Palmfarn „Palma-de-Fanorca“

Palma de Fanorca

Nach ihrem Umzug nach Frankfurt findet sich kein geeigneter Platz mehr für die graziele, großzügige und musisch aktive Pflanzendame.  Auf diesem Portraitfoto ist sie noch für den Transport frisiert, d.h. zusammengebunden. Ihre ca. 130 cm langen Blätter entfalten sich wie eine Rosette und sie wuchs in einem hellen Zimmer auf. „Palma-de-Fanorca“ verträgt keine direkte Sonne. Sie liebt es, einen mit ihrem sanften Blattgeraschel akustisch in den Schlaf zu wiegen.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Eppstein/Taunus.

Gummibaum „Loma Coll“

Loma Coll

Die Gummibaumdame liebt es hell. Sie ist geraudeaus und hat ein helles Köpfchen. Kürzlich promovierte sie in Wirtschaftswissenschaften.
Ihr Spezialgebiet ist das Thema Großkonzerne und die Auswirkungen von Kartellen auf die Weltwirtschaft.
In ihrer Freizeit reinigt sie die Luft ihrer Umgebung.

Bereits adoptiert. Sie lebt inzwischen in Mainz.

Tronco „Tapfere Yucca“

Tapfere Yucca

Die gute „tapfere Yucca“ ist 80cm groß und seit Jahren nicht gewachsen, weil sie in einem kleinen Topf lebt. Ihr jetziger Vater glaubt, sie fühlt sich dort richtig wohl, denn sie sieht gesund aus. Die gemeinsame Geschichte der beiden wird stets verborgen bleiben, doch möchten sie sich nun in Freundschaft trennen, bzw. der Vater möchte mit seoner Yucca auch die mit ihr verbundenen Erinnerungen gehen lassen.

Die „Tapfere Yucca“ soll jedoch nur ausziehen, wenn sie bei freundlichen Menschen aufgenommen wird.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt sie in Gießen.

Sukkulente „Ina Propeller“

Ina Propeller

„Ina“ entstammt einer Modellfliegerfamilie aus dem Münsterland. Als Kind wollte sie furchtbar gern Pilotin werden, doch ihre Blätter waren nicht differenziert genug, um die komplexen Steuermechanismen großer Jumbos bedienen zu können.

Doch wenigstens reisen wollte sie. Und tat dies meist als blinde Passagierin im Handgepäck, bis sie eines Tages nach einer üblen Reisekrankheit seßhaft wurde.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt sie bei Adoptiveltern in Gießen.

Brutblatt „Pflanzenhorst“

Pflanzenhorst

Die Aufzuchtstation für Brutblätter konnte sich – nachdem die Kleinen endlich flügge waren – um die eigene Entwicklung kümmern.

Nach Ausflügen in Wellnesstempel und Fortbildungen als Massagetherapeutin, wurde „Pflanzenhorst“ – dem weiblichen Brutblatt mit männlichem Pseudonym – klar, das sie am liebsten Sauerstoff abgibt.

„Pflanzenhorst“ hat darüberhinaus stets ein offenes Ohr für die Belange ihrer Mitwelt.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt er in Gießen.

Ficus „Celina Klemm“

Celina Klemm

Die Birkenfeige ist Tochter französischer Einwanderer und hatte das große Glück,
als Zimmerpflanze auf die Welt zu kommen. Ihre Großmutter berichtete ihr oft von den zunehmenden Rodungen der Regenwälder – im Topf fühlte sich Celina immer sicher.

 

Bis sie im Sommer 2014 in der Pflanzenklappe landete.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt sie dank ihrer Reisefreudigkeit bei neuen Eltern in Gießen.

Königin der Nacht „Queen of Spleen“

Queen of Spleen

Die Schöne der Nacht mit einem Faible fürs Schräge schleicht des nächtens gerne durch den Wald und spielt die Geschichten von Tove Jansson nach.

Dafür schlüpft sie in allerlei Kostüme, die aus im Wald vorgefundenen Material herstellt. In letzter Zeit finde sich dort immer mehr Zivilationsmüll, den sie zu Kostümen recycelt. Momentan plant sie ihren ersten öffentlichen Auftritt.

 

Bereits adoptiert, „Queen of Spleen“ lebt in Frankreich in Saint-Lactencin.

Kaffeebaum „Kopi Luwak“

Kopi Luwak

„Kopi Luwack“ hat genug von Schleichkatzen, die ihre KIrschen fressen uns sie als teure Kaffeebohnen wieder ausscheiden. Aus diesem Grund verlies sie Indonesien und landete in Hürth. Sie lebte in einem schönen Garten und wuchs, was das Zeug hält – und wurde zu groß für ihr Interrims-zu-Hause.

Sie ist ca. 1,20 Meter groß und garantiert, das sie kein Snob ist. Mittlerweile lebt sie in Köln.

Kaffeebaum „Feine Milde“

Feine Milde

„Feine Milde“ hätte wahnsinnig gerne Frau Sommer getroffen. Dann hätte sie ihr nicht nur gesagt, das sie selbst auch ein wunderbares Aroma hat. Sie hätte ihr gesagt, das es viele gute Kaffeesorten gibt und sie hätte davon erzählt, das einst – im fernen 2014 Menschen in Kaffeebars gehen, Männer ihren Kaffee selbst kochen und das sich die Aufbruchstimmung der 1970er Jahre nicht in den Ehen zeigte.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Köln.

Schefflera „Royal Umbrella“

Royal Umbrella

„Royal Umbrella“, einst tätig im Königshaus Dänemark, lebte die letzten Jahre als Büropflanze; glücklich über einen stinknormalen Alltag. Doch auch vor Pflanzen macht der Wandel der Arbeitswelt nicht Halt. Sie mußte leider Umstrukturierungsmaßnahmen weichen und hatte das Glück, von einem Mitarbeiter gerettet zu werden.

 

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Frankfurt am Main.