Kaktus „Smelling Soil“

Smelling Soil

Der im wahrsten Sinne des Wortes erdverbundene Kaktus nimmt nicht nur durch seine Wurzeln Nahrung auf, sondern hat Geruchssensoren entwickelt, mit denen er verschiedene Bodenqualitäten erkennen kann. Außerdem hat er – quasi als Nebenprodukt – die Auswirkung von Geruch auf das Wohlbefinden entdeckt und erstellt gerade eine Skala vom Geruch verschiedener Erdarten und ihrer Auswirkung auf die pflanzliche Psyche.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Frankfurt/Main.

Kaktus „Smart Sword“

Smart Sword

Sein Name klingt gefährlicher, als er ist und dient in erster Linie dem Schutz vor Angriffen des Stadtlebens. Als Großstadtpflanze ist sich „Smart Sword“ bewußt, das seine Stacheln den Gefahren des urbanen Lebens in Form von Auto- oder Fahrradunfällen im Zweifel nicht trotzen können. Als Großstadtpoet tritt er meist überraschend im öffentlichen Raum auf oder auch bei dem ein- oder anderen Poetryslam. Seit kurzem jedoch hat er die Vorzüge von youtube entdeckt und seinen eigenen Channel ins Leben gerufen und ist nur noch selten unterwegs.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Frankfurt am Main.

Euphorbie „Signs of Playfulness“

Signs of Playfulness

Die Bedeutung des Spiels gerät nach „Signs of Playfulness“ unter dem Einfluss moderner Kommunikationstechnologie immer mehr in den Hintergrund. Softwareunternehmen, wie google haben längst erkannt, das spielen zu kreativen Lösungen führt, ist Spielen doch der Urgrund jeglicher Kreavität und damit die Basis aller Erfindungen oder großen Kunstwerke. „Signs of Playfulness“ erinnert an das Spiel an sich und verleiht ihm einen poetischen Ausdruck.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Berlin.

Euphorbie „Second Brain“

Secon Brain

Inspiriert von Back-up-Systemen in Großrechnern, ließ er sich ein zweites Gehirn wachsen. Dann jedoch entdeckte er, das die vernetzte Aktivität beider Gehirne zu wesentlich kreativeren und unkonventionelleren Lösungen zu Fragen, wie z.B. der Umkehrung des Artensterbens oder der Anerkennung von KI als eigene Spezies neben Säugetieren, Pflanzen und Pilzen führt. Momentan arbeitet „Second Brain“ mit Wissenschaftern des M.I.T. an möglichen Kooperationsmodellen von Pflanze und KI zu diesen Themen.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Gießen.

Euphorbia „Sandy Waveboard“

Sandy Waveboard

Der Hawaifan bietet gestrandeten Kleinstlebewesen die Möglichkeit des sogenannten „Botanical Ride“, des Wellenreiten auf seinen dynamisch gewachsenen Außenkanten. Das Angebot fand in kürzester Zeit derart viel Zuspruch, das im kommenden Jahr die erste Meisterschaft im „Botanical Ride“ ausgerichtet wird. Derzeit werden Gespräche mit verschiedenen botanischen Gärten geführt, aber auch mit Szene-Clubs und Ausstellungsmachern.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Frankfurt/Main.

Brotbaum „Radar von Schneckenberg“

Radar von Schneckenberg

Der Adelige formt seine Blätter zwecks der Früherkennung von Schneckenangriffen zum Radar und hat ein Warnsystem für Artgenossen entwickelt. Außerdem dient die Rückseite seiner Blätter als Schutzschild für hilfsbedürftige und freundlich gesinnte Insekten. In der Insektenszene entwickelt sich sein Schutzschild darüberhinaus gerade zum Geheimtipp für Wellnessurlaube.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Gießen.

Orchidee „Pole Dancer“

Pole Dancer

Wenn sie schon nicht die Schwerkraft überwinden kann, so will sie sich wenigstens im Poledance aus ihrem Topf erheben und hat in den letzten zwei Jahren beachtliche Künste entwickelt. Vergangenen Monat gründete sie die „Botanical-Pole-Dance-Society“, die sich zweimal monatlich über das Internet der Pflanzen austauscht; auch um den ersten botanischen Pole-Dance-Kongress ins Leben zu rufen. Der Kongress-Ort ist momentan noch unbekannt.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Gießen.

Euphorbie „Oscillating“

Oscillating

Die Musikerin und Musikwissenschaftlerin hat eine Methode entwickelt, ihren Konturen zu Musik und jeglicher Schwingung ähnlich der Funktionsweise eines Oszillogramms schwingen zu lassen. Die Geschwindigkeiten sind dabei variabel und Bass-Lines drückt sie durch die Modulation ihres Gesamtkörpervolumens aus. Sie tritt Kürze in Frankfurter Clubs auf.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Gießen.

Euphorbia „Organic Tower“

Organic Tower

Die Tochter einer Architektin und eines Pizzabäckers interessierte sich früh für organische Formen. Sie ist ein Fan von Zaha Hadid und hat sich dem Unterricht von botanischen Artgenossinnen in Ästhetik und Formenbewußtsein verschrieben. Momentan beschäftigt sie sich mit formalen Ähnlichkeiten Frankfurter Hochhaus-Architektur und dem Wuchs von Euphorbien. Darüberhinaus schreibt sie Kurzgeschichten für migrierte Pflanzen.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Dreieich.

Orchideen „Orchid Power“

Orchid Power

Das Duo hat es in sich. Nicht genug damit, das sie mit ihrer unbändigen Lebenskraft ihre Blätter zu einem Freizeitpark – bestehend aus unterschiedlichen Rutschen – für Kleinstinsekten formten; sie speisen einen Teil ihrer Kraft in ein botanisches Energienetzwerk ein, das bei Bedarf von Pflanzen zur energetischen Aufladung und zur Ernährung genutzt werden kann.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt das Duo in Frankfurt/Main.