Meerzwiebel „Sara Onion“

Sara Onion

Die ca. 1,50 Meter hohe, weiß blühende „Sara Onion“ sucht ein neues Heim, indem sie nicht umher geschoben wird. Die Meeresbiologin forscht zur Freundschaft zwischen Zwiebeln und Algen und schreibt gerade ihre Dissertation zum Thema „Irrtümer der Meeresküche – eine neue Sichtweise auf Meerzwiebeln und Algen“.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Frankfurt/M.

Sukkulenten „Ups von Schrutz“

Ups von Schrutz

Seit frühester Jugend galt er als schräger Vogel, nur weil er sich nicht wie eine gewöhnliche Zimmerpflanze verhielt. Zunächst wollte er im Schlossgymnasium in Düsseldorf zur Schule gehen; besann sich dann aber eines Besseren und lebte zunächst als Zimmerpflanze in einem Kinderladen. Doch nur für kurze Zeit; denn mehrmals täglich wurde er durch Bälle oder andere fliegende Gegenstände aus seinem Topf katapultiert. Der Zufall wollte es, das er die Toten Hosen auf einer ihrer Tourneen begleitete. Im Anschluß gründete er eine botanische Punkband, die einmal jährlich in Düsseldorf gastiert.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Frankfurt/Main.

Geldbäume „Three Signs of Wealth“

Sie haben die Gabe, den Wohlstand der Menschen in ihrem Lebensumfeld zu vermehren. Ob dieser im Materiellen, im zwischenmenschlichen – oder im ideellen Bereich liegt, hängt ganz von der Persönlichkeit und Situation des jeweiligen Menschen ab. In jedem Falle aber sind die Drei eine Bereicherung, da sie zweimal im Monat in ihrem Topf musizieren. Ihr Schwerpunkt liegt auf Percussion und Dub Step. Seit kurzem laden sie Gastmusiker ein.

Bereits adoptiert. Inzwischen leben sie in Frankfurt/M.

„The Way to Success“

The Way to Success

Auch wenn sie von Ferne betrachtet nicht gerade schön erscheint, hat sie neben wenigen Blättern an ihrer Spitze bereits eine erste Blüte ausgebildet. Ihre Blätter sind mit einem Muster überzogen und kein Blatt gleicht dem anderen. Sie verbindet Zielstrebigkeit mit einer auf Individualität basierenden Schönheit und setzt sich dafür ein, Pflanzen aus dem engen Korsett des symmetrischen Wuchses zu befreien.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Gießen.

Sukkulente „Sophy von Solms zu Chlorophyll“

Sophy von Solms zu Chlorophyll

„Sophy“ entstammt sowohl einer südamerikanischen -, als auch einer deutschen Adelsfamilie, die ihre Freundschaften und Familien seit Jahrhunderten ausschließlich innerhalb des Chlorophyll-Adels knüpft. „Sophy“ ist die Erste, die mit dieser Tradition bricht. Ihre tiefste Überzeugung ist es, das das Überleben aller Arten nur durch Spezies übergreifende Kooperationen gelingen kann. Sie knüpfte erste Kontakte zum Geldadel, freundete sich mit einem Bankangestellten an.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Frankfurt/Main.

Brotbaum „Satelites United“

Satellites United

Die Brotbäume haben ein einzigartiges, weltweites Satelitensystem entwickelt, das gerade in der Testphase ist. Es funktioniert energie-autark und ist an Pflanzenwurzel-Netzwerke angebunden. „Satellites United“ bereiten gerade eine Vorlesungsreihe am M.I.T. vor und sind anschließend zu einem dreiwöchigem Forschungslabor mit führenden Wissenschaftern eingeladen.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Frankfurt/M.

Monstera „Rudi“

Rudi

„Rudi“ ist Jahrgang 1967 und lebte einst im Studentenwohnheim und in WGs in Berlin. Er erlebte die Studentenbewegung aus nächster Nähe, engagierte sich politisch und war Straßenmusiker. Heute schreibt er Bücher und unterrichtet Biologie an der Fernuniversität. Jetzt sucht er eine neue dauerhafte Bleibe.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Berlin.

Sukkulente „Olga Selinkerova“

Olga Selinkerova

Die Tschechin mit ungarischen Wurzeln arbeitet zeitweise als Souffleuse im Opernhaus in Wien und am Staatstheater in Wiesbaden. Sie liest liebend gern die Kriminalromane von Mankell und ist ein begeisterter Fußballfan.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Frankfurt/M.

Sukkulente „Octopussy“

Octopussy

Sie liebt die Tiefsee der Weltmeere und pflegt seit ihrer Kindheit die Freundschaft mit einer Octopus-Familie, deren Lebensbedingungen sich in den letzten Jahren radikal verschlechterten. Gemeinsam entstand die Idee, diesen Wandel zu dokumentieren und mit Tinte auf Plastik zu bannen. „Octopussy“ plant, die in der Tiefsee entstehenden Bilder aus zu stellen und zu verkaufen, um damit einen Hilfsfond für bedrohte Meerestiere ins Leben zu rufen. Derzeit startet sie eine Crowdfunding Kampagne zur Finanzierung eines Webshops und Galerieraums.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Frankfurt/Main.

Zamioculcas „Malu Makeba“

Malu Makeba

Die entfernte Verwandte von Miriam Makeba verschlug es früh nach Europa. In den 1980er Jahren eröffnete sie den erste afrikanischen Imbiß in Frankfurt. Nachdem sie ausreichend gespart hatte, studierte sie in den USA Philosophie und Ökonomie und kam Anfang der Jahrtausendwende zurück ins Rhein-Main-Gebiet. Heute ist sie Bloggerin und schreibt über ihr Leben als Zimmerpflanze.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Darmstadt.