Hortensie „Eco-Punk“

Eco-Punk

Der Herbst ist ihre liebste Jahreszeit, denn nur dann kann sie ohne den Einsatz von Lackfarben ihren Blättern einen unkonventionellen Look geben. Den Einsatz von Pflanzenfarben hat sie zwar erwogen, jedoch aus Respekt vor ihren Artgenossinnen wieder verworfen. In Kürze experimentiert sie mit Piercings aus Rosenstacheln und hat dafür bereits eine Spenderin gefunden. Ihr Leben auf der Strasse wurde durch die Abgabe in der Pflanzenklappe jäh beendet. Jetzt sucht sie ein neues Heim, was sich mit ihrem Leben als Punk gut vereinen lässt.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Sittard (NL).

Rhipsalis Casutha „Coral Breeze“

Coral Breeze

„Coral Breeze“ wurde falschen Körper geboren, in den letzten Jahren hat sie ihre äußere Form ihrem inneren Wesen angeglichen. Einmal im Jahr besucht sie ihre Seelenverwandten – die Korallen – am Meeresgrund und wenn das Reisebudget dazu nicht reicht, schleicht sie sie nachts heimlich in ein Exotarium.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Maastricht (NL).

 

 

Gummibaum „Clara Arabiata“

Clara Arabiata

Einst wurde sie aus dem Pausenraum einer privaten Schule für berufliche Weiterbildung gerettet und lebte sein 14 Jahre in Maintal. Da sie mittlerweile ins Treppenhaus umziehen mußte und sich etwas abgeschoben fühlt, sucht sie ein neues Heim, am liebsten mit Wintergarten oder mit ausreichend Platz. Sie ist 1,40 Meter hoch und oben 1 Meter breit.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Wiesbaden.

Cleistocactus strausii „Ulmer Kaktus“

Ulmer Kaktus

Der 60-jährige „Ulmer Kaktus“ wurde nach seiner Heimatstadt Ulm benannt, wo ihn sein Besitzer Mitte der 1950er Jahre erwarb und mit an die Hochschule für Gestaltung nahm. „Ulmer Kaktus“ ist 1,50 Meter hoch und auch recht schwer, doch sein Wuchs und seine Erscheinung wurden durch seine Zeit an der Ulmer Hochschule stark geprägt. Vor Jahren migrierte er nach Berlin. Er ist ein begnadeter Gestalter und arbeitet derzeit an der Ergonomie von Blumentöpfen für hochbetagte Pflanzen.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Berlin.

Ufo-Pflanze „Waterfall of life itself“

Waterfall of Life itself

Er ist der Inbegriff unerschöpflichen Reichtums. Doch wer bei seiner Adoption ans Materielle denkt, wird schnell enttäuscht sein. „Waterfall of life itself“ verkörpert das Prinzip des Lebens, was gedeiht, wenn es sich selbst verschenkt. Sein Wuchs beweist, das er alles bekommt, was er zum Leben braucht. Doch was nutzen die inneren Werte, wenn der Wunsch nach einem neuen Heim nicht in Erfüllung geht. Doch lange mußte er nicht suchen und wurde flugs in Frankfurt-Bockenheim adoptiert.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Frankfurt am Main.

„Green Bowl“

Green Bowl

Die zarte Rankpflanze liebt kugelförmige Körper und interessiert sich für Skulpturen. Gerade erst kommt sie von den Skulpturprojekten in Münster zurück und war zuvor auf der documenta in Kassel. Jetzt schmökert sie im Kunstforum – eine ihrer liebsten Beschäftigungen.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Frankfurt am Main.

Zimmertanne „Free Flow“

Free Flow

Einst lebte sie bei Ikea und wurde durch Kauf von dort gerettet. Auf Anhieb verstand sie sich mit all denen, die in der Pflanzenklappe abgegeben wurden. Hatte sie eher die „perfekte Form“, die sie Laufe der letzten Monate etwas freier werden ließ; so hatten die anderen oft abenteuerliche Geschichten zu erzählen. Jetzt fühlt sie sich, wie eine „normale“ Pflanze. „Free Flow“ ist mit Topf 70 cm hoch.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Gießen.

Ficus „Bunny Bonsai“

Bunny Bonsai

„Bunny Bonsai“ entstand aus der Verbindung eines japanischen Bonsais und und eines Geldbaums. Ihre Eltern verband die Liebe zu Bugs Bunny, nachdem ihre Tochter benannt wurde. Drei Jahre lebte sie in Tokio, bevor sie nach Frankfurt am Main übersiedelte, um einen Verlag für botanische Mangas zu gründen.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Frankfurt am Main.

Schefflera „Climbing up that hill“

Climbing up that hill

Sie wandert gern und gibt sich Rennen mit Nacktschnecken, die sie jedoch meist gewinnt. Kürzlich wagte sie sich den Feldberg hinauf und schaffte es bis zum Fuchstanz, brauchte dann aber tagelang Erholung und wurde zu guterletzt vom Erste-Hilfe-Team der Nacktschnecken wieder nach Frankfurt transportiert.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Frankfurt am Main.

Elefantenfuß „Disorientated Genius“

Disorientated Genius

Er vereint das Chaos mit Genialität. Im Alltag wirkt er oft komplett disorientiert; jedoch bezieht sich das lediglich auf seine äußere Erscheinung, die fälschlicherweise von vielen auf sein Inneres übertragen wird. Doch es ist ihm nicht nur egal; es verleiht ihm die Freiheit, völlig unbehelligt zu leben.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Frankfurt am Main.