Zimmerpflanze „Henriette Wachtendonk“

Henriette Wachtendonk

„Henriette“s Eltern gehörten in den 1960er Jahren zu den angesagten Zimmerpflanzen. Nach Jahren des Lebens in Treppenhäusern, in denen „Henriette“ aufwuchs, freut sie sich über den Retro-Trend und wünscht sich ein zu Hause in einem richtigen Zimmer.

 

Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Henriette Wachtendonk“ in Frankfurt am Main.

Grünlilie „Ein Mädchen aus Piräus“

Ein Mädchen aus Piräus

Die Griechin lebt in dritter Generation in Deutschland. Ihr Urgroßvater fuhr noch zur See und legte stets im Hafen von Piräus an, wo sie bereits auf ihn wartete. Sie wollte nicht eines dieser Seemannsmädchen werden und zog mit den Großeltern nach Deutschland.“Ein Mädchen aus Piräus“ lebt in Frankfurt.
Sie liebt den Main, doch ihre Sehnsucht nach dem Meer ist ungebrochen.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt in Frankfurt am Main.

Anturie „Christoph Walden“

Christoph Walden

Christoph ist Anarchist und hat sich in den Wäldern rund um Frankfurt zurückgezogen. Er neigt zur Aufsässigkeit, ist aber ein friedlicher Zeitgenosse. Christoph schreibt Gedichte und schläft gerne auf moosigem Untergrund.

 

Bereits adoptiert, inzwischen lebt Christoph in Frankfurt/M.

Himalaya-Gras „Bill Rinpoche“

Bill Rinpoche

„Bill Rinpoche“, botanischer Einwanderer in fünfter Generation, der die buddhistische Lehre unter Pflanzen zu verbreiten begann. Auslöser waren invasive Übergriffe von Schlingpflanzen auf friedliebende heimische Artgenossen im Himalaya. Er schaffte ein Bewußtsein für die Auswirkungen der Ansiedlung nicht-heimischer Pflanzen auf das ökologische Gleichgewicht. Nach 10 Jahren erfolgreichen Wirkens lebt er in Europa und sucht hier Adoptiveltern, um die menschliche Zivilisation zu erleben.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt er in Frankfurt/M.

Schefflera „Abriss-Star“

Abriss Star

Von einem behertzten städtischen Angestellten vor dem Abriss des Technischen Rathauses gerettet wurde sie zum heimlichen „Star“ der „Anti-Abriss-Bewegung“ ihrer botanischen Kollegen, die sich längst nicht alle retten konnten. „Scheffi“, wie sie auch genannt wird, sucht nach einer erholsamen Zeit in Botania ein nun neues zu Hause, was für die nächsten Jahre Abriss-sicher ist. Sie liebt die Musik von „vaya con dios“ und versucht sich unermüdlich, wenn auch vergeblich im Tango-Tanz.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Abriss-Star Scheffi“ in Frankfurt/M.

Agave „Blizzard“

Blizzard

Freiwüchsiger Agaven-Stern mit selbstzerstörerischen Tendenzen. Seine Liebe zu Schneestürmen wurde ihm fast zum Verhängnis, als er im zarten Alter von sieben nach Europa reiste – denn, so hatte er gehört – hier sollten die Schneestürme milder als in den USA sein. Der erste Winter im Freien trieb ihn nachts heimlich in ein tropisches Gewächshaus, was er jedoch im Morgengrauen wieder verlassen mußte. Inzwischen hat er eine stattliche Größe erreicht und sucht ein zu Hause mit Sonnenplatz im Freien, doch Überwintern möchte er im Haus.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt Blizzard in Schmitten.

Tronco „Jolanda“

Jolanda

Die Essenerin lebt nach ihrem Umzug extrem beengt und sucht nun dringend ein neues zu Hause. Sie ist sich bewußt darüber, das es sowohl schönere-, als auch modernere Pflanzen gibt. „Jolanda“ ist sehr anpassungsfähig, hält jedoch nichts davon, jedem Trend zu folgen und setzt sich für freies Wachstum gegen genormtes Wachstum ihrer ArtgenossInnen ein.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Essen

Agave „Anjo“

Anjo

„Anjo“ stammt aus einer klassischen Einwandererfamilie. Seine Urgrosseltern verdingten sich in Südamerika  in der Spirituosenbranche, bis ein Bandenkrieg zwischen zwei verfeindeten Agavenclans ausbrach, der Jahrzehnte andauern sollte. Mit ihren KIndern suchten die Großeltern Schutz in Nachbarprovinzen. Als auch dies zu unsicher wurde und ihre harte Arbeit längst nichts mehr einbrachte, wanderten sie weiter und fassten sie in der Gastronomie Fuß. Sie erfanden eine Kreation aus Tequila und Schokolade. „Anjo“ der erste Enkel, wurde zusammen mit seinen Eltern von einem betuchten Schweizer Ehepaar aufgenommen. Später wurde „Anjo“ an Freunde aus der BRD weitergereicht. Als dieser ihnen zu groß wurde, warfen sie ihn am Straßenrand aus dem Auto.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Anjo“ in Frankfurt am Main.

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Sukkulenten „Twin Peaks“

Twin Peaks

„Twin Peaks“, pflanzliche Zwillinge mit detektivischem Gespür, deren Hauptziel es ist, die Geschichte der Laura Palmer neu aufzurollen.
Denn sie glauben nicht an die Story ihres Mörders, der in der gleichnamigen US-Fernseh-Serie präsentiert wurde.
Die beiden wollen wahre Geschichten anstelle umsatzorientierter Eingriffe in die künstlerische Freiheit setzen.

Bereits adoptiert, inzwischen leben sie in Frankfurt/M.

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Porzellanblume „Delfter Elfe“

Delfter Elfe

Die „Delfter Elfe“, pflanzliche Vorreiterin im Engagement für Aidsprävention. Ihrer Ansicht nach brauchen auch Menschen Unterstützung. Gerade weil diese sich gerne für die Krone der Schöpfung halten. Die Elfe zeigt Ihre Gesinnung im Wachstum und in einem neuen Topf entfaltet sie ihre unzähligen weißen süßlich duftenden Blüten mit einer porzellangleichen Haut. Mittels diesem Duft kommuniziert sie und entführt uns Menschen in eine andere Welt.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt lebt sie in Gießen.