Palme „Kentia Caraciola“

Kentia Caraciola

„Kentia Caraciola“ stammt aus einer Berliner Blumenhandlung und wuchs in den letzten 5 Jahren dank täglichen Badens im Westlicht auf stattliche 2 Meter Höhe an. Jetzt sucht sie ein liebevolles Heim, das ihr weiterhin Licht und Platz bietet. „Kentia Caraciola“ stammt aus altem italienischen – leider völlig verarmten – Adel, weshalb „Kentia“ und ihre Geschwister zur Erhaltung des Anwesens in Norditalien einfach an Blumenhändler verkauft wurden. „Kentia“ schreibt gerade die Familienchronik in Form eines Polit-Thrillers.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Berlin.

Aloe „Gang of 5“

Gang of 5

Die Geschwister gründeten kurz nachdem ihre Blattadern das Tageslicht erblickten die Punkband „Gang of 5“. Seit kurzem widmen sie sich dem Cross-Over zwischen Punk, Gospel und Jazz. Ihre performativen Konzerte sind bisher in der botanischen Off-Szene Hamburgs zu hören. Um sie für das menschliche Ohr wahrnehmbar zu machen, arbeiten sie derzeit mit Informatikern und Technikern des M.I.T. zusammen.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Holste im Teufelsmoor.

Aloe „Rising Star“

Rising Star

Sie ist die Begründerin der Naturkosmetik für Pflanzen von Pflanzen und wurde dafür seitens ihrer Artgenossinnen schon als Kannibalin bezeichnet. Dabei verwendet sie ausschließlich Spenderblätter für die Herstellung 100% biologischer Feuchtigkeitscremes für Blätter. Ihre neueste Kreation ist ein Fluid für betagte Bäume, die ihre Rinde zu runzlig finden. Dieses wird jedoch nur in Verbindung mit einem Workshop über die Vorteile des Alterns verkauft.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Hamburg.

Kaktus „Secret Laboratory“

Secret Laboratory

Getarnt als gewöhnlicher Kaktus erforscht „Secret Laboratory“ die Verbindung von pflanzlichem Leben und KI. Seit 3 Jahren steht das Labor in intensivem Austausch mit Forschern des MIT in Boston. Momentan bereitet diese wissenschaftliche Allianz gerade eine Ethik-Kommission vor, die sich mit den Zielen und dem Einsatz von KI befassen soll.
Bereits adoptiert. Lebt inzwischen in Frankfurt/Main.

Palmfarn „The Three of us“

The Three of Us

„Just the Three of us, building castles in the sky“ tönt es oft leis aus ihrem Topf, denn drei von ursprünglich sechs Farnblättern blieben und wurden zu einer eingeschworenen Gemeinschaft mit einer äußerst musikalische Ader: „We can make it, if we try“.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Bonn.

„Waves and Circles“

Waves and Circles

Von ihren Artgenossinnen wird sie auch gerne als lebende Skulptur bezeichnet. Mit ihrem Wuchs erforscht sie die Auswirkungen von Formen, die mit der Unendlichkeit korrespondieren und das nie endende und sich ständig neu gebärende Prinzip des Lebens verkörpern. Der natürliche Wuchs ihrer Zweige und Äste an sich ist ihr da nicht genug; sie möchten dem Leben an sich auf den Grund gehen, indem sie überbordend dem Kreis und der Welle huldigt.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Frankfurt.

„Joe Barras“

Er ist 80 cm hoch und kommt aus einer spanischen Winzerfamilie, erkannte aber früh, das er das Weingut nicht übernehmen wollte. Viele Jahre reiste er durch die Welt, bevor restriktivere Grenzkontrollen das Reisen ohne Pass unmöglich machten und er seßhaft wurde. Er machte sich mit einer Flamencoschule für Sukkulenten in Gießen selbstständig.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Gießen.

Geldbaum „Fairy Tale Tree“

Fairy Tale Tree

Zwar ist sein Alter unbekannt, doch läßt sein Wuchs ein Alter mehrerer Jahrzehnte vermuten. Völlig vernachlässigt kam er im Frühjahr 2017 nach botania. Schon damals begeisterte alle, die mit ihm in der Pflanzenklappe landeten mit seinen hinreißenden Geschichten und Fabeln. Er speichert die Märchen aller Kulturen in seinen Adern und schreibt neue Fabeln, die den Menschen die rasanten Umbrüche der heutigen Zeit erleichtern und näher bringen sollen.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Frankfurt am Main.

Zimmertanne „Forest Dancer“

Forest Dancer

Die 1,20 Meter hohe Zimmertanne hat den „Natural Flow“, ein grundlegendes Lebensgefühl, aus der sie einen Ausdruckstanz entwickelt hat, mit dem sie täglich den Tag beginnt und beschließt. Dabei erzeugen ihre Nadeln hochfrequente Schwingungsmuster, die die Erdatmosphäre harmonisieren und jegliche Störfelder neutralisiert.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Frankfurt/Main.

Weihnachtsstern „Lost Colour“

Lost Colour

Sie gehört zu den wenigen überlebenden Weihnachtssternen, die jedes Jahr zur Weihnachtssaison als billige Dekoration eingesetzt und nach dem Fest der Liebe achtlos entsorgt werden, falls sie nicht mangels entsprechender Pflege schon vorher das Zeitliche gesegnet haben. Aus Mitgefühl den unzähligen Tannenäumen gegenüber, die jährlich ihr Leben lassen – und auch Protest gegen diese unwürdigen Zustände, warf sie alle grünen Blätter schlagartig ab.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Frankfurt.