Kaktus „Karl Snowden“

Karl Snowden

„Karl Snowdwn“ sucht Asyl – oder besser: eine neues Heim. In seinen extrem festen Stacheln speichert er sämtliche Daten und deren Bewegungsmuster, die auf dem Globus existieren. Denn er verfügt über die Fähigkeit des feinstofflichen Anzapfens von digitalen Netzwerken. Mehr noch; von ihm „abgesaugte“ Daten verschwinden völlig. Derzeit entwickelt „Karl“ eine Systematik, einzelne Bits in Datenströmen zu verschlüsseln, um die Privatsphäre aller Menschen zu sichern. Die Verschlüsselung geschieht nach einem sich ständig neu generierenden System auf Basis der Chaostherie. Wer sich „Karl Snowden“ mit Interesse an Daten nähert, sieht unzählige Stacheln auf sich gerichtet.

Bereits adoptiert. Karl Snowden lebt inzwischen in Berlin.

Agave „Get up – Stand up“

Get up – Stand up

Willenstarke vitale Agave mit ausgeprägtem Sinn für Gerechtigkeit sucht neues Heim. Lebensmotto der 30-jährigen Agave: „Get up – Stand up“ Der Bob-Marley-Fan nimmt gerne Kleinstlebewesen in seinem Topf auf, um sie im Herbst vor den Laubsaugern zu schützen.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Sonneberg in Süddeutschland.

Brotbaum „5-Korn“

5-Korn

Der Vollkostfan ist in Wahrheit ein Clan von vielen Einzelmitgliedern, die allesamt das Vollkorn lieben. Das volle Korn, naturbelassen in der Sonne gereift und blattgemahlen ist für alle die Grundlage eines langen Lebens. Am Wichtigsten jedoch als Basis ist das tägliche Clorophyll, was in den blatteigenen Herstellungsbetrieben stets frisch hergestellt wird.

Ein ausgeklügeltes System produziert nur soviel, wie tatsächlich benötigt wird.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt „5-Korn“ in Gießen.

Leopardenpflanze „Jing“

Jing

Die chinesisch sprechende Modedesignerin hat sich auf Mimikri und Animalprint spezialisiert und entwickelt ihre Kollektionen nachts.

Die Materialien hält sie bis heute geheim und jedes Stück ist ein Einzelteil.

Momentan plant sie eine Kooperation mit einer russischen Milliadärstochter, deren Pflanze die Verhandlungen mit ihr führt.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Jing“ lebt in Gießen.

Brotbaum „Yolo“

Yolo

Der Zwillingsbruder von „Yole“ liebt Demeter und Bioland, ist brotbackender Goethefan und plant, sich mit dem Verkauf von Brotkrumen per Bauchladen zu etablieren.

Seine ZIelgruppe sind Singvögel und exotische Vögel Wohlhabender.

Einen Teil seiner Ware jedoch verschenkt er an bedürftige Spatzen und Krähen.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Yolo“ in Langgöns.

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Brotbaum „Yole“

Yole

Die Autorin von Vollkornbrot-Rezeptbüchern schnitzt in ihrer Freizeit Miniaturstelen aus Zahnstochern, auf denen sie gern Märchen und Mythen darstellt.

„Yole“ wurde im Gallusviertel Frankfurt adoptiert und lebt in FFM.
Sie arbeitet gerade an der Vorbereitung ihrer ersten Zahnstocher-Ausstellung in Verbindung mit Lesungen.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Yole“ in Frankfurt/Main.

Yucca „Yimbaza“

Yimbaza

Die Liebhaberin west-afrikanischer Musik ist temperamentvoll und braucht dringend einen größeren Topf.

„Yimbaza“ studierte finnische Sprache, lebte drei Jahre in Budapest und häkelt gern Übertöpfe.

„Yimbaza“ wurde in der Fußgängerzone in Gießen adoptiert und zieht nach München.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Yimbaza“ in München.

Weihnachtsbaum „Vio“

Vio

„Vio“, der vitalste Weihnachtsbaum aller Zeiten nannte er sich lange, bis eine Krankheit seine Nadeln abfallen ließen und er fast die letzte Weihnachtssaison verpasste.
Jetzt ist er einfach „Vio“, hat Spass am Leben, genießt den Duft gebrannter Mandeln und steht gern im Freien.
„Vio“ lebt in Frankfurt und wartet auf die nächste Weihnachtszeit. Bis dahin vertreibt er sich die Zeit mit dem Basteln von Weihnachtssternen aus vertrockneten Nadeln.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Vio“ in Frankfurt/Main.

Tronco „Tranquillo“

Der Spanier hat ein extrem ruhiges Gemüt, ist jedoch keinesfalls schwerfällig.

Im Sommer verkauft er Bio-Eis aus Chlorophyll und im Winter verweilte er bislang auf Mallorca.

Doch der Ballermann wurde ihm zu laut und er blieb einfach in Deutschland.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt er in Gießen.

Elefantenohr „Tila“

Tila

„Tila“ bewarb sich beim Film. Ihr Taum war eine Rolle in einem Zeichentrickfilm; am liebsten im Dschungelbuch. Nach zwei Jahren gab sie auf, ohne zu verstehen, das ihr Ansinnen niemals Erfolg haben würde.

Nun schreibt sie Kinderbücher, in denen sie das Leben und den Artenreichtum im Dschungel in bezaubernden Charakteren zum Leben erweckt.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Tila“ in Frankfurt/Main.

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