Begonie „Sunlight on Green Stars“

Sunlight on Green Stars

Sie liebt das Spiel mit dem Licht und ist dabei völlig uneitel. Nicht nur die visuellen Ausdrucksmöglichkeiten interessieren sie; auch die Auswirkung der Lichtart auf Chlorophyll und die Produktion von Sauerstoff. Derzeit forscht sie zu den unterschiedlichen Auswirkungen von Sonnen- und Mondlicht.
Leider ist sie verstorben.

Weihnachtsstern „Surviving Christmas“

Surviving Christmas

Jedes Jahr aufs Neue überlebt sie den Weihnachtswahn. Nicht das sie etwas gegen das Fest als solches oder gegen festliche Stimmung hätte; sie mag nur schlicht die Lieder nicht. Außerdem engagiert sie sich jährlich gegen die Bedingungen, unter denen ihre Artgenossinnen schnell hochgezogen und billigst zur Weihnachtssaison verkauft werden – kaum ein Weihnachtsstern schafft es bis ins nächste Jahr hinein. Dieses Jahr startet sie eine Petition für ein normales Leben von Weihnachtssternen.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Gießen.

Orchidee „Technical Influence“

Technical Influence

Die experimentierfreudige Orchidee begeisterte sich schon früh für Bodymodification um Implantate, fand aber schlicht nichts, was leicht genug für ein Pflanzenblatt gewesen wäre. Dann besann sie sich auf Origami und klemmte eines ihrer Blätter in einer Schublade ein. Auf weitere Selbstversuche darf man gespannt sein. In jedem Falle aber benötigt sie dafür auch ausreichend Pflege und Versorgung mit Nährstoffen und sie sucht ein neues Heim.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Frankfurt/Main.

„Upcycling Queen“

Upcycling Queen

„Upcycling Queen“ lebt in der derzeit ultimativen Blumenampel. Eine geteilte Plastikflasche kombiniert mit einer Sisalschnur verbindet den Flair der 1970er-Jahre mit dem aktuellen Nachhaltigkeitstrend. Doch ein bischen skeptisch ist sie schon; schließlich ist aktuell auch viel über Micropartikel aus Plastik und deren unkalkulierbare Langzeitwirkungen zu lesen. So dokumentiert sie im Selbstversuch tägliche Befindlichkeiten und Umwelteinflüsse.

Bereits adoptiert. Inzwischen leben sie in Frankfurt am Main.

Palme „Urban Survivor“

Urban Survivor

Abgegeben in der Pflanzenklappe, erholt in Botania und voller Tatendrang will „Urban Survivor“ ins Streetworking für Pflanzen. Er plant, auf einer Verkehrsinsel zu starten und dort ein offenes Kreativcamp ins Leben zu rufen.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Frankfurt am Main.

Sukkulente „Flower Power“

Flower Power

Das zauberhafte Power-Paket ist zarte zwei Jahre alt, ist aber dennoch zu groß für ihren derzeitigen Standort: eine ultra-schmale Fensterbank. Deshalb möchte sie umziehen. „Flower Power“ ist temperamentvoll, aber nicht aufdringlich und schreibt hinreißende Kurzgeschichten aus der Welt der Pflanzen. Sie plant eine Kooperation mit der Architektenkammer zur Berücksichtigung pflanzlicher Interessen in Wohnungen und Häusern.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Regensburg.

Zyperngras „Smiley Cyprus“

Smiley Cyprus

„Smiley Cyprus“ liebt Popmusik und liest gerne Gruselgeschichten. Lange lebte sie in der Nähe eines Flughafens und bewegte ihre Arme im Rhythmus ankommender – und abfliegender Flugzeuge. Aus diesen Bewegungen entwickelte sie eine Meßmethode für Fluglärm, in der die Lautstärke in Vibration übersetzt wurde. Je lauter es ist, desto mehr vibrieren ihre Arme. Leider wurde diese Methode bis heute nicht anerkannt; vor allem, weil ihre Ergebnisse angeblich zu sehr auf Interpretation beruhen.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Bonn.

Geldbaum „Playing all night long“

Playing all night long

Der 30-Jährige ist ein begnadeter Tänzer und hält den Weltrekord in der Disziplin „Rhythmic-Leave-Vibration“ im „Internationalen Topf-Pflanzen-Dance-Contest“, der jährlich stattfindet. Seit 2017 ist er mit im Organisationsteam des Wettbewerbs, der inzwischen Europaweit bekannt ist. 2018 soll der Contest erstmals in Südafrika, dem Heimatland der Geldbäume, stattfinden.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Groß-Gerau.

Drachenbaum „Feed me“

Feed Me

„Feed me“ sucht dringend ein neues Heim, in dem auf seine Bedürfnisse geachtet wird. Er ist zwar nicht besonders pflegeintensiv; momentan jedoch leidet er.  Wird „Feed me“ mit Informationen gefüttert, verarbeitet er diese zu einem Soundteppich wechselnden Klangs. Wird er mit Liebe und Poesie gefüttert, entfaltet er seine volle Kraft der Kreativität; auf die Ergebnisse darf man gespannt sein.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Berlin.

Drachenbaum „Green Ocean“

Green Ocean

„Green Ocean“ ist 22 Jahre alt und ca. 2 Meter hoch. Vom Licht kann er nicht genug bekommen und er hat im Laufe der Jahre eine Technik entwickelt, sich wellenartig dem Licht zuzuwenden. Die Welle hat er derart verinnerlicht, das er vor kurzem begann, sich nach Surfkursen für Pflanzen zu erkundigen. Er entdeckte eine Marktlücke, die er zu füllen gedenkt.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Köln.