Ficus “Benjamin”

Ficus Benjamin †

! Ich will raus ! Seit Jahren vegetiere ich zusammen mit meinem Kumpel Fritz und den beiden Palmen Alma und Paula und neuerdings auch Aloe Vera auf einem Flur des Technischen Rathauses. Unsere Besitzer gießen uns sehr unregelmäßig. Ab und zu werden wir von Jochen mit versorgt. Aber jetzt sollen wir umziehen! Am neuen Ort ist wenig Platz, und bloß nicht mit umziehen. Dann gibt es nur Zigarettenqualm, aber wenig Wasser! Und Jochen kommt da auch nicht mehr hin. Aber wahrscheinlich werden wir eher in dem Bau zurückgelassen und landen beim Abriss in den Trümmern. Deshalb wollen wir ausreisen, am liebsten zusammen! Und natürlich am liebsten zu Pflanzenliebhabern, die sich um uns kümmern und regelmäßig gießen!” Benjamin wurde vor dem Abriss gerettet, überlebte aber den Transport im Winter leider nicht.

 

“Alma” die Palme

Alma

“Alma” lebte einige Jahre schlecht versorgt auf einem Flur des Technischen Rathauses, welches abgerissen wird.
Schon im Sommer stellte sie einen Ausreiseantrag, scheiterte jedoch an den Formalitäten und bürokratischen Hürden.
In letzter Minute wurde sie gerettet und botanoadopt übergeben, die nun ein liebevolles zu Hause für Alma suchen.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt sie in Gießen.

“Königin” der Nacht

Königin der Nacht

Wohlduftende Adelige der Gattung Epiphyllum Oxypetalum, die ihre volle Schönheit nur nachts zeigt. Ihre Vorfahren kamen aus den Karpaten und waren gut bekannt mit dort heimischen Vampiren. Durch die gemeinsamen Feiern (bei denen pflanzliche Gäste nichts zu befürchten hatten), stellte die Königin vor Jahrhunderten ihren Lebensrhythmus von Tag auf Nacht um.
Die Königin ist ein Epiphyllum Oxypetalum, ein Blattkaktus und lebt in Frankfurt-Rödelheim.
Die Königin lebt ab sofort in Frankfurt.

 

Bereits adoptiert, inzwischen lebt “Königin der Nacht” in Frankfurt-Rödelheim.

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Sukkulente “Michel”

Michel

Nachkömmling von Trixi Ewert mit philosophischer Begabung. Nannte sich Michel, nach seinem großen Vorbild Foucault, stößt innerhalb der botanischen Welt jedoch auf völliges Unverständnis in Bezug den Diskursbegriff und die Methodik der Analyse in der Archäologie des Wissens. Konzentriert sich nun auf geisteswissenschaftliche Studien.

 

Bereits adoptiert, inzwischen lebt er derzeit am ICI in Berlin.

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Kaktus “Marie”

Marie

Auf einer Studienreise nach Japan lernete sie die japanische Bondageszene kennen, fand jedoch keinen richtigen Gefallen daran. Dort begegnete sie Marleen und begeisterte sie von Frankreich. Drei Tage nach ihrem Kennenlernen beschlossen beide, nach Europa zu fliegen. Sie suchte sich einen Job als Zimmerkaktus, den sie wegen chronischer Langeweile alsbald aufgab und singend am Ufer der Seine als erster singender Kaktus in der Lokalpresse große Beachtung fand. Wollte nach 2 Jahren wegen Stalker unter ihren Fans nochmal ganz von vorn anfangen und gelangte als Gastgeschenk eines französisches Botanikers an ein befreundetes Ehepaar ins Frankfurter Westend.

 

Bereits adoptiert, inzwischen lebt Marie nahe Frankfurt/Main bei Kakteenliebhabern.

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Kaktus “Marleen”

Marleen

Japanischer Otaku, der nach Jahren des Daseins unter einer Tatamimatte mangels Platz in die Bondageszene wechselte und in Tokio zum Undergroundstar wurde. Er wanderte als Transvestit nach Frankreich aus und arbeitete 2 Jahre als “Rauhe Marleen” im Moulin Rouge. Verlies das Varieté nach einem Unfall, bei dem 50% der Gäste mit seinen Stacheln übersät wurden und flüchtete nach Frankfurt, wo er als Gastgeschenk eines französisches Botanikers an ein befreundetes Ehepaar ins Frankfurter Westend gelangte.

Marleen lebt bei Kakteenliebhabern nahe Frankfurt/Main.

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Bonsai “Mimosella von Botania zu Gardeniana”

Mimosella

Mimosella leidet noch immer etwas darunter, das sie, die schöne Adlige einfach im Frankfurter Westend in die Pflanzenklappe gestellt wurde. Als Bonsai schien sie davor stets sicher, doch die Globalisierung brachte einen massiven Wertewandel mit sich. Bonsais konnten in Baumärkten erworben werden, ohne das eine eingehende Beratung stattfand. Mimosella wollte eigentlich Opernstar werden, mit dem Stimmvolumen klappte es aber nicht recht. So beschloß sie, ganz ihre Schönheit zu kultivieren und träumte von einem Leben als einzige Pflanze in einem japanischen Haushalt. Das Schicksal verschlug sie jedoch nach Europa und sie hat inzwischen in Frankfurt am Main ein liebevolles und fürsorgliches Zuhause gefunden.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt “Mimosella” in Frankfurt am Main.

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“Trio Trabazzi”

Trio Trabazzi

Die drei Brüder aus Sizilien kamen mit Urlaubern nach Deutschland und suchen dringend einen Garten, indem sie zusammen wachsen und des nächtens für Fledermäuse musizieren können. Mit ihrer eigens entwickelten Methode erzeugen sie mittels bestimmter Bewegungsmuster der Blattadern und Blätter Ultraschalltöne. Sie arbeiten gerade an ihrer ersten Oper.
Die drei Brüder werden Ihre Oper an ihrem neuen Wohnort – in einer Frankfurter Kleingartensiedlung im Frühjahr 2010 uraufführen.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt “Trio Trabazzi” in Frankfurt am Main.

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Kalanchoe “Carlos, der Zweite”

Carlos der Zweite

Der Zwillingsbruder von Carlos teilt dessen Liebe zu Zeichentrickserien, schaut außer Wiki aber auch gerne Bernd, das Brot. Wenn er groß ist, möchte er inmitten von botanischen Zeichentrickstars leben. Sein großer Traum ist eine Rolle in einer Serie zu übernehmen.

 

Bereits adoptiert, inzwischen lebt “Carlos der Zweite” in Moers.

Schefflera “Nora Chan”

Nora Chan

Tochter einer taiwanesischen Näherin und eines Bauunternehmers. Erlebte in ihrer Kindheit die Blütezeit des taiwanesischen Baubooms und hatte drei Jahre einen Hauslehrer, der sie im  25. Stock unterrichtete wenn sie nicht gerade asiatische Kung-Fu-Filme schaute. Nachdem ihr Vater seinen Hauptkunden verlor, wanderte die Famile nach Europa aus und fasste im schwäbischen mit solider Näharbeit der Mutter Fuß, der Vater übernahm einen kleinen Baubetrieb. Nora sehnte sich nach den Hochhäusern ihrer KIndheit und zog nach Frankfurt. Sie studierte 5 Jahre Sinologie an der botanischen Fernuniversität und sucht ein Zuhause mit Verbindung zu Asien.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt Nora in Frankfurt/Main.