Euphorbie „Signs of Playfulness“

Signs of Playfulness

Die Bedeutung des Spiels gerät nach „Signs of Playfulness“ unter dem Einfluss moderner Kommunikationstechnologie immer mehr in den Hintergrund. Softwareunternehmen, wie google haben längst erkannt, das spielen zu kreativen Lösungen führt, ist Spielen doch der Urgrund jeglicher Kreavität und damit die Basis aller Erfindungen oder großen Kunstwerke. „Signs of Playfulness“ erinnert an das Spiel an sich und verleiht ihm einen poetischen Ausdruck.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Berlin.

Euphorbie „Second Brain“

Secon Brain

Inspiriert von Back-up-Systemen in Großrechnern, ließ er sich ein zweites Gehirn wachsen. Dann jedoch entdeckte er, das die vernetzte Aktivität beider Gehirne zu wesentlich kreativeren und unkonventionelleren Lösungen zu Fragen, wie z.B. der Umkehrung des Artensterbens oder der Anerkennung von KI als eigene Spezies neben Säugetieren, Pflanzen und Pilzen führt. Momentan arbeitet „Second Brain“ mit Wissenschaftern des M.I.T. an möglichen Kooperationsmodellen von Pflanze und KI zu diesen Themen.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Gießen.

Euphorbia „Sandy Waveboard“

Sandy Waveboard

Der Hawaifan bietet gestrandeten Kleinstlebewesen die Möglichkeit des sogenannten „Botanical Ride“, des Wellenreiten auf seinen dynamisch gewachsenen Außenkanten. Das Angebot fand in kürzester Zeit derart viel Zuspruch, das im kommenden Jahr die erste Meisterschaft im „Botanical Ride“ ausgerichtet wird. Derzeit werden Gespräche mit verschiedenen botanischen Gärten geführt, aber auch mit Szene-Clubs und Ausstellungsmachern.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Frankfurt/Main.

Brotbaum „Radar von Schneckenberg“

Radar von Schneckenberg

Der Adelige formt seine Blätter zwecks der Früherkennung von Schneckenangriffen zum Radar und hat ein Warnsystem für Artgenossen entwickelt. Außerdem dient die Rückseite seiner Blätter als Schutzschild für hilfsbedürftige und freundlich gesinnte Insekten. In der Insektenszene entwickelt sich sein Schutzschild darüberhinaus gerade zum Geheimtipp für Wellnessurlaube.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Gießen.

Orchidee „Pole Dancer“

Pole Dancer

Wenn sie schon nicht die Schwerkraft überwinden kann, so will sie sich wenigstens im Poledance aus ihrem Topf erheben und hat in den letzten zwei Jahren beachtliche Künste entwickelt. Vergangenen Monat gründete sie die „Botanical-Pole-Dance-Society“, die sich zweimal monatlich über das Internet der Pflanzen austauscht; auch um den ersten botanischen Pole-Dance-Kongress ins Leben zu rufen. Der Kongress-Ort ist momentan noch unbekannt.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Gießen.

Euphorbie „Oscillating“

Oscillating

Die Musikerin und Musikwissenschaftlerin hat eine Methode entwickelt, ihren Konturen zu Musik und jeglicher Schwingung ähnlich der Funktionsweise eines Oszillogramms schwingen zu lassen. Die Geschwindigkeiten sind dabei variabel und Bass-Lines drückt sie durch die Modulation ihres Gesamtkörpervolumens aus. Sie tritt Kürze in Frankfurter Clubs auf.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Gießen.

Euphorbia „Organic Tower“

Organic Tower

Die Tochter einer Architektin und eines Pizzabäckers interessierte sich früh für organische Formen. Sie ist ein Fan von Zaha Hadid und hat sich dem Unterricht von botanischen Artgenossinnen in Ästhetik und Formenbewußtsein verschrieben. Momentan beschäftigt sie sich mit formalen Ähnlichkeiten Frankfurter Hochhaus-Architektur und dem Wuchs von Euphorbien. Darüberhinaus schreibt sie Kurzgeschichten für migrierte Pflanzen.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Dreieich.

Orchideen „Orchid Power“

Orchid Power

Das Duo hat es in sich. Nicht genug damit, das sie mit ihrer unbändigen Lebenskraft ihre Blätter zu einem Freizeitpark – bestehend aus unterschiedlichen Rutschen – für Kleinstinsekten formten; sie speisen einen Teil ihrer Kraft in ein botanisches Energienetzwerk ein, das bei Bedarf von Pflanzen zur energetischen Aufladung und zur Ernährung genutzt werden kann.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt das Duo in Frankfurt/Main.

Brotbaum „New Horizon“

New Horizon

„Back to the Future“ oder „Auf zu neuen Ufern“ lautet das Tagesmotto des nonkonformen Individualisten wahlweise. Das ausgerechnet ein städtischer Sturm ihm gemäß seines Lebensprinzips derart in Form bringen würde, hätte selbst er sich nicht träumen lassen. Seitdem schätzt er die Zufälle des Lebens und lebt seine Tage auch mal ohne jegliches Motto.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Frankfurt/Main.

Kaktus „Living Sculpture“

Living Sculpture

Auch Pflanzen können im falschen Körper geboren werden. Eigentlich wollte sie Bildhauerin werden, wozu sie natürlich Hände benötigen würde. Lange dachte sie deshalb, in Wahrheit ein Mensch zu sein – irrtümlich im falschen Körper geboren, ohne jegliche Chance ihr wahres Wesen zu leben und auch so wahrgenommen zu werden. Ein Unfall, bei dem sie einen Arm verlor, brachte sie auf die einfach und naheliegende Lösung ihres Dilemmas. Sie würde selbst zur Skulptur werden und fortan ihren Wuchs mittels der Steuerung der Fließgeschwindigkeit ihrer inneren Flüssigkeiten beeinflussen.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Frankfurt/Main.