Sukkulente „Flow“

Flow

„Flow“ – der Name ist Programm. Im richtigen „Flow“ finden sich Wörter zu einem Gedicht, formieren sich Gedanken zu einem lyrischen Text, wird Beobachtetes aus dem Alltag zu einem absurd anmutenden Artikel. „Flow“, bezeichnet sich selbst als schreibenden Lebenskünstler, ist gut verwurzelt und groovig. Dezent, kreativ und genügsam, doch zuweilen etwas absonderlich wirkend.

 

Bereits adoptiert, inzwischen lebt er in Frankfurt/M.

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Sukkulente „Jolana“

Jolana

„Jolana“ Migrantin, die gemeinsam mit über 60 Angehörigen in einer Plastiktüte in der Pflanzenklappe Frankfurt ankam, liebt zwar das Unkonventionelle, doch etwas komfortabler darf es dann doch sein. Sie hat ein ausgeglichenes Wesen, was sich harmonisierend auf ihre Umgebung auswirkt und sie kann auch in der schwierigsten Situation etwas Positives erkennen.

 

Bereits adoptiert, inzwischen lebt sie in Frankfurt/M.

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Weihnachtskaktus „Snowy Pink Bird“

Snowy Pink Bird

„Snowy Pink Bird“, verträumte Schwester von „Pink Snow“, die bei ihrer Großtante in Japan aufwuchs, sich mit den Gepflogenheiten und strengen Normen des Pflanzenwuchses nie anfreunden konnte. Dank der Toleranz und Liebe ihrer Großtante erkannte sie die Stärke eigener Träume und verwirklichte einen davon, indem sie nach Europa reiste. Durch die Liebe blieb sie im Rhein-Main-Gebiet, doch da die Beziehung zu einem Ficus zerbrach, sucht sie ein neues liebevolles zu Hause.

 

Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Snowy Pink Bird“ in Sulzbach. 

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Zimmerpflanze „Red Pearl“

Red Pearl

„Red Pearl“ bildet rote perlenartige Früchte aus, die sie seit jeher versucht, wie eine Kette zu tragen, doch jedesmal, wenn sie zu einer Cocktailparty ausgeht, setzt sich in ihr wieder das rebellische Naturell durch und sie kommt in „freiem Wuchs“. 1999 kreeierte sie damit einen neuen Look, als sie auf einer Party zufällig von einen Vogue-Fotografen abgelichtet wurde.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Red Pearl“  in Berlin.

 

 

Weihnachtsstern „Bethlehem“

Bethlehem

„Bethlehem“ liebt die Weihnachtsgeschichte von der Geburt Jesu. Wie gerne wäre er der am Himmel leuchtende Stern gewesen, der den heiligen drei Königen den Weg zur Krippe wies. Doch er sollte er viele viele Jahre später das Licht der Welt erblicken und das als pflanzlicher Stern, der jedes Jahr um Millionen seiner Verwandten trauert, die nach dem Feste achtlos im Müll landen.

 

Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Bethlehem“ in Sulzbach.

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Weihnachtskaktus „Pink Snow“

Pink Snow

„Pink Snow“, Weltenbummlerin und Indien-Fan, verbrachte die Winter in Kaschmir und die Sommer auf Goa. Zwischenzeitlich arbeitete sie als Bibliothekarin der Palmblattbibliothek, bis der botanische Geheimdienst auf ihre Spur kam, sie untertauchte, um den Ort der Bibliothek geheim halten zu können. Sie nahm eine neue Identität an, trampte nach Europa und suchte hier ein neues zu Hause.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt sie in Köln.

Weihnachtskaktus „Stormy Christmas“

Stormy Christmas

Er liebt die Stürme, am meisten, wenn es schneit und seine Blüten ein Bild vibrierender Farbkleckse ergibt. Ursprünglich aus heißen Gegenden stammend, liebte er als KInd ganz besonders das riesige Bild einer Schneelandschaft im Wohnzimmer, was der Familie in all der Hitze eine mentale Abkühlung brachte. Früh stand für ihn fest, dort hin zu fahren. Als er endlich volljährig war, machte er eine freiwilliges Jahr in Norwegen und fuhr von dort auch nach Finnland, Island und in die Arktis.

 

Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Stormy“ in Großdubrau.

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Clivie „Clara“

Clara

Clivien-Clan aus Sussex, extrem verarmter botanischer Adel, deren Topf – gefüllt mit Wurzelwerk – keinen Platz für Erde lies. In der Hoffnung auf einen Aufstieg in der High-Society Botanias wurden sie vom Prinzip des freigeistigen Pflanzendorfs jäh in die botanische Realität zurückgeholt. No High-Society, no Money, but:
ein neuer Topf und ein neues Heim bei einer Botanikerin in Frankfurt.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Clara“ bei einer Botanikerin in Frankfurt.

Elefantenohr „Four Seasons“

Four Seasons

Das Quartett nannte sich nach der gleichnamigen Popgruppe und denkt heute noch oft an die Gründung ihrer Topfgemeinschaft zurück, auch wenn aus dem ehemals ambitionierten Projekt eine ganz banale botanische WG wurde, die über die Jahre etwas herunterkam. „Oh what a night„, 1963, als sie sich trafen und seitdem im selben Topf durch die verschiedensten Haushalte reisten. 2010 endlich war es soweit: sie wurden in Botania aufgenommen und die medizinische Erstversorgung bescherte ihnen auch einen neuen Topf.  Ihr stacheliger Untermieter wurde rausgeworfen und bekam einen eigenen Topf.

Bereits adoptiert, inzwischen leben die Vier in Frankfurt/M.

Elefantenohr „Sigmund Barley“

Sigmund Barley

Die Bluescombo musizierte seit Ewigkeiten in viel zu kleinem Topf; sie wollten einfach nicht umziehen. Der Plastiktopf hatte sich ihrem Rhythmus angepasst und sie hatten Bedenken, das ihre Musik in einem Tontopf noch gut klingen würde. Ihre Besitzerin gab sie nach endlosen Diskussionen kurzerhand in der Pflanzenklappe ab; sie wurden umgetopft, erholten sich in Botania und entwickelten ein neues Album, was zum Jahesanfang 2011 erscheinen wird.

Bereits adoptiert, inzwischen leben „Sigmund Barley“ in Frankfurt/M.