Euphorbie Leuconeura „Josefine van den Blooming“

Josefine van den Blooming

„Josefine van den Blooming“ entstammt einer niederländischen Pflanzendynastie, die einst ihre Vorfahren aus Madagaskar entführten und in den Niederlanden in Gewächshäusern ein neues Heim gaben. Alle frei lebenden Pflanzen der Art Euphorbie Leuconeura leben auf Madagaskar und sind endemisch. Die Art steht auf der Roten Liste der IUCN und gilt als gefährdet (Vulnerable). „Josefine van den Blooming“ bereitet gerade eine Wettbewerb vor, bei dem Pflanzen ihre Samen möglichst weit weg spucken müssen. Natürlich trainiert sie dafür, um gegen anderen Arten, wie z.B. das Springkraut antreten zu können.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Gießen.

Kalanchoe „Hella Hoe“

Hella Hoe

Die Tänzerin arbeitet gerade an einer Choreografie, in der sie Elemente von Beständigkeit, Fließen und Brüchigkeit miteinander verwebt. Die Idee dahinter ist es, Ungewissheiten und Fragilität, Hoffnung sowie Werden und Vergehen mit einander zu verbinden. Parallel zu ihrer choreografischen Arbeit kümmert sie sich um eine entsprechende Förderung und plant die ersten Auftritte Ende 2024 in Hamburg, Frankfurt am Main, Berlin und New York.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Frankfurt am Main.

Karlo Krakerich

Karlo Krakerich

Der kleine „Karlo Krakerich“ war schon seit seinem ersten Blatt vorwitzig und neugierig auf das, was die Welt ihm wohl an Erfahrungen zu bieten hat. Sein Bewegungsdrang ließ ihn schnell wachsen und in seinen Blattadern sprudelte es nur so vor Ideen. Er wußte oft nicht, was er zuerst anfangen wollte: die Geschichten in seinem Kopf aufschreiben, weiter wachsen, ein Lied zusummen oder am besten alles gleichzeitig.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Frankfurt am Main.

Livistona Saribus „Ella Escador“

Ella Escador

„Ella Escador“ liebt Comics und Motion Graphics. Ihr größter Wunsch ist es, die Vorlage zu einer pflanzlichen Superheldin zu geben, die im Kampf gegen Drogenschmuggel in Kolumbien landet. Doch die 1,40 x 1,40 Meter große Schönheit träumt inzwischen von einem Leben in einem neuen zu Hause und hat für das neue Jahr 2024 vor allem einen Plan: endlich all die Geschichten in ihrem Kopf zu Papier bringen. Den Sommer verbringt sie gerne draußen, den Winter in einem kühlen hellen Raum.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Schwetzingen.

Palme „Felara Zans“

Felara Zans

Die 1,40 Meter große „Felara Zans“ sucht ein neues Heim, in dem ihr Hang zur Akrobatik kein Hindernis ist. Denn noch immer denkt sie an ihre frühen Auftritte als Star der Manege zurück. Ihre Darbietungen auf dem Hochseil waren atemberaubend, auf Dauer jedoch zu gefährlich. So besann sie sich auf ein einfaches Leben als Pflanze und setzt sich heute für die Rettung des Klimas ein.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Schwetzingen.

Phönis roebellenii „Philia Phönix“

Philia Phönix

„Philia Phönix“ wollte das neue Jahr 2024 mit ihrem Umzug beginnen. Sie stammt ursprünglich aus dem Erzgebirge, doch aufgrund ihres großen Lichtbedarfs gab sie ihre Leidenschaft für den Grubenbau auf und begann die Geschichten rund um den Bergbau aufzuschreiben. Besonders interessierte sie dabei die Beziehung von Pflanzen und Menschen. Veröffentlicht hat sie sie bisher jedoch nicht.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Schwetzingen.

Drachenbaum „Piet Proof“

Piet Proof

„Piet Proof“ ist Mitbegründer von botania Frankfurt am Main und Bewohner der ersten Stunde. Seit 2008 lebte er in unterschiedlichen Konstellationen im Pflanzen-Freistaat, lertne die unterschiedlichsten Individuen kennen, erlebte zahlreiche Jam-Sessions, Poetry-Slams und Kunst-Formate. Als „Grüne Eminenz“ botanias genoss er seit Jahren Kultstatus. Jetzt ist Zeit für Veränderung. Der Pflanzen-Freistaat wird dezentraler und setzt zusätzlich zur Home-Base auf die Kommunikation über Wurzelnetzwerke. Seiner Vorreiterrolle bleibt er weiterhin treu.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Frankfurt am Main.

Sansevirie „Xenia Zorb“

Xenia Zorb

„Xenia Zorb“ hat griechische Vorfahren. Der Bedeutung Ihres Namens macht sie nur noch in punkto Gastfreundschaft die Ehre. Fremd fühlt sie sich eigentlich nirgends, da sie ihren Topf als Homebase betrachtet und es sehr genießt, mit diesem recht mobil zu sein. Vorausgesetzt natürlich, es finden sich Humnoide, die ihr dies ermöglichen. „Xenia Zorb“ verfügt über eine ausgezeichnete Fähigkeit zur Luftreinigung und besticht mit ihrer Klarheit.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Frankfurt am Main.

Palmlilie „Aquarius“

Aquarius

Die aus den 1970er Jahren stammende Yucca büßte im Laufe der Jahre zwar schnell ihren Stamm ein, konnte so aber flexibler auf diverse Umzüge und gesellschaftliche Veränderungen reagieren. Noch immer liebt sie das Musical „Hair“, aber auch die späteren Filme von Milos Forman, die sie am liebsten in Open-Air-Kinos sieht. Während dieser Kinobesuche beobachtet sie zeitgleich das Leben von Grillen und dokumentiert es in Zeichnungen.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Frankfurt am Main.

Oleander „Reborn and Lucky“

Reborn and Lucky

Ohne jegliches Blattwerk verursacht durch unsachgemäßen Schnitt wurde er vor Jah- ren am Müll gefunden und hatte das große Glück, sich seitdem in Botania Frankfurt mit Aufenthalt im Freiland während der Sommermonate zu regenerieren. 2018 trug er die ersten Blüten. Nachdem er vor seiner Misshandlung viel Zeit und Kraft in seine Weiterbildung als IT-Experte gesteckt und hochtrabende Pläne zum Thema KI verfolgt hatte, kann man ihn heute zu den genügsamsten und völlig im Jetzt verwurzelten Lebewesen zählen.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Frankfurt am Main.