Zamioculcas „Green Wave“

Green Wave

Sie noch etwas angeschlagen vom Surfen und freut sich jetzt auf den Herbst und Winter, um sich zu erholen. Dann singt sie hinreißende Lieder, die sie mit Percussion begleitet, indem sie ihre Blätter und Stengel manchmal geradezu akrobatisch verformt und damit unzählige Geräusche erzeugt. Ihre Frequenzen sind nur von Pflanzen, Tieren und sehr aufmerksamen Lauschern wahrzunehmen.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Sittard (NL).

Avocado „Green on Black Bowl“

Green on Black Bowl

Die ca. 1,20 Meter hohe Avocado ist eine smarte Pflanze, unaufdringlich und sanft vom Wesen her, ausgestattet mit einem feinsinnigen Humor und einem klaren Urteilsvermögen.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Heerlen (NL).

Lebend gebärende Pflanze „Geometric Garden“

Geometric Garden

Die Tochter einer Bildhauerin und eines Architekten hat einen Faible für geometrische Formen und Strukturen. Ständig wachsend, hat sie den sogenannten „Geometric Flow“ ins Leben gerufen. Alle paar Monate hat sie eine neue Form kreiert. Offensichtlich entsprach sie damit nicht mehr dem gängigen Schönheitsideal von Pflanzen und wurde kurzerhand in der Pflanzenklappe in Sittard (Niederlande) abgegeben.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Heerlen (NL).

Orchidee „Flying Swan“

Flying Swan

„Flying Swan“ hat sich auf das Imitieren von Tier-Silhouetten spezialisiert und tritt drei mal die Woche in einem Schattentheater auf. Kürzlich tourte sie durch die Niederlande und macht inzwischen in Frankfurt am Main Station.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Frankfurt/M.

Canna „Flower Power“

Flower Power

„Flower Power“ liebt es, im Garten zu leben; sie ist absout nicht für ein Leben als Zimmerpflanze geeignet. Sie ist ein energiegeladenes Wesen mit einer poetischen Ader. Zu Vollmond liest sie nachts selbst verfasste Gedichte; meist vor Maulwürfen, Igeln und Mäusen – zuweilen gesellt sich auch ein Käuzchen dazu.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Sittard (NL).

 

 

Sanseverie „Flow of the 60ths“

Flow of the 60ths

Sie hat ihn noch, den Geist der Swinging-Sixties und dazu die transformierende Kraft einer Umwandlerin von CO2 in Sauerstoff. Zur Zeit denkt sie über das Recycling von überflüssigen Gedanken nach – eine philosophische Herausforderung, der sie sich in den kommenden Monaten widmen möchte.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Sittard (NL).

Hortensie „Eco-Punk“

Eco-Punk

Der Herbst ist ihre liebste Jahreszeit, denn nur dann kann sie ohne den Einsatz von Lackfarben ihren Blättern einen unkonventionellen Look geben. Den Einsatz von Pflanzenfarben hat sie zwar erwogen, jedoch aus Respekt vor ihren Artgenossinnen wieder verworfen. In Kürze experimentiert sie mit Piercings aus Rosenstacheln und hat dafür bereits eine Spenderin gefunden. Ihr Leben auf der Strasse wurde durch die Abgabe in der Pflanzenklappe jäh beendet. Jetzt sucht sie ein neues Heim, was sich mit ihrem Leben als Punk gut vereinen lässt.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Sittard (NL).

Rhipsalis Casutha „Coral Breeze“

Coral Breeze

„Coral Breeze“ wurde falschen Körper geboren, in den letzten Jahren hat sie ihre äußere Form ihrem inneren Wesen angeglichen. Einmal im Jahr besucht sie ihre Seelenverwandten – die Korallen – am Meeresgrund und wenn das Reisebudget dazu nicht reicht, schleicht sie sie nachts heimlich in ein Exotarium.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Maastricht (NL).

 

 

Gummibaum „Clara Arabiata“

Clara Arabiata

Einst wurde sie aus dem Pausenraum einer privaten Schule für berufliche Weiterbildung gerettet und lebte sein 14 Jahre in Maintal. Da sie mittlerweile ins Treppenhaus umziehen mußte und sich etwas abgeschoben fühlt, sucht sie ein neues Heim, am liebsten mit Wintergarten oder mit ausreichend Platz. Sie ist 1,40 Meter hoch und oben 1 Meter breit.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Wiesbaden.

Cleistocactus strausii „Ulmer Kaktus“

Ulmer Kaktus

Der 60-jährige „Ulmer Kaktus“ wurde nach seiner Heimatstadt Ulm benannt, wo ihn sein Besitzer Mitte der 1950er Jahre erwarb und mit an die Hochschule für Gestaltung nahm. „Ulmer Kaktus“ ist 1,50 Meter hoch und auch recht schwer, doch sein Wuchs und seine Erscheinung wurden durch seine Zeit an der Ulmer Hochschule stark geprägt. Vor Jahren migrierte er nach Berlin. Er ist ein begnadeter Gestalter und arbeitet derzeit an der Ergonomie von Blumentöpfen für hochbetagte Pflanzen.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Berlin.