Schefflera „Two Souls“

Two Souls

Die Schöne kennt die guten und schlechten Seiten des Lebens. Kann sich aber nicht richtig für eine Seite entscheiden. Im Grunde leben zwei Charaktere in ihr, die sich nur manchmal streiten und meist ihre eigenen Äste gehen.

Im Grunde ist „Two Souls“ so etwas, wie ein pflanzlicher siamesicher Zwilling, der bitteschön nicht getrennt werden möchte.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Two Souls“ in Amsterdam.

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Ficus Benjamini „Forest Tree“

Forest Tree

Am liebsten würde er in einem Wald leben, doch der Großstadt-Dschungel ist ihm fast noch lieber.

„Forest Tree“ möchte nur eins nicht: verwechselt werden. Weder mit Forest Gump, noch mit einem Weihnachtsbaum. Einmal wurde er wie ein Tannenbaum dekoriert; er nahm seinen Topf und ging.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt er in Schöneck.

Gummibaum „Berta von Arabicum“

Berta von Arabicum

„Berta“ lebte einst auf der Startbahn West als Widerstandskämpferin, wurde zu Treffpunkt im Hüttendorf, bevor sie zum Studium nach Los Angeles zog. Das ist natürlich rein fiktiv und der Beginn ihres ersten Roman, den sie zur Buchmesse 2015 herausgab. Tatsächlich ist „Berta“ 40 Jahre alt und lebt schon lange in einer Wohngemeinschaft. Sie braucht Platz und kann nur auf einer überbreiten Fensterbank oder auf dem Boden stehen.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Frankfurt/Main.

Zamioculcas „Zami Zap La Pancha“

Zami Zap La Pancha

In Kürze feiert „Zami“ ihren 9ten Geburtstag und möchte dies am liebsten in neuer Umgebung tun. Sie ist genügsam und robust, mag südamerikanische Musik und hat eine Brieffreundin in Venezuela. Täglich mailen die beiden sich seit Jahren schon; nun haben sie das chatten für sich entdeckt.

„Zami“s Spitzname ist Glücksfeder. Mit jedem eintreffenden Sonnenstrahl federt sie das Glück in ihre Umgebung.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Elbe

Palme „Madagaskar Minnie“

Madagaskar Minnie

Die 38-jährige Schönheit möchte sich in der Blüte ihres Lebens nocheinmal verändern. Sie hat ein liebevolles Wesen und sucht ein solches Heim. Sie ist robust und anspruchslos, wünscht sich aber einen hellen sonnigen Standort, denn die Heimat ihrer Vorfahren ist Magagaskar. Mit ihren Maßen braucht sie einen großen Raum, den sie mit ihrer Schönheit bereichert. „Magagaskar Minnie“ ist ca. zwei Meter hoch, ihr Durchmesser ist ca. 2 Meter und sie wiegt ca. 50 Kilogramm. Im Winter benötigt sie mindestens 16 Grad Celsius. „Madagaskar Minnie“ lebte in Frankfurt Unterliederbach und ist jetzt innerhalb Frankfurts in ein großes Foyer umgezogen.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Madagaskar Minnie“ in Frankfurt/Main.

Affenbrotbaum „Kelly Kenia“

Kelly Kenia
Kelly Kenia

„Kelly Kenia“ entstammt aus einer Familie von Affenbrotbäumen, den „crassula ovatas“. Vor Generationen wanderte ihre Familie nach Europa aus und landete in Berlin, wo die Familie Wurzeln fasste. „Kelly“ liebt die Stadt und studiert dort die Ethnologie der Pflanzen. Erst vergangenes Jahr reiste sie nach Kenia, um die Lebensweise ihrer Vorfahren zu studieren. „Kelly’s“ Besonderheit sind ihre wunderschönen Blüten.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Kelly Kenia“ Berlin.

Lilie „Lilly Leopard“

Lilly Leopard

„Lilly“ reiste früher mit ihren Eltern oft nach Afrika, um die Leoparden zu beobachten und Freundschaft mit ihnen zu schließen. Da war kein leichtes Unterfangen, denn die stille Annäherung wurde zu oft von Safaribussen oder Großwildjägern unterbrochen. „Lilly“ begann, im Untergrund zu arbeiten, freundete sich mit Berhard Grzimek an mit dem sie nette Teestunden im Frankfurter Zoo verbrachte. Seit einigen Jahren lebt sie als gewöhnliche Zimmerpflanze.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Gießen.

Kaktus „Mount Bombola“

Mount Bombola

„Mount Bombola“ und seine Familie entstammen einem alten Kakteenadel, der am Fuße eines heiligen Berges lebte. „Mount Bombola“ beschloss eines Tages, diesen Berg zu erklimmen. Und als er den Gipfel erreicht hatte, genoß er die Ferne, die Nähe zum Himmel und: er entdeckte die andere Seite der Welt.
Er beschloß sofort, sie zu entdecken und ging herunter. Die Wanderschaft begann.
Nach seiner Adoption hat er sich Gießen niedergelassen.

 

Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Mount Bombola“ in Gießen.

Mount-Bombola

Grünlilie „Sharing Life“

Sharing Life

„Sharing Life“ – der Name ist Programm. Ihr Motto: das Leben wird erst durch Teilen schön. Ununterbrochen also teilt sie ihre Lebenskraft und lebt mit einer kleinen Schar von Nachkömmlingen, die jederzeit ihr eigenes Leben leben dürfen.
„Sharing Life“ liebt den Sommer, lungert gern am Pool und schlürft gern vegane Cocktails.

 

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Gießen.

Amaryllis „Hermine Stein“

Hermine Stein

„Hermine“ ist ein Kind der Pflanzenklappe mit einer heute klassischen Pflanzenbiografie. Einst für kleines Geld in voller Blüte in einem Möbelhaus gekauft, wurde sie nach ihrer Blütezeit – zur wohlverdienten Ruhephase – kurzerhand entsorgt.

Doch „Hermine“ hatte Glück. Sie wurde in der Pflanzenklappe abgegeben und lebte ein paar Wochen in Botania. Vom Gießkannen Museum aus wurde sie adoptiert.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Gießen.