Elenfantenohr “Elisiana”

Elisiana

Elisiana ist ein echtes Findelkind. Schon als Jungpflanze in Botania lebend, genießt sie zur Zeit die Gemeinschaft im Pflanzendorf, den Kontakt mit den älteren Pflanzen, die sich zum Teil rührend um sie kümmern. Sie sucht ein liebevolles zu Hause, in dem sie die nächsten Jahre leben und wachsen kann.

 

Bereits adoptiert, inzwischen lebt Eilisiana in Nordhorn.

Sukkulente “Susanna Ewert”

Susanna Ewert

Susanna ist Nachfahrin von Trixi Ewert in zweiter Generation. Sie studierte angewandte Pflanzenphilosophie und Ingenieurswesen an der botanischen Fakultät in Kuala Lumpur. Anschließend verfasste sie eine Doktorarbeit zum Thema “Migration von Pflanzen und ihre Auswirkungen auf Physis und Stoffwechsel” und bekam ein lukratives Angebot eines pharmazeutischen Forschungslabors. Es ist unbekannt, ob sie dieses jemals annahm und was sie während der letzten zwei Jahre im Ausland machte. Vor drei Monaten tauchte sie plötzlich am Rhein-Main-Airport auf, jobbte als Laborantin und sucht nun ein zu Hause im Bildungsbürgertum.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt Susanna in Frankfurt Höchst.

Aloe “Feel Good”

Feel Good

Feel Good ist ein echter Wellness-Freak. Sie studiert seit Jahren ganzheitliche Lebensweisen und ist voll auf dem Esotrip gewesen. Sogar die Zeit der Nahrungsaufnahme pendelte sie einige Zeit lang aus. Das wurde ihrer bisherigen Besitzerin – eine feine Dame mit ernsthaftem Interesse für Ayur Veda eines Tages zu viel und sie setzte Feel Good mit genau diesen Worten vor die Tür, fügte dann noch ein ” wo auch immer, aber nicht mehr bei mir” an und schloß die Tür. Feel Good ist nach diesem Erlebnis und zwei Jahren Leben als Straßenpflanze wieder bodenständiger und sucht ein neues zu Hause. Einen Faible für Sauna hat sie noch immer. Feel Good lebt in Madrid und wird viel durch Spanien reisen.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt Feel Good in Madrid.

Affenschwanz “King Louis”

King Louis

King Louis’ Vorfahren wurden von Mogli per Schiff als blinder Passagier auf dem Frachter Baghira nach Europa gebracht. Überliefert ist nur, das sie in Hamburg an Land gingen. Dann verlor sich ihre Spur. Sie taucht erst wieder in Frankfurt am Main auf. King Louis Herkunft war ihm selbst lange unbekannt. Mit Hilfe einer neuen Therapie Namens “Deine Ahnen – Spiegel Deines Unterbewußtseins” wurde seine wahre Identität und Herkunft nicht zuletzt auch durch luzides Träumen bekannt. King Louis tritt für ein würdiges Leben von Pflanzen innerhalb von Stadtgesellschaften ein.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt King Louis in Hamburg.

 

Zimmerpflanze “Rainbow”

Rainbow

Rainbow gehört zu den letzten überlebenden Pflanzen, die das Technische Rathaus in Frankfurt dank tatkräftiger Unterstützung von Menschen vor Abriss verlassen konnten. Rainbow ist zur Zeit schwer traumatisiert, sie hat fast alle Blätter verloren. Sie wünscht sich als neues Heim einen Privathaushalt und möchte keinesfalls wieder in die Nähe der öffentlichen Hand. Rainbow ist robust und von Grund auf positiv eingestellt.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt “Rainbow” in Brüssel, Belgien.

“Ferdinand” Ficus

Ferdinand Ficus

Ferdinand Ficus ist Initiator der Bewegung “Mehr Sauerstoff in Stadtwohnungen”, die er 2005 zusammen mit einem Ficus und einem Benjamini gründete. Die drei setzen sich für die Versorgung von Stadtbewohnern mit Sauerstoff ein, um der Smogbelastung im Freien einen Regerationsraum entgegenzusetzen.

 

Bereits adoptiert, inzwischen lebt Ferdinand in einer Kita in Hattersheim.

“Armin” Asparagus

Armin

Armins Traum ist eine Bildungsreise nach China, bei der er unter falscher Indentität – getarnt als Geschäftsmann – die Traditionelle Chinesischen Medizin kennenlernen möchte. Asparagus zusammen mit Codonopsis soll in China eine bewährte Nahrungsergänzung sein. Insgeheim würde er gerne ein Codonopsismädchen mit nach Europa bringen. Leider fehlen ihm die finanziellen Mittel, sowie organisatorischen Möglichkeiten zur Verwirklichung seiner Pläne.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt “Armin” in Frankfurt.

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“Penny” Geldbaum

Penny Geldbaum

Ostdeutsches bodenständiges Mädel mit klarem Blick für die wesentlichen Dinge des Lebens. Blender sind ihr ein Greuel. Penny liebt Mäuse, bunte Knete und den Geruch von frischem Moos. Als Kind hat sie gerne mit Asche gespielt, was ihre Mutter dann aber unterband, weil sie mit der Wäsche nicht hinterher kam. Penny verfolgt die Entwicklung der weltweiten Aktienmärkte, aber nur zum Spaß.

 

“Penny” lebt inzwischen in Frankfurt/Main und verschafft ihren Eltern mehr materiellen Wohlstand.

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“Hubert” Hibiscus

Hubert Hibiscus

Üppig rot blühender Freund und excellenter Zuhörer. Hubert liebt Abenteuerromane und Reisereportagen. In seiner Jugend bereiste er Asien und Afrika, ließ sich dann – nachdem sein Berufswunsch Entwicklunghelfer in Ghana – scheiterte, in einem europäischen Garten als einfache und genügsame Pflanze nieder.

 

Bereits adoptiert, inzwischen ist “Hubert” im Oktober 2009 von Schlangenbad nach Frankfurt gezogen.

 

Myrte “Frieda”

Frieda

Nachfahrin indischer Jains, deren Eltern nach Europa auswanderten, um als IT-ler in Deutschland gutes Geld zu verdienen. Doch ihre Eltern stellten fest, das die meisten Fachkräfte ihrer Berufe aus den USA und Russland kamen. Die Familie fasste nahe Frankfurt Fuß. Frieda war sich früh darüber im Klaren, das sie ein naturverbundenes Leben führen wollte, erwägte einige Zeit jedoch, sich im Friedensprozess im Nahen Osten zu engagieren.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt Frieda in Frankfurt/Main.