Calamondinorange „Agent Orange“

Agent Orange

Die Öko-Aktivistin benannte sich nach dem 1965 im Vietnamkrieg erstmals eingesetzten chemischen Entlaubungsmittel zur großflächigen Entlaubung von Wäldern und zur Zerstörung von Nutzpflanzen. Die Folgen dieser großflächig von Flugzeugen und Helikoptern versprühten Herbizide sind seitdem tief im kollektiven Gedächtnis aller der Photosynthese fähigen Lebewesen verankert. Agent Orange engagiert sich sechs Monate jährlich für den Schutz der Urwälder auf Borneo und Sumatra und lebt die zweite Jahreshälfte in Europa.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Frankfurt am Main.

Lilie „Lula Loi“

Lula Loi

Die üppige und anspruchslose Schönheit vereint genzenloses Wachstum mit anmutiger Schönheit. Je nach Lichtintesität, wechseln ihre Blätter die Farbtemperatur und ihre Leoparden artigen Flecken kommen mehr oder weniger deutlich hervor. Sie produziert kleine weiße Blüten, die an Rispen wachsen und sie vermehrt sich über Zwiebeln. Als ideale Pflanze für Krisenzeiten enthält sie sich jedoch jeglichen Kommentars zum Zeitgeschehen und versucht ihr Umfeld mit Good Vibes zu beglücken.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Tübingen.

Agave „Three Brothers and Arms“

Three Brothers and Arms

Die Pflanzen-WG ist ein untrennbares multidimensionales non-binäres Wesen, das sich als kreative Keimzelle versteht.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Gießen.

Brutblatt „Myra Myway“

Myra Myway

„Myra Myway“ ist eigentlich ein Künstlername, der durch einen bekannten Song Frank Sinatras inspiriert wurde. Schon länger experimentiert sie mit ihrer Wuchsform und Richtung, um ihre Nachkommen möglichst weit vom Topf herunter schweben zu lassen. Zeitweise wurde sie auch schon als die botanische Houdini bezeichnet, so aberwitzig war ihr Wuchs. Heute lebt sie etwas ruhiger und schreibt an ihrem ersten Band mit Kurzgeschichten über eine botanische Houdini in Las Vegas.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Gießen.

Agave „Susa Sailor“

Susa Sailor

Mit ihrem blauen Topf hat „Susa Sailor“ schon so manches Meer bereist und die unglaublichsten Küsten entdeckt. Doch die Abenteuer, di sie in ihren Träumen besteht, haben nichts mit der Wirklichkeit zu tun. Zwar bezwingt sie die höchsten Wellen, ohne zu kentern. Sie trotzt den gefährlichsten Stürmen und Kälte und überlebt Monate auf hoher See ohne Wasser. Auch die einsamsten und unwirtlichsten Küsten können sie nicht abschrecken. Was sie wirklich fassungslos macht, sind ertrinkende Flüchtlinge sowie Meerestiere mit Mägen voller Plastik, von denen sie nach dem Aufwachen über die Medien erfährt.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Gießen.

Phönixpalme „Isi Nizza“

Isi Nizza

Vor 10 Jahren wurde „Isi“ als Samen aus Nizza mitgebracht. Seitdem genießt sie das Leben Berlins. Anfang des Jahres erst wurde ihre Topfgröße verdoppelt und nun möchte sie sich auch räumlich nochmal verändern. „Isi Nizza“spielt in wechselnden Formation Jazz und war in der Vergangenheit auf der einen der anderen Vernissage zu hören. Doch nun möchte sie sich erstmal auf die Komposition konzentrieren.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Berlin.

Ficus Benjamini „Joanna Oxygene“

Joanna Oxygene

Die 2 Meter große „Joanna Oxygene“ möchte sich räumlich verändern und ihr Umfeld mit reichlich guter Luft und einer superguten Atmossphäre beglücken. Sie liest gern schwedische Krimis und hat bereits vor geraumer Zeit ihre Liebe für Octopusse entdeckt. Mit engagierten sachkundigen Freunden gründete sie eine Forschungseinheit, um gemeinsam mit den hyperintelligenten Octopussen eine NI zu entwickeln: eine Natural Intelligence, die völlig neue spezies-übergreifende Netzwerke bildet. Die erste Phase startetvoraussichtlich im Mai 2024.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Frankfurt am Main.

Schefflera „Stella Stars“

Stella Stars

„Stella Stars“ ist eine Powerfrau in Sachen Leichtigkeit. „Easy going“ ist ihr Motto und mit ihrer unerschütterlichen Zuversicht bringt sie genau die Qualitäten mit, die gerade in Krisenzeiten gefragt sind. Abgesehen davon summt sie bei Sonnenaufgang gerne frohgelaunt und genießt jeden Tag ihres Lebens.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Frankfurt am Main.

Ficus „Maike Ippsun“

Maike Ippsun

Die 50 cm große „Maike Ippsun“ entstammt einer Patchwork Familie aus Indien, die seit Generationen über alle Kontinente verteilt lebt. Die meisten von ihnen – wie auch „Maike Ippsun“ – als Zimmerpflanze. Damit stellten sich neue Fragen der Identität, die besonders „Maike“ beschäftigen. Lange überlegte sie, wie sie eine non-binäre Form ihres Vornamens finden könnte. Da Pflanzen zumindest von Menschen im allgemeinen als non-binär wahrgenommen werden, bleibt es derzeit bei „Maike Ippsun“.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Frankfurt am Main.

Friedenslilie „Elias Emmerich“

Elias Emmerich

„Elias Emmerich“ arbeitet seit Jahren am Drehbuch für einen Actionfilm, in dem Schlingpflanzen die Weltherrschaft übernehmen. Darin geht es um zwei rivalisierende Schlingpflanzenclans, die sich im Kampf um die Erhaltung des Amazonas Regenwaldes gebildet hatten und inzwischen international vernetzt sind. Im Kampf um Macht und Einfluss verloren beide ihre ursprünglichen Ziele komplett aus den Augen und bekämpfen sich nun gegenseitig.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Pohlheim.