Palmfarn „The Three of us“

The Three of Us

„Just the Three of us, building castles in the sky“ tönt es oft leis aus ihrem Topf, denn drei von ursprünglich sechs Farnblättern blieben und wurden zu einer eingeschworenen Gemeinschaft mit einer äußerst musikalische Ader: „We can make it, if we try“.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Bonn.

„Waves and Circles“

Waves and Circles

Von ihren Artgenossinnen wird sie auch gerne als lebende Skulptur bezeichnet. Mit ihrem Wuchs erforscht sie die Auswirkungen von Formen, die mit der Unendlichkeit korrespondieren und das nie endende und sich ständig neu gebärende Prinzip des Lebens verkörpern. Der natürliche Wuchs ihrer Zweige und Äste an sich ist ihr da nicht genug; sie möchten dem Leben an sich auf den Grund gehen, indem sie überbordend dem Kreis und der Welle huldigt.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Frankfurt.

„Joe Barras“

Er ist 80 cm hoch und kommt aus einer spanischen Winzerfamilie, erkannte aber früh, das er das Weingut nicht übernehmen wollte. Viele Jahre reiste er durch die Welt, bevor restriktivere Grenzkontrollen das Reisen ohne Pass unmöglich machten und er seßhaft wurde. Er machte sich mit einer Flamencoschule für Sukkulenten in Gießen selbstständig.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Gießen.

Geldbaum „Fairy Tale Tree“

Fairy Tale Tree

Zwar ist sein Alter unbekannt, doch läßt sein Wuchs ein Alter mehrerer Jahrzehnte vermuten. Völlig vernachlässigt kam er im Frühjahr 2017 nach botania. Schon damals begeisterte alle, die mit ihm in der Pflanzenklappe landeten mit seinen hinreißenden Geschichten und Fabeln. Er speichert die Märchen aller Kulturen in seinen Adern und schreibt neue Fabeln, die den Menschen die rasanten Umbrüche der heutigen Zeit erleichtern und näher bringen sollen.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Frankfurt am Main.

Zimmertanne „Forest Dancer“

Forest Dancer

Die 1,20 Meter hohe Zimmertanne hat den „Natural Flow“, ein grundlegendes Lebensgefühl, aus der sie einen Ausdruckstanz entwickelt hat, mit dem sie täglich den Tag beginnt und beschließt. Dabei erzeugen ihre Nadeln hochfrequente Schwingungsmuster, die die Erdatmosphäre harmonisieren und jegliche Störfelder neutralisiert.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Frankfurt/Main.

Bromelie „Volcano Vivanto“

Volcano Vivanto

Der Einmalblüher bildet gerade Nachkommen, die dann wiederum lange mit ihrer wunderbaren Blüte ihre Umgebung verschönern. „Volcano Vivanto“ jedoch wurde aus Unkenntnis einfach nach der Blüte ausgesetzt; seine Blätter haben einige Blessuren davon getragen. Nun sucht er ein liebevolles Heim. Er revanchiert sich mit unaufdringlichen „Good Vibrations“.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Frankfurt/Main.

Weihnachtsstern „Lost Colour“

Lost Colour

Sie gehört zu den wenigen überlebenden Weihnachtssternen, die jedes Jahr zur Weihnachtssaison als billige Dekoration eingesetzt und nach dem Fest der Liebe achtlos entsorgt werden, falls sie nicht mangels entsprechender Pflege schon vorher das Zeitliche gesegnet haben. Aus Mitgefühl den unzähligen Tannenäumen gegenüber, die jährlich ihr Leben lassen – und auch Protest gegen diese unwürdigen Zustände, warf sie alle grünen Blätter schlagartig ab.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Frankfurt.

Agave „Filio Agavio“

Filio Agavio

Er ist zwar noch winzig klein, sprüht aber vor Ideen gerade zu über.  „Filio Agavio“ ist Dichter, Rapper und Lebenskünstler.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Gießen.

Weihnachtskaktus „Liliana Geometrica“

Liliana Geometrica

Schon früh begeisterte sie sich für den Konstruktivismus und das Bauhaus. Als Teenager versuchte sie die Arbeiten von Piet Mondrian aus ihren Blättern zu bilden. Doch dann begriff sie, das sie nicht gegen ihre organische Struktur, sondern mit ihr arbeiten wollte und entwickelt seitdem die „Geometric Patterns“.
Aus diesen entwickelt sie inzwischen Performances, die momentan ausschließlich der Pflanzenwelt vorbehalten sind.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Frankfurt.

Kaktus „Monsieur Philippe“

Monsieur Philippe

Der 40-jährige Bohemian lebte lange in Paris und initiierte zahlreiche Salons, in denen sich Künstler, Schriftsteller und Philosophen trafen. Ab und an gesellten sich Mitglieder von Geheimbünden dazu. Sie alle verband die Vision einer kreativeren und lebenswerteren Gesellschaft. Unzählige Nächte verbrachten sie mit Diskussionen, Performances und parapsychologischen Sessions. Eines Tages reiste Monsieur Philippe nach Frankfurt am Main, um sich die Sammlung des Städel anzusehen und blieb, obwohl das nie so geplant war.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Mannheim.