Blattkaktus „Rock Lobster“

Rock Lobster

Der Sänger einer artenübergreifenden Heavy Metal Band ist unter Kleinstlebewesen auch bekannt für seine Gourmetküche. Alle drei Jahre lobt er unter den Blattkakteen die Lobster Challenge aus, bei dem es um eine überzeugende Darstellung eines Hummers geht.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Mülheim a.d. Ruhr.

Hoya „Bloomy Sunday“

Bloomy Sunday

Auch in Krisenzeiten versprüht sie den Geist einer frühsommerlichen Blumenwiese. Sie liebt den feinen Duft, der sich fast unmerklich wie eine nährende Hülle um einen legt. Sie selbst ist mehr die Vetreterin betörender Parfümnoten. Während der Blüte erfüllt sie jeden Raum damit.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Mülheim a.d. Ruhr.

Sansevirie „Bondage Workshop“

Bondage Workshop

Seitdem sie als Kind von Houdini hörte, wollte sie Entfesselungskünstlerin werden. Auf einer Japanreise lernte sie einen Bondagekünstler kennen, der sie in diese Kunst einführte. Leider war ihr Japanisch nur rudimentär vorhanden und der Sake tat sein Übriges. Ihre Bondagekünste sind also ausbaufähig und werden derzeit autodidaktisch weiter entwickelt.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Mülheim a.d. Ruhr.

Drachenbaum „Starting to Dance“

Starting to Dance

Einst war er ein straighter Broker. Bis er eines Tages von seinem Smartphone aufblickte und die Sonne am Himmel entdeckte, die er gefühlt 10 Jahre nicht wahrgenommen hatte. Er kündigte sofort am nächsten Tag und wurde Lebenskünstler.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Mülheim a.d. Ruhr.

Ficus „Plinius der Ältere“

Plinius der Ältere

„Plinius“ ist vor allem damit beschäftigt, die Anhöhen von Mooren zu überblicken und historisch einzuordnen. Außerdem malt er gerne; allerdings unter einem Pseudonym, was er nicht verraten möchte.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Mülheim a.d. Ruhr.

Bogenhanf „Straightway into Springtime“

Straightway into Springtime

Ihr Lebensmotto ist „Lebe jeden Tag, wie einen Neubeginn“. Deshalb hat sie auch die Fähigkeit entwickelt, sich nicht nur im konkreten Sinn, sondern vor allem im symbolischen – zu wandeln und zu wachsen. Die Corona-Krise nahm sie zum Anlass, erste Seminare für Menschen zu geben, um sie mit dieser Kraft zu befähigen. Doch transdisziplinäre Übersetzungs-Apps sind derzeit rar und erst in der Beta-Phase und so arbeitet sie zunächst mit Software-Entwickler*innen des Silicon Valley an den technischen Voraussetzungen. Zwischenzeitlich kommuniziert sie vor allem gestisch, mimisch und mit Gerüchen.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Hamburg

Sternsukkulente „Pure Optimist“

Pure Optimist

Keine Krise kann ihn wirklich erschüttern. Denn die Sonne scheint von selbst und in Folge stellt sich Wachstum ein. Mit seinen Kindeln ist er dem Leben zugewandt – that’s it. Natürlich strahlt sein Spirit in seine Umgebung hinein und überträgt sich auf alle, die mit ihm leben.
Bereits adoptiert. Inzwischen leben er in Hamburg

Sternsukkulente „Waterkant Galaxy“

Waterkant Galaxy

Die „Waterkant Galaxy“ besteht aus einer Muttersukkulente mit Kindeln, die sich wie bei der Milchstraße spiralförmig ausbreiten. Selbstredend verströmen sie kosmische Klänge und erzählen ab und an von den Sternen. Einmal pro Jahr werden sie bodenständiger – während des Reeperbahnfestivals sind sie mit Liedern von der Waterkant fast nicht wieder zu erkennen.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Hamburg

Brautfingerbaum „African Queen“

African Queen

„African Queen“ migrierte 2015 von Tunis nach Bremen und hat sich vollkommen an das Leben als Zimmerpflanze gewöhnt. Nur das bunte Leben in den Souks von Tunis vermisst sie ab und an. Sie singt gerne – vorzugsweise Jazz und ist ansonsten recht genügsam. Einmal Wasser pro Woche (im Sommer 2x) reichen ihr. Sonst braucht sie keinerlei Pflege. Ihre winzigen Blätter erscheinen zweimal pro Jahr und verschwinden nach etwa drei Wochen auf wundersame Weise wieder.

Bereits adoptiert Inzwischen lebt sie in Bremen.

Papyrus „Sequencer“

Sequencer

Die Offenbacher Klangkünstlerin arbeitet seit einiger Zeit an Kompositionen aus Baustellengeräuschen, die sie am Kaiserleikreisel aufnimmt und mehrfach verfremdet. Ihren Lebensunterhalt verdient sie in der Veranstaltungsbranche, doch seit der Coronapandemie fiel diese Einnahmequelle weitesgehend aus. Jetzt gibt sie Klangworkshops für Pflanzenkinder.

Bereits adoptiert Inzwischen lebt sie in Frankfurt/M.