Dracaena „Feeling like a snake“

Feeling like a snake

Auch bei Pflanzen gibt es das Phänomen, im falschen Körper geboren zu sein. Die mittlerweile 176cm hohe Dracaena fühlte sich schon als Kind eingeengt von Topf und zu gebunden durch die Wurzeln. Ihr Freiheitsdrang ist enorm. In ihrer Jugend entdeckte sie, das sie sich innerlich wie eine Schlange fühlte. Seitdem liebt sie die Exotariumsbesuche und gleicht ihre Physiognomie der Bewegung einer Schlange an.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Wedel bei Hamburg.

Säulenkaktus „Rapid Grow“

Rapid Grow

„Rapid Grow“ sucht ein neues Zuhause. Derzeit wohnt er unterm Dach. Mit seinen 1,70 m stößt er bald an die Decke. Da er zu schnell gewachsen ist, ist sein Stamm zu dünn; er ist daher anlehnungsbedürftig. Am liebsten zieht er zu jemandem mit Kakteen-Erfahrung…..
Neben seinem schnellen Wuchs, ist auch sein Ideenreichtum unerschöpflich.

 

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Frankfurt am Main.

Drachenbaum „Stargazer with three satellites“

Stargazer with three satellites

Eigentlich wollten sie ein eigenes Sternbild bilden – die erste pflanzliche Konstellation am Firmament. Doch irgendwie hielt es sie dann doch im Topf, in der Atmossphäre und in Köln, wo sie leben. Aber umziehen möchten sie schon gerne. Es muß ja icht gleich die Milchstrasse sein.

Bereits adoptiert. Inzwischen leben sie in Köln.

Philodendron „Xanadu“

Xanadu

Der Individualist liest gerne Abenteuerromane, indische Comics und Kochbücher aus dem Mittelalter. „Xanadu“ ist das Kind einer Außerirdischen und eines Grottenolm. Lange ging er ins pflanzliche Fitness-Studio, lernte bei Tarzan aus dem Dschungel und versuchte sich im Mimikri in verschiedenen Gewächshäusern, bevor er zu seiner endgültigen Form fand.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Köln.

Palmfarn „Palmoral Körius“

Palmoral Koerius

„Palmoral“ entstammt einer osmanischen Dynastie, deren Nachfahren lange in der Türkei lebten, bevor sie nach Australien auswanderten. Der Kontinent hatte es ihnen allen angetan. Bis eines Tages „Palmorals“ Großmutter fasst an einem Kegelschneckenbiß starb. Danach beschloss die Familie, nach Deutschland auszuwandern und fuhr inmitten einer Ladung tropischer Pflanzen als blinde Passagiere mit.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Köln.

Christusdorn „Endless Love“

Endless Love

Eigenwillig ist er schon – das sieht man gleich an seinem Wuchs. Er verkörpert das Prinzip der bedingungslosen Liebe, die er mittels Blütenduft in seine Umgebung verstömt. Und blüht er einmal nicht, liebt er kein bischen weniger. Jeden. Alles Leben. Die Existenz an sich. Doch auch mit konkreten Alltagsdingen befasst er sich. Zur Zeit sucht er eine neue Bleibe.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Köln.

Efeutute „Efa Tu“

Efa Tu

Man sieht Ihr ihr Alter nicht an, da sie bei jedem Topf-Wechsel die Chance auf Verschlankung nutze. Dann erfuhr sie vom Magerwahn bei Menschen und besann sich, dieses Verhalten nicht zu wiederholen. Dann jedoch wurde ihr nach Tagen bewußt, das eine Verschlankung bei Pflanzen eben oft Vermehrung bedeutet und völlig anders einzuordnen ist.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Köln.

Einblatt „Solo di Carnoso“

Solo di Carnoso

„Solo di Carnoso“ entstammt einer Musiker-Familie. Bereits seine Urgroßeltern waren Opernsänger und tourten einst durch die botanischen Gärten, um die dort lebenden Pflanzen mit ihrer Musik zu beglücken. „Solo di Carnoso“ begann bereits als Kind mit dem Gesang, studierte an der Musikhochschule und machte sich als Jazz-Sänger einen Namen.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Köln.

Zamioculcas „Lucky in Paradise“

Lucky in Paradise

„Lucky in Paradise“ sucht ein neues Heim, da ihre vorausschauenden Besitzer langfristig ins Ausland ziehen möchten. „Lucky“ ist das egal. Nicht, das sie ihre Besitzer nicht liebt – sie ist nur der Meinung, das Glück überall da zu finden ist, wo man sich gerade befindet. Hier und Jetzt. Sie jammt gerne mit Hummeln und beherbergt auch mal obdachlose Marienkäfer, sofern sie nicht dauerhaft einziehen wollen. „Lucky“ sucht ein liebevolles Heim und revanchiert sich mit guter Luft und Lebensfreude.

Bereits adoptiert. Inwischen lebt sie in Berlin.

Strahlenaralie „Emmi von Aralia“

Emmi von Aralia

Die lebensfrohe „Emmi“ wächst ihren Besitzern buchstäblich über den Kopf. Einst kam sie als kleine Schreibtischpflanze in die Familie. Der reicht aber schon lange nicht mehr als Standort. Mittlerweile ist „Emmi von Aralia“ über 2 Meter hoch. Sie ist sehr genügsam und braucht 1x pro Woche Wasser. Nur einen hohen Raum oder Wintergarten braucht sie, was bei den vielen Berliner Altbauten kein Problem sein sollte.

Bereits adoptiert. Inwischen lebt sie in Berlin.