Lilie „Lil Longing“

Lil Longing

Schon von frühester Kindheit packte sie eine innere Sehnsucht. Wonach genau, weiß sie bis heute nicht. Eine Tiefenpsychologin attestierte eine postraumatische Belastungsstörung während ein indischer Guru eine tiefe Suche nach dem Sinn allen Seins erkannte und sie in Yoga unterwies. Doch nach 3 Monaten asketischen Daseins, reiste sie zurück und lernte ihren Topf auf ganz neue Art und Weise zu schätzen.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Gießen.

Elefantenohr „Yara Yellow“

Die eher Unscheinbare entfaltet ihre volle Schönheit mit gelbem Stempel an 20cm langen Stengeln. Sie ist jetzt 20cm groß und in ihrer kraftvollen Jugend. Am liebsten skatet sie, auch wenn der eine oder andere Unfall sie schon fast davon abhielt. Zu Hause lungert sie für ihr Leben gern und genießt es, gute Luft zu emittieren.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Darmstadt.

Kaktus „Dan Dover“

„Dan Dover“ wurde insbesondere aufgrund seiner prägnanten Stacheln lange als Querulant abgestempelt. Als er unverschuldet angerempelt wurde, umfiel und ein menschliches Bein streifte, war es schlagartig vorbei mit seiner Bleibe und er wurde kurzerhand vor die Tür gesetzt. „Dan Dover“ ist äußerst liebenswürdig und hat eine ausgeprägte poetische Ader, die sich von Zeit zu Zeit in spontanen Lautäußerungen zeigt.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Berlin.

Monstera „Mira Maluna“

Mira Maluna

Die in Süddeutschland lebende „Mira Maluna“ möchte umziehen. Als es in ihrer WG zu eng wurde – hautsächlich aufgrund ihrer Ausdehnung von 2 Meter in den Raum, wurde demokratisch entschieden, wie der Platzmangel zu beheben sei. Fest stand: eine der Pflanzen oder Tiere würde sich ein neues Heim suchen müssen. Sie warfen eine Ein-Cent-Münze jeweils in Zweierteams. Wer am Ende die Zahl hatte, würde umziehen. Es trat „Mira Maluna“, die gerade wieder wächst und die eine Halterung benötigt. Momentan ist sie am Fenstergriff fest gebunden. „Mira Maluna“ ist äußerst sozial und wandelt aufgrund ihrer Größe eine Menge CO2 um.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Unterpfleichfeld.

Grünlilie „Josephine Jardin“

„Josephine Jardin“ verdankt ihr Leben dem beherzten Handeln einer Pflanzenliebhaberin, die sie nach Auflösung ihrer Schulklasse bei sich zu Hause aufnahm und von deren Mutter aufgepäppelt wurde. Das tat „Josephine“ derart gut, das sie jetzt ca. 40 x 40 cm groß ist. „Josephine Jardin“ träumt davon, im Sommer etwas an die Frische Luft zu kommen. Sie stand auf einem Fensterbrett mit Südausrichtung und ist nun Heizungswärme gewöhnt. Die pflegeleichte Schönheit bekommt alle paar Tage ein wenig Wasser. Sie hört gern Salsa und den Gesang der Nachtigall.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Berlin.

Aloe „Left-Way Walking“

Left-Way Walking

Obschon die Britin breits seit 10 Jahren im Rhein-Main Gebiet lebt, konnte sie sich nie daran gewöhnen, rechtsseitig zu gehen. Glücklicherweise ist das als Pflanze auch nicht unbedingt nötig, kann sie den Wuchs in ihrem Topf doch frei gestalten.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Bad Nauheim.

Agave „Vital Hangover“

Vital Hangover

Er ist ein echtes Party-Animal, den jeder Hangover zu ungeahnter Vitalität führt. Die setzt er dann für seine Aktivitäten zum Schutz der Regenwälder ein. Aktuell liegt sein Fokus auf der Stärkung der Wurzelnetzwerke zur Früherkennung drohender Gefahren und einer Kooperation mit riesigen genmodifizierten Schlingpflanzen, deren Blattadern bei drohender Gefahr blitzschnell die Festigkeit von Stahl um ein Vielfaches übersteigen.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Bad Dürckheim.

Agave „Tilo Zmaganas“

Tilo Zmaganas

Der aus Griechenland stammende „Tilo Zmaganas“ wollte eigentlich Sänger werden, scheiterte jedoch an der Ausbildung von Stimmbändern. Als Jugendlicher reiste er quer durch Europa und landete nach Stationen in Mailand, Venedig, Castrop-Rauxel und Lüneburg schließlich in Gießen, wo er heute noch lebt.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Gießen.

Klivie „Sabrina Spürolo“

Sabrina Spürolo

Die vitale und äußerst sensitive „Sabrina Spürolo“ hat die Fähigkeit, Veränderungen tektonischer Platten sehr früh zu erkennen. Neben ihrer Tätigkeit im Katastrophenschutz, entwickelt sie derzeit ihr neues Comedyprogramm. Die ersten Auftritte sind in Transitbereichen internationaler Flughäfen geplant.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Gießen.

Zamioculcas „Pit Parachute“

Pit Parachute

Sein Name ist Programm und so bietet er im Sommer zahlreichen Kleinstlebewesen Schutz vor Wetter-Ereignissen an. 2024 plant er einen Besuch im Wetterpark Offenbach am Main. Am liebsten jedoch lungert er herum und freut sich des Lebens.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Frankfurt am Main.