Sukkulente “Sophy von Solms zu Chlorophyll”

Sophy von Solms zu Chlorophyll

“Sophy” entstammt sowohl einer südamerikanischen -, als auch einer deutschen Adelsfamilie, die ihre Freundschaften und Familien seit Jahrhunderten ausschließlich innerhalb des Chlorophyll-Adels knüpft. “Sophy” ist die Erste, die mit dieser Tradition bricht. Ihre tiefste Überzeugung ist es, das das Überleben aller Arten nur durch Spezies übergreifende Kooperationen gelingen kann. Sie knüpfte erste Kontakte zum Geldadel, freundete sich mit einem Bankangestellten an.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Frankfurt/Main.

Monstera “Rudi”

Rudi

“Rudi” ist Jahrgang 1967 und lebte einst im Studentenwohnheim und in WGs in Berlin. Er erlebte die Studentenbewegung aus nächster Nähe, engagierte sich politisch und war Straßenmusiker. Heute schreibt er Bücher und unterrichtet Biologie an der Fernuniversität. Jetzt sucht er eine neue dauerhafte Bleibe.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Berlin.

Sukkulente “Olga Selinkerova”

Olga Selinkerova

Die Tschechin mit ungarischen Wurzeln arbeitet zeitweise als Souffleuse im Opernhaus in Wien und am Staatstheater in Wiesbaden. Sie liest liebend gern die Kriminalromane von Mankell und ist ein begeisterter Fußballfan.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Frankfurt/M.

Sukkulente “Octopussy”

Octopussy

Sie liebt die Tiefsee der Weltmeere und pflegt seit ihrer Kindheit die Freundschaft mit einer Octopus-Familie, deren Lebensbedingungen sich in den letzten Jahren radikal verschlechterten. Gemeinsam entstand die Idee, diesen Wandel zu dokumentieren und mit Tinte auf Plastik zu bannen. “Octopussy” plant, die in der Tiefsee entstehenden Bilder aus zu stellen und zu verkaufen, um damit einen Hilfsfond für bedrohte Meerestiere ins Leben zu rufen. Derzeit startet sie eine Crowdfunding Kampagne zur Finanzierung eines Webshops und Galerieraums.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Frankfurt/Main.

Zamioculcas “Malu Makeba”

Malu Makeba

Die entfernte Verwandte von Miriam Makeba verschlug es früh nach Europa. In den 1980er Jahren eröffnete sie den erste afrikanischen Imbiß in Frankfurt. Nachdem sie ausreichend gespart hatte, studierte sie in den USA Philosophie und Ökonomie und kam Anfang der Jahrtausendwende zurück ins Rhein-Main-Gebiet. Heute ist sie Bloggerin und schreibt über ihr Leben als Zimmerpflanze.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Darmstadt.

Sukkulente “Little Sun”

Little Sun

Die Optimistin und Lebenskünstlerin bereichert jedes Umfeld mit ihrer Gabe. Darüber hinaus forscht sie gerade im Selbstversuch an der Speicherung und Abgabe von Sonnenenergie. Ihre Erfahrungen tauscht sie mit gleichgesinnten Pflanzen über Wurzelnetzwerke aus.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Frankfurt/Main.

Bergpalme “Kathrin Koks”

Kathrin Koks

Sie entstammt einer Bergarbeiterfamilie aus dem Ruhrpott und nahm nach dem Schließen der Gruben den Künstlernamen “Kathrin Koks” an. Als Performancekünstlerin ist sie regelmäßig in den heutigen Kulturlandschaften des Ruhrgebiets zu sehen. Derzeit bereitet sie eine neue Performance im öffentlichen Raum von Frankfurt vor und plant eine Japanreise.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Bad Homburg.

Clivie “Joseline”

Joseline

“Joseline” blüht bei direkter Sonneneinstrahlung im wahrsten Sinne des Wortes auf. Sie spielt die Dschembe, hört südamerikanischen Punk und ist ein echter Teamplayer. Abends sitzt sie gern mit Gleichgesinnten bei einem Glas Wein zusammen.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Frankfurt/Main.

Jasmin “Jasmina Jobolara”

Jasmina Jobolara

Die Tochter eines Kleinbauern aus Panama und einer Tänzerin aus Hawaii verbindet die Fähigkeit zu üppigem Wuchs und intensiver Blüte mit Bewegungsformen aus dem Hula und Modern Dance. Sie wurde nach der Blüte vor dem Ableben gerettet und verarbeitet ihre Erfahrungen derzeit in einer neuen Choreografie.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Frankfurt/Main.

Sukkulenten “Familie Schuradurbian”

Familie Schuradurbian

Die Töpferfamilie wurde arbeitslos, als Plastiktöpfe die Baumärkte überschwemmten. Trotzdem diese oft teurer als Tontöpfe sind, liegen sie auf der Beliebtheitsskala weit oben und zwingen zahlreiche Pflanzen in diese nicht atmungsaktive Behausung. Seit Anfang des Jahres wagen sie den Selbstversuch im Plastiktopf und bieten seit kurzem Atem- und Achtsamkeitskurse für Pflanzen an.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Frankfurt/M.