Zyperngras „Smiley Cyprus“

Smiley Cyprus

„Smiley Cyprus“ liebt Popmusik und liest gerne Gruselgeschichten. Lange lebte sie in der Nähe eines Flughafens und bewegte ihre Arme im Rhythmus ankommender – und abfliegender Flugzeuge. Aus diesen Bewegungen entwickelte sie eine Meßmethode für Fluglärm, in der die Lautstärke in Vibration übersetzt wurde. Je lauter es ist, desto mehr vibrieren ihre Arme. Leider wurde diese Methode bis heute nicht anerkannt; vor allem, weil ihre Ergebnisse angeblich zu sehr auf Interpretation beruhen.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Bonn.

Geldbaum „Playing all night long“

Playing all night long

Der 30-Jährige ist ein begnadeter Tänzer und hält den Weltrekord in der Disziplin „Rhythmic-Leave-Vibration“ im „Internationalen Topf-Pflanzen-Dance-Contest“, der jährlich stattfindet. Seit 2017 ist er mit im Organisationsteam des Wettbewerbs, der inzwischen Europaweit bekannt ist. 2018 soll der Contest erstmals in Südafrika, dem Heimatland der Geldbäume, stattfinden.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Groß-Gerau.

Drachenbaum „Feed me“

Feed Me

„Feed me“ sucht dringend ein neues Heim, in dem auf seine Bedürfnisse geachtet wird. Er ist zwar nicht besonders pflegeintensiv; momentan jedoch leidet er.  Wird „Feed me“ mit Informationen gefüttert, verarbeitet er diese zu einem Soundteppich wechselnden Klangs. Wird er mit Liebe und Poesie gefüttert, entfaltet er seine volle Kraft der Kreativität; auf die Ergebnisse darf man gespannt sein.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Berlin.

Drachenbaum „Green Ocean“

Green Ocean

„Green Ocean“ ist 22 Jahre alt und ca. 2 Meter hoch. Vom Licht kann er nicht genug bekommen und er hat im Laufe der Jahre eine Technik entwickelt, sich wellenartig dem Licht zuzuwenden. Die Welle hat er derart verinnerlicht, das er vor kurzem begann, sich nach Surfkursen für Pflanzen zu erkundigen. Er entdeckte eine Marktlücke, die er zu füllen gedenkt.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Köln.

Dickblattgewächs „Kleiner Findus“

Kleiner Findus

Er ist ein echtes Findelkind; gerettet aus dem Biomüll. Derzeit erholt er sich von seinem Schock und übt sich in tiefer Atmung – der Geruch von Fauligem hat ihm schlicht die Luft genommen. Doch so langsam kommt seine Chlorophyll-Produktion wieder in Gang.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Bonn.

Ficus „Shy“

Shy

Der schüchterne Ficus wurde verschenkt und hat sich nie richtig eingelebt in seinen Heim. Deshalb sucht er ein neues zu Hause. Bis dahin hält er sich mit einem Song von Kajagoogoo bei Laune und schreibt an einem neuen Gedichtband.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Bonn.

Jacaranda „Sensoric Dream“

Sensoric Dream

Die 170cm hohe Jacaranda blüht nicht nur wunderschön; ihr Duft ist betörend und unwiderstehlich. Nicht ohne Grund werden aus ihren Blüten die feinsten Essenzen für edle Parfüms hergestellt. Kommerzielle Angebote lehnt sie jedoch ab. Sie sucht ein Heim, was sie mit ihrer Erscheinung und ihrem Duft verschönern kann.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Wedel bei Hamburg.

Dracaena „Feeling like a snake“

Feeling like a snake

Auch bei Pflanzen gibt es das Phänomen, im falschen Körper geboren zu sein. Die mittlerweile 176cm hohe Dracaena fühlte sich schon als Kind eingeengt von Topf und zu gebunden durch die Wurzeln. Ihr Freiheitsdrang ist enorm. In ihrer Jugend entdeckte sie, das sie sich innerlich wie eine Schlange fühlte. Seitdem liebt sie die Exotariumsbesuche und gleicht ihre Physiognomie der Bewegung einer Schlange an.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Wedel bei Hamburg.

Säulenkaktus „Rapid Grow“

Rapid Growing

„Rapid Grow“ sucht ein neues Zuhause. Derzeit wohnt er unterm Dach. Mit seinen 1,70 m stößt er bald an die Decke. Da er zu schnell gewachsen ist, ist sein Stamm zu dünn; er ist daher anlehnungsbedürftig. Am liebsten zieht er zu jemandem mit Kakteen-Erfahrung…..
Neben seinem schnellen Wuchs, ist auch sein Ideenreichtum unerschöpflich.

 

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Frankfurt am Main.

Drachenbaum „Stargazer with three satellites“

Stargazer with three satellites

Eigentlich wollten sie ein eigenes Sternbild bilden – die erste pflanzliche Konstellation am Firmament. Doch irgendwie hielt es sie dann doch im Topf, in der Atmossphäre und in Köln, wo sie leben. Aber umziehen möchten sie schon gerne. Es muß ja icht gleich die Milchstrasse sein.

Bereits adoptiert. Inzwischen leben sie in Köln.