Ficus „Dolly Dollar“

Dolly Dollar

Die hinreißend singende „Dolly“ wurde quasi über Nacht zum Star. Auf einer Reise durch die USA ging ihr ausgerechnet in Las Vegas das Geld aus, so das sie dort als Straßenmusikerin vor einem Kasino ihr Glück versuchte. Bereits nach einer viertel Stunde kam der Barkeeper und engagierte sie für das Abendprogramm der kommenden drei Wochen. Neben einer Gage gab es fürstlich Trinkgeld. „Dolly“ gründete eine Hilfsorganisation für gestrandete Zimmerpflanzen und reiste noch einige Zeit, bevor sie zurück nach Deutschland kam.

Bereits adoptiert Inzwischen lebt sie in Gießen.

Dracaena „Berti Boo“

Berti Boo

Die fidele „Berti Boo“ spielte kürzlich in einer Comicverfilmung eine Nebenrolle, in der sie sich von einem botanischen Alien in eine gewöhnliche Zimmerpflanze verwandelt, die für die Mafia im Untergrund arbeitet und schließlich die Welt rettet. Im echten Leben genießt sie die Sonne und erholt sich Sauerstoff produzierenderweise.

Bereits adoptiert Inzwischen lebt sie in Gießen.

Klivie „Klara Kosanovic“

Klara Kosanovic

Die aus dem ehemaligen Jugoslavien stammende „Klara“ liebt die Museen und Altstadt von Dresden. Am liebsten jedoch lungert sie am Elbtal herum und denkt über die Sinn des Lebens und ihre Aufgabe als Pflanze nach.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Dresden.

Monstera „Malu Müllersbusch“

Malu Müllersbusch

„Malu Müllersbusch“ entstammt einer Beamtenfamilie, die sich als einzige Monstera unter Beamtengräsern Zeit ihres Lebens unwohl fühlte. Auch wenn die meisten Grünlilien sie so akzeptierten, wie sie war, blieb immer das Gefühl nicht richtig dazu zu gehören. Das änderte sich, als „Malu“ in einen multikulturellen Pflanzenhaushalt zog. Doch nun möchte sie sich verändern, ihren Aussichtsplatz aufgeben und freut sich auf ein zu Hause, das ihre Liebe zum Jazz teilt.

Bereits adoptiert Inzwischen lebt sie in Radebeul.

Palmen „Nawid und Nora“

Nawid und Nora

Die 1,60 Meter großen waschechten Hamburger*innen wurden vor 12 Jahren aus einem Büro gerettet und dankten es sogar mit einer Blüte! Sie lesen äußerst gerne isländische Prosa und hören am liebsten die Einstürzenden Neubauten.

Bereits adoptiert. Inzwischen leben sie in Hamburg.

„Red Snapper“

Red Snapper

Die äußerst kontaktfreudige „Red Snapper“ forscht seit Jahren zu Bewegungsmustern tropischer Fische, insbesondere zu den gleichnamigen Speisefischen. Trotzdem sie dies unglaublich in ihren eigenen Bewegungsmustern inspirierte, schafft sie es bis heute nicht, ihren Topf zu verlassen. Jetzt möchte sie einfach mal umziehen.

Bereits adoptiert Inzwischen lebt sie in Bonn.

Usambara Veilchen „Isa-Usam von Barazaro“

Isa-Usam von Barazaro

„Isa-Usam“ wurde bei einer Containeraktion gerettet. Nach Jahren glücklichen Daseins im WG-Leben überfiel sie im Frühjahr die Trauermücke. Ihr Überlebenswille, frische Erde und liebevolle Pflege ließen die Adelige wieder in ihre volle Kraft kommen. Sie bildet jetzt wieder grüne Blätter aus, die auf der Unterseite einen herrlichen violetten Ton haben. Die von Bazaros sind ein italienisches Adlesgeschlecht mit einem Familienzweig nach Brasilien. „Isa-Usam“ gehört zusammen mit ihrem Bruder Michel zu den Underdogs der Familie.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Frankfurt am Main.

Agave „Martin Lumonix“

Martin Lumonix

„Martin“ landete zu seinem großen Glück in der Pflanzenklappe®. Als der HR einen Beitrag über botanoadopt® drehte und eine Pflanze zur Abgabe suchte, meldete er sich sofort. Er litt bereits seit längerem unter dem sogenannten „Neon- Syndrom“, eine unter Büropflanzen weit verbreitete Krankheit, die zu Trübsal führt. Das Sonnenlicht erblickend, besann er sich sofort auf all seine Interessen zurück und begann sofort, einen Roman zu lesen.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Gießen.

Ficus „Linda von Luft“

Linda von Luft

Die 20-jährige Berlinerin und treue Freundin zog kürzlich in eine kleinere Wohnung. Damit ist es in ihrer Zweier-WG etwas eng geworden und „Linda von Luft“ braucht jetzt selbst mehr Luft. Neben der Produktion von Sauerstoff liest sie gerne die Bücher von Stefano Mancuso. Seit kurzem übersetzt sie diese in pflanzliche Klicklaute.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Berlin.

Ficus „Mother Mara“

Mother Mara

Ihr Name ist ein Pseudonym und eher ironisch zu verstehen. 2020 performte sie in einem Frankfurter Vorgarten und lud zum Darshan ein. Zahlreiche Insekten und Kleinstlebewesen nahmen an der performativen Zeremonie teil. Sie alle wurden zum Abschluß mit den Worten „Your are perfect as you are. Be yourself“ verabschiedet. Die Zeremonie sprach sich auch in der Frankfurter Zimmerpflanzen-Szene herum und seit Dezember 2020 hat „Mother Mara“ einen namenlosen Untermieter, um den sie sich kümmert.

Bereits adoptiert Inzwischen lebt sie in Frankfurt/M.