Weihnachtskaktus „Stop and Go“

Stop and Go
Stop and Go

„Stop and Go“ ist die Begründerin einer Fitnessgymnastik für Pflanzen, die ohne große Bewegung und Anstrengung zu großen Ergebnissen führt. Die Methode ist einfach und wirkungsvoll: einer Blattbewegung folgt eine Stunde des Herumlungerns. Pro Übung sollte jedes Blatt einmal bewegt werden und anschließend wird solange geschlafen, wie zuvor die Methode praktiziert wurde. Das führt zur absoluten Entschleunigung und ist momentan der Geheimtipp unter Großstadtpflanzen.

„Stop and Go“ ist bereits adoptiert, inzwischen lebt er in Frankfurt/Zeilsheim.

 

Grünlilie „Bed Head Joe“

Bed Head Joe

„Bed Head Joe“ litt jahrelang unter dem sogenannten Bad-Hair-Day Phänomen, bevor er daraus einen Style für Grünlilien machte, zum Szenefrisör aufstieg und schließlich als Stylist in einem botanischen Science-Fiction arbeitete. Momentan hat er eine kreative Pause.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Gießen.

Amaryllis „Third Choice“

Third Choice

„Drum wähle, wer sich ewig bindet..“ ist das Lebensmotto dieser lebensfrohen Pflanze, die einst in einem großen schwedischen Möbelhaus gekauft und ebenso schnell nach der Blüte entsorgt wurde. Zu ihrem großen Glück fand sie Botania Frankfurt, wo sie sich regenrieren konnte.

Momentan wartet sie auf Adoptiveltern, die weiße Blüten lieben und es ihr nicht übel nehmen, das sie den Rest des Jahr relativ unspektakular auf der Fensterbank herumlungert.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Frankfurt.

Weihnachtskaktus „Red Easter“

Red Easter

„Red Easter“ überrascht mit roten Blüten und liegt damit im aktuellen Modetrend: Rot ist die Farbe der Saison. Und zugleich unglaublich zeitlos.

„Red Easter“ ist in rassiger Klassiker mit Wachstumspotential, der sich trotz seines Modebewußtseins jedweder Klassifizierung als modischer Dekorationsartikel entschieden entgegen stellt.

 

„Red Easter“ist bereits adoptiert und lebt inzwischen in Ingelheim am Rhein.

 

Schefflera „Two Souls“

Two Souls

Die Schöne kennt die guten und schlechten Seiten des Lebens. Kann sich aber nicht richtig für eine Seite entscheiden. Im Grunde leben zwei Charaktere in ihr, die sich nur manchmal streiten und meist ihre eigenen Äste gehen.

Im Grunde ist „Two Souls“ so etwas, wie ein pflanzlicher siamesicher Zwilling, der bitteschön nicht getrennt werden möchte.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Two Souls“ in Amsterdam.

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Ficus Benjamini „Forest Tree“

Forest Tree

Am liebsten würde er in einem Wald leben, doch der Großstadt-Dschungel ist ihm fast noch lieber.

„Forest Tree“ möchte nur eins nicht: verwechselt werden. Weder mit Forest Gump, noch mit einem Weihnachtsbaum. Einmal wurde er wie ein Tannenbaum dekoriert; er nahm seinen Topf und ging.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt er in Schöneck.

Gummibaum „Berta von Arabicum“

Berta von Arabicum

„Berta“ lebte einst auf der Startbahn West als Widerstandskämpferin, wurde zu Treffpunkt im Hüttendorf, bevor sie zum Studium nach Los Angeles zog. Das ist natürlich rein fiktiv und der Beginn ihres ersten Roman, den sie zur Buchmesse 2015 herausgab. Tatsächlich ist „Berta“ 40 Jahre alt und lebt schon lange in einer Wohngemeinschaft. Sie braucht Platz und kann nur auf einer überbreiten Fensterbank oder auf dem Boden stehen.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Frankfurt/Main.

Zamioculcas „Zami Zap La Pancha“

Zami Zap La Pancha

In Kürze feiert „Zami“ ihren 9ten Geburtstag und möchte dies am liebsten in neuer Umgebung tun. Sie ist genügsam und robust, mag südamerikanische Musik und hat eine Brieffreundin in Venezuela. Täglich mailen die beiden sich seit Jahren schon; nun haben sie das chatten für sich entdeckt.

„Zami“s Spitzname ist Glücksfeder. Mit jedem eintreffenden Sonnenstrahl federt sie das Glück in ihre Umgebung.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Elbe

Palme „Madagaskar Minnie“

Madagaskar Minnie

Die 38-jährige Schönheit möchte sich in der Blüte ihres Lebens nocheinmal verändern. Sie hat ein liebevolles Wesen und sucht ein solches Heim. Sie ist robust und anspruchslos, wünscht sich aber einen hellen sonnigen Standort, denn die Heimat ihrer Vorfahren ist Magagaskar. Mit ihren Maßen braucht sie einen großen Raum, den sie mit ihrer Schönheit bereichert. „Magagaskar Minnie“ ist ca. zwei Meter hoch, ihr Durchmesser ist ca. 2 Meter und sie wiegt ca. 50 Kilogramm. Im Winter benötigt sie mindestens 16 Grad Celsius. „Madagaskar Minnie“ lebte in Frankfurt Unterliederbach und ist jetzt innerhalb Frankfurts in ein großes Foyer umgezogen.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Madagaskar Minnie“ in Frankfurt/Main.

Affenbrotbaum „Kelly Kenia“

Kelly Kenia
Kelly Kenia

„Kelly Kenia“ entstammt aus einer Familie von Affenbrotbäumen, den „crassula ovatas“. Vor Generationen wanderte ihre Familie nach Europa aus und landete in Berlin, wo die Familie Wurzeln fasste. „Kelly“ liebt die Stadt und studiert dort die Ethnologie der Pflanzen. Erst vergangenes Jahr reiste sie nach Kenia, um die Lebensweise ihrer Vorfahren zu studieren. „Kelly’s“ Besonderheit sind ihre wunderschönen Blüten.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Kelly Kenia“ Berlin.