Yucca „Zantanos“

Zantanos

Rassige Yucca-Dame sucht neuen …. So, oder so ähnlich lauteten alle bisherigen Kontaktanzeigen, die jedoch mehr oder weniger erfolglos in Blumenerde verliefen. „Zantanos“ hat kein Interesse mehr an Speed-Dating, Fisch sucht Fahrradpartys oder gar botanischen Gebrauchtbörsen, die sie entwürdigend findet. „Zantanos“ sucht ein neues Heim. Es muß nicht gleich die große Liebe sein. Spontane Sympathie reicht ihr völlig aus.

„Zantanos“ lebt inzwischen in Berlin-Neukölln.

Zimmerbaum „Zappel von Flinz“

Zappel von Flinz

„Zappel von Flinz“ hat die Fähigkeit, orangefarbene Früchte auszubilden. Nur steckt er momentan in seiner bewegungsfreudigen Phase und würde diese – selbst wenn sie unter ständiger Bewegung tatsächlich heranreifen würden – diese bei einer seiner nächsten ökologisch motivierten Undergroundaktion sofort wieder abwerfen.

Der Adelige fühlte sich ein bischen als Star – so ganz im Rampenlicht auf der ökoRausch 2012 im Rautenstrauch-Museum. Inzwischen lebt er in Köln in ökologisch aktivem Umfeld.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt er in Köln.

Monstera „Mando Monti“

Mando Monti

Der Wanderer „Mando Monti“ möchte, nachdem er in seinen Tagträumen alle Gipfel der Erde erklommen hat, endlich seßhaft werden. 1,10 Meter ist er hoch und muß aus Platzgründen umziehen. Momentan liest er Abenteuerromane und schreibt seinen ersten Bergführer mit dem Titel „Auf den Pfaden Mando Montis – Abseilen leicht gemacht“, zu beziehen ab Herbst 2012 exklusiv über „Botano-Books“.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Leipzig.

Bambus „Zizy Zwirbel“

Zizy Zwirbel

Einst als Trendpflanze gefeiert, fand sich „Zizy“ eines Tages am Müll wieder. Dabei hatte alles so gut begonnen: Sie – das Geschenk zu einer Silvesterfeier, einer grandiosen Party, die bis zum Sonnenaufgang andauerte und mit einem fulminanten Brunch nahtlos in den Tag überging. Ihr Platz: der beste in der Wohnung. Was für ein Leben. Doch dann kam Ostern. Gelb blühende Narzissen namen ihren Platz ein, und „Zizy“ wanderte auf die schattige Seite der Wohnung. Nachdem es ihr dort nicht gutging und sie ihre strahlende Schönheit einbüßte, landete sie an Weihnachten auf dem Müll und mußte miterleben, wie ein prächtiger Weihnachsstern nun des besten Platz einnahm.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Zizy“ in Gießen.

Elefantenohren „Ulrich und Michaele Plopp“

Ulrich + Michaele

Die beiden sind die Super-Normalos. Er absolvierte eine Ausbildung zum Bankkaufmann mit anschließender Tätigkeit bei der Genossenschaftsbank der Botanischen Gewächse.

Sie ist mittlerweile Frisörmeisterin mit eigenem Salon – ihr Spezialgebiet: die Fönwelle für Kakteen. Lange lebten sie in Kaufbeuren, bis die Bankenstadt Frankfurt rief.

Nach einem Praktikum bei der Deutschen Bank entschieden sie sich, als Aussteiger auf einer Fensterbank  zu leben.

Bereits adoptiert, inzwischen leben Ulrich und Michaele  in Gießen.

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Brotbaum „Toasty Brot“

Toasty Brot

Das Brutblatt oder auch Brotbaum genannt, ist Rapdancer und Ernährungswissenschaftler. Leider ist er noch immer arbeitslos, da sich die meisten Pflanzen nach wie vor von Licht und Nährstoffen aus der Erde ernähren. Der von Trendforschern  prognostizierte Fast-Food-Boom unter den „Clorophyllinen“, wie er Pflanzen zu nennen pflegt, läßt noch heute auf sich warten.

Also machte „Toasty“ sein Hobby zum Beruf und tourt im Sommer als rappender Toast durch Deutschland.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Toasty“ in Gießen.

Sukkulenten „Rasselbande“

Rasselbande

Die eingeschworenen Fans der Sesamstrasse lebten drei Jahre bei Peter Lustig, bisi hnen das Leben im Bauwagen zu langweilig wurde und sie endlich ihre LIeblingsserie wieder sehen wollten. Eines nachts flüchteten sie, kamen per Anhalter und Schwarzfahrer nach Bonn. Schockiert von der Gemächlichkeit der ehemaligen Beamtenstadt zogen sie weiter lebten als Straßenmusikanten in Frankfurt, bis sie Youtube entdeckten. Jetzt drehen sie ihr erstes Video.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt die „Rasselbande“ in Gießen.

Sukkulente „Omma Schmidt“

Omma Schmidt

„Omma Schmidt“ als Künstlername (!). Als ihre Malerei als Oma-Kunst bezeichnet wurde, nannte sie sich „Omma Schmidt“. In den 1980er Jahren war das. Berlin. Die neuen Wilden. Dann gab es noch „Omma Schmidt“ mit altmeisterlich gemalten Blumenstilleben, die sie als Avantgarde der Sub-sub-Kultur bezeichnete. Damals hieß sie noch Gerlinde Schröbel. Als ihre künstlerische Strategie nicht aufging, stilisierte sie sich selbst zur Kunstfigur. „Omma Schmidt“ nennt sie sich bis heute.

 

Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Omma Schmidt“ in Gießen.

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Tempelbaum „Frangipanga“

Frangipanga

Die dreijährige konfessionslose Schönheit blüht aller voraussicht nach im kommenden Jahr mit phantastisch riechenden wunderschönen Blüten. „Frangipani“ tritt auch unter folgenden Decknamen in Erscheinung: Plumeria Frangipani, auch Frangipandi, Wachsblume oder Flor de Cebo. Sie mag es hell und warm, ist pflegeleicht und braucht wenig Wasser. Im Winter wirft sie alle Blätter ab, um nur mit dem nötigsten in Klausur zu gehen. Nach dieser Zeit der Besinnung ergrünt sie im Frühjahr. Sie sucht dringend ein neues Heim, weil ihre Ziehmutter ins Ausland geht.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Frangipanga“ in Berlin.

Mehrfingerblatt „Sunglow“

Sunglow

„Sunglow“ ist ca. 1,60 Meter hoch (Durchmesser 1,60, größtes Blatt 50 x 60cm), hat ein sonniges Gemüt und liebt Bob Marley und lungert gerne in der Sonne herum. Nachts kann sie zuweilen recht aktiv werden: dann nämlich produziert sie Sauerstoff in Unmengen und experimentiert gerade daran, verschiedene visuelle Formen als Behältnisse dafür zu entwickeln; „“Sunglow“ möchte ins Exportgeschäft einsteigen und die richtige Verpackung sein nunmal die „halbe Miete“ verat ihr eine Freundin aus dem Marketing. Da sie ohnehin Behältnisse benötigt, war ihr klar: eine spezielle Form soll es schon werden.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Ennepetal.