Livistona Saribus „Ella Escador“

Ella Escador

„Ella Escador“ liebt Comics und Motion Graphics. Ihr größter Wunsch ist es, die Vorlage zu einer pflanzlichen Superheldin zu geben, die im Kampf gegen Drogenschmuggel in Kolumbien landet. Doch die 1,40 x 1,40 Meter große Schönheit träumt inzwischen von einem Leben in einem neuen zu Hause und hat für das neue Jahr 2024 vor allem einen Plan: endlich all die Geschichten in ihrem Kopf zu Papier bringen. Den Sommer verbringt sie gerne draußen, den Winter in einem kühlen hellen Raum.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Schwetzingen.

Palme „Felara Zans“

Felara Zans

Die 1,40 Meter große „Felara Zans“ sucht ein neues Heim, in dem ihr Hang zur Akrobatik kein Hindernis ist. Denn noch immer denkt sie an ihre frühen Auftritte als Star der Manege zurück. Ihre Darbietungen auf dem Hochseil waren atemberaubend, auf Dauer jedoch zu gefährlich. So besann sie sich auf ein einfaches Leben als Pflanze und setzt sich heute für die Rettung des Klimas ein.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Schwetzingen.

Phönis roebellenii „Philia Phönix“

Philia Phönix

„Philia Phönix“ wollte das neue Jahr 2024 mit ihrem Umzug beginnen. Sie stammt ursprünglich aus dem Erzgebirge, doch aufgrund ihres großen Lichtbedarfs gab sie ihre Leidenschaft für den Grubenbau auf und begann die Geschichten rund um den Bergbau aufzuschreiben. Besonders interessierte sie dabei die Beziehung von Pflanzen und Menschen. Veröffentlicht hat sie sie bisher jedoch nicht.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Schwetzingen.

Drachenbaum „Piet Proof“

Piet Proof

„Piet Proof“ ist Mitbegründer von botania Frankfurt am Main und Bewohner der ersten Stunde. Seit 2008 lebte er in unterschiedlichen Konstellationen im Pflanzen-Freistaat, lertne die unterschiedlichsten Individuen kennen, erlebte zahlreiche Jam-Sessions, Poetry-Slams und Kunst-Formate. Als „Grüne Eminenz“ botanias genoss er seit Jahren Kultstatus. Jetzt ist Zeit für Veränderung. Der Pflanzen-Freistaat wird dezentraler und setzt zusätzlich zur Home-Base auf die Kommunikation über Wurzelnetzwerke. Seiner Vorreiterrolle bleibt er weiterhin treu.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Frankfurt am Main.

Sansevirie „Xenia Zorb“

Xenia Zorb

„Xenia Zorb“ hat griechische Vorfahren. Der Bedeutung Ihres Namens macht sie nur noch in punkto Gastfreundschaft die Ehre. Fremd fühlt sie sich eigentlich nirgends, da sie ihren Topf als Homebase betrachtet und es sehr genießt, mit diesem recht mobil zu sein. Vorausgesetzt natürlich, es finden sich Humnoide, die ihr dies ermöglichen. „Xenia Zorb“ verfügt über eine ausgezeichnete Fähigkeit zur Luftreinigung und besticht mit ihrer Klarheit.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Frankfurt am Main.

Palmlilie „Aquarius“

Aquarius

Die aus den 1970er Jahren stammende Yucca büßte im Laufe der Jahre zwar schnell ihren Stamm ein, konnte so aber flexibler auf diverse Umzüge und gesellschaftliche Veränderungen reagieren. Noch immer liebt sie das Musical „Hair“, aber auch die späteren Filme von Milos Forman, die sie am liebsten in Open-Air-Kinos sieht. Während dieser Kinobesuche beobachtet sie zeitgleich das Leben von Grillen und dokumentiert es in Zeichnungen.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Frankfurt am Main.

Oleander „Reborn and Lucky“

Reborn and Lucky

Ohne jegliches Blattwerk verursacht durch unsachgemäßen Schnitt wurde er vor Jah- ren am Müll gefunden und hatte das große Glück, sich seitdem in Botania Frankfurt mit Aufenthalt im Freiland während der Sommermonate zu regenerieren. 2018 trug er die ersten Blüten. Nachdem er vor seiner Misshandlung viel Zeit und Kraft in seine Weiterbildung als IT-Experte gesteckt und hochtrabende Pläne zum Thema KI verfolgt hatte, kann man ihn heute zu den genügsamsten und völlig im Jetzt verwurzelten Lebewesen zählen.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Frankfurt am Main.

Calamondinorange „Agent Orange“

Agent Orange

Die Öko-Aktivistin benannte sich nach dem 1965 im Vietnamkrieg erstmals eingesetzten chemischen Entlaubungsmittel zur großflächigen Entlaubung von Wäldern und zur Zerstörung von Nutzpflanzen. Die Folgen dieser großflächig von Flugzeugen und Helikoptern versprühten Herbizide sind seitdem tief im kollektiven Gedächtnis aller der Photosynthese fähigen Lebewesen verankert. Agent Orange engagiert sich sechs Monate jährlich für den Schutz der Urwälder auf Borneo und Sumatra und lebt die zweite Jahreshälfte in Europa.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Frankfurt am Main.

Lilie „Lula Loi“

Lula Loi

Die üppige und anspruchslose Schönheit vereint genzenloses Wachstum mit anmutiger Schönheit. Je nach Lichtintesität, wechseln ihre Blätter die Farbtemperatur und ihre Leoparden artigen Flecken kommen mehr oder weniger deutlich hervor. Sie produziert kleine weiße Blüten, die an Rispen wachsen und sie vermehrt sich über Zwiebeln. Als ideale Pflanze für Krisenzeiten enthält sie sich jedoch jeglichen Kommentars zum Zeitgeschehen und versucht ihr Umfeld mit Good Vibes zu beglücken.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Tübingen.

Agave „Three Brothers and Arms“

Three Brothers and Arms

Die Pflanzen-WG ist ein untrennbares multidimensionales non-binäres Wesen, das sich als kreative Keimzelle versteht.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Gießen.