Elefantenohr „Laranca Teps“

Laranca Teps

Die kleine „Laranca“ floh aus dem IKEA Kinderparadies, weil ihr das Bällebad komplett zu wider war; ihre Eltern sie aber trotz mehrfacher Durchsagen über Lautsprecher, nicht abholten. Wie sich später heraus stellen sollten, wollten diese zuerst ihr Essen im Restaurant nicht vorzeitig beenden und waren anschließend beim Probeliegen in der Schlafzimmerabteilung völlig überfressen eingeschlafen. „Laranca Teps“ fand zum Glück eine Mitfahrgelegenheit nach Gießen ( PLZ 3 ).

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Gießen.

Elefantenohr „Lala Ley“

Lala Ley

Sie hat den Groove, den Swing und liebt ihr Leben in Bewegung. Das sie in einem Topf verwurzelt ist, stört sie dabei nicht im Geringsten. Derzeit schaut sie sich alle Filme mit Fred Astaire an. Ginger Baker jedoch hat es ihr besonders angetan.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Duisburg.

Orchidee „Insecto“

Insecto

Die Freundin des Mimikri ahmt liebend gerne Insekten nach. Nur die entsprechende Geräuschkulisse bereitet ihr arge Schwierigkeiten. Deshalb arbeitet sie inzwischen mit einem Percussionisten zusammen. Ihre erste Show soll in Kürze gestreamt werden.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Gießen.

Kaktus „Flow von Pisa“

Flow von Pisa

Der innerere Fluss manifestiert sich bei ihm direkt in der äußeren Form. Und da er seiner Liebe zu Italien Ausdruck geben – und mit seinem innersten Wesenskern verbinden wollte, nahm er den Künstlernamen „Flow von Pisa“ an. Drei Jahre trat er in Las Vegas auf. Seine Show des „Inneren Pulses“ war lange Zeit der Geheimtipp und gerade bei Bodybuilder:innen extrem beliebt. Inzwischen jedoch sehnt er sich nach einem ganz gewöhnlichen Leben als Zimmerpflanze.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Castrop-Rauxel.

Blattkaktus „Fischli und Weiss“

Fischli und Weiss

Er benannte sich nach seinen Lieblingskünstlern und behielt diesen Namen bei, obwohl er seit einiger Zeit die Idee der „One Minute Sculptures“ von Erwin Wurm verfolgt. Doch im Geiste und in der Experimentierfreude fühlt er sich einfach „Fischli und Weiss“ verbunden.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Marburg.

Elefantenohr „Esther von Meissen“

Esther von Meißen

„Esther“ wurde in der Schule lange Zeit wegen ihrer hohen kulturellen Bildung und Herkunft aus feinem Hause gehänselt. Man nannte sie „Esther von Läster“, „Esther von Mäster“ oder auch einfach „Esther von Nix“. Das waren noch die harmlosesten Bezeichnungen. Also brach sie die Schule ab, reiste ein paar Jahre durch die Welt, besuchte die chinesische Wiege des Porzellans in Yingdezhen und kehrte Anfang 2020 zurück. Jetzt möchte sie jetzt erstmal zur Ruhe kommen.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Wintertur in der Schweiz.

Philodendron „Dora Libola“

Dora Libola

Die gesellige „Dora“ leidet sehr unter dem eingeschränkten kulturellen Leben. Gern erinnert sie sich an die unbeschwerten, Spezies-übergreifenden Treffen in auf Konzerten, in Ausstellungen oder Theatern, die sie in vollen Zügen genoß. Doch seit dem ersten Lockdown veränderte sich ihr Lebensgefühl drastisch, da sie äußerst sensibel auf Umwelteinflüsse und Stimmungen reagiert. Seit ihrer Stimmbildung und einer Lichttherapie änderte sich dies und sie wacht jeden Morgen froh gelaunt auf.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Gießen.

Einblatt „Cock o‘ Vert“

Cock o Vert

„Cock o‘ Vert“ suchte recht dringend ein neues zu Hause. Zwar ist er innerlich recht flexibel. Doch er braucht ausreichend Luftfeuchtigkeit, damit seine Blätter vollständig grün bleiben. Regelmäßiges Besprühen also mag er sehr. Erst vor Kurzem entdeckte er das Schattentheater für sich und experimentiert momentan mit Vogel-Silhuetten.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Gießen.

Elefantenohr „Annabel Bozumaa“

Annabel Bozumaa

Lange litt sie unter ihrer körperlichen Fülle. Bis sie entschied, jegliche Erwartungshaltung Dritter in Bezug auf ihre Figur schlicht zu ignorieren und ein glückliches Leben zu führen. Sie ist recht anspruchslos, manchmal blüht sie auch und sie liest für ihr Leben  gerne Reiseberichte aus Afrika.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Gießen.

Aloe „André Applegate“

Andre Applegate

Auf seiner letzten Reise nach Frankreich im Jahr 2019 besuchte er noch seine dort lebende Familie auf dem Land. Als die Coronapandemie ausbrach, wußte er Anfangs nicht, inwieweit das Virus auch Pflanzen befallen könnte. Schließlich war es ja schon von einem Tier auf den Menschen übergesprungen. Doch dann war er sich absolut sicher, das keine Gefahr bestand. Das Reisen blieb trotzdem schwierig.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Gießen.