reisen eine Lebensgemeinschaft, die schließlich in eine pflanzliche Symbiose mündete. Denn eines war allen klar: sie würden nicht in eines dieser Tiny Houses ziehen; ein Leben als Topfpflanze war gerade noch akzeptabel, da nach oben hin immer Luft blieb. Heute sind die „Smart Ones“als multiple Persönlichkeit mit unzähligen Fähigkeiten in ihrem Lebensfeld bekannt und geschätzt ist.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Frankfurt/M.

Ficus Benjamini „Beni Busch“

Beni Busch

Der inklusive Topf 2,50 Meter hohe und auch 2,50 Meter breite „Beni Busch“ sucht ein neues Heim, was ihm ausreichend Platz bietet. „Beni Busch“ verbreitet das Flair tropischer Wälder und erzählt spannende Abenteuer-Geschichten, die allerdings meist ausschließlich von zufällig vorbei fliegenden Kleinstinsekten wahrgenommen werden. Vor drei Jahren wurde er umgetopft.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Frankfurt/M.

Grünlilie „Lilly and the Spirit“

Lilly and the Spirit

„Lilly and the Spirit“ suchen ein neues Heim, was ihnen neben ausreichend Platz mehr als nur materielle Sicherheit geben. Sie ist anspruchslos und in puncto Standort sehr flexibel. Man sagt auch, sie nähme das Leben, wie es kommt und entdecke überall ihr Glück. Ihre Höhe inkl. Topf ist 55 cm, die Breite von Spitze zu Spitze ca. 70 cm.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Neu Wulmstorf.

Kaktus „15 zu 30“

15 zu 30

Das Mathegenie plante sein Leben von Beginn an sehr genau. Nichts an ihrem Wuchs überließ sie dem Zufall, denn sie ist der Überzeugung, das 2 Zentimeter Wuchs pro Jahr ausreichen. Mittlerweile ist sie 15 Jahre alt und inzwischen von ursprünglichen 30 cm auf 40 cm Höhe gewachsen. Sie verbrachte viel Zeit mit mathematischen Formeln und Zahlenspielen. Sie benötigt dringend einen neuen Topf. Ansonsten ist sie fit und lebendig und experimentiert gerade mit der Zahl Pi.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Essen.

Euphorbie „Straight Eub“

Straight Eub

Die 30 jährige „Straight Eub“ lebte mit ihrer Schwester in Köln. „Straigh Euph“ befasst sich seit 5 Jahren mit Schwankungen auf dem Aktienmarkt und versucht ein in sich logisches System für deren Gesetzmäßigkeiten zu entwickeln. Er ist derzeit über 2,50 Meter hoch und lebt in Hydrokultur.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Erfstadt

Dieffenbachia „The Power of Communication“

The Power of Communication

Die 1,50 Meter hohe Schönheit ist als Kommunikationstalent nicht nur ein begabter Coach, sondern auch eine großartige Unterhaltungskünstlerin. Nebenbei erforscht sie gerade Krafttrainings für Zimmerpflanzen.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Frankfurt/M.

Euphorbie „Farina Fächer“

Farina Fächer

Die 1,20 Meter hohe „Farina“ sucht ein neues Heim. Ihre Wurzeln liegen in Frankreich, wo ihre Vorfahren in den 1950er Jahren eine Manufaktur für Lupinenmehl gründeten. Sie nannten das erlesene und nur von Hausangestellten betuchter Familien erworbene Mehl „La Farine Noble“ und ihre zu dieser Zeit geborene Tochter „Farina“. „Farina“ vermarket das Mehl heute in Unverpackt-Läden und schreibt gerade an einem Buch zum nachhaltigen Backen.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Berlin.

Klivie „Luxa Luxor“

Luxa Luxor

Die Fotografin mit ägyptischen Vorfahren fotografiert ausschließlich Wurzeln. Für jede ihrer Arbeiten sind aufwendige Vorbereitungen nötig: nach dem Einverständnis der pflanzlichen Protagonisten wird das Erdreich soweit abgetragen, das eine Seitenansicht des in der Erde verankerten Wurzelwerks möglich ist. Zuvor jedoch finden meist mehrmonatige Trainings statt, um die Wurzeln auf die Arbeiten vorzubereiten und auszurichten. Nach 20 Jahren Arbeit und beachtlichen Erfolgen in der botanischen Kunstszene setzte sie sich in einem Topf zur Ruhe und fotografiert heute ausschließlich ihr Umfeld.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Gießen.

Sukkulente „Dat westfälische Geknüssel“

Dat Westfälische Geknüssel

„Dat westfälische Geknüssel“ hat schon so manche WG sich gründen und wieder auflösen sehen und lebte bis vor kurzem in Münster. Sie zog der Kunst wegen nach Ahlen und betreibt nun Studien des Rezeptionsverhaltens von BesucherInnen in der aktuellen Ausstellung „Botanical Intelligence“ von 431art. Ihr Umfang von ca. 60 cm läßt auf ein hohes Alter schließen. Die Soziologin mit einem Faible für amerikanische Groschenromane sucht ein neues Heim, das ihr neben ausreichend Platz auch Raum für Hauskonzerte läßt. Als „Die Chlorophyllanten“ ist sie – mit wechselnder Besetzung – für ihre experimentellen Sessions bekannt.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Münster.