Goethepflanze „Hank Green“

Hank Green

Er war der heimliche Star auf dem ersten artslam im Frankfurter Kunstverein. Direkt nach dem fünfminütigen Vortrag von botanoadopt wurde er von dem ersten der vier Interessenten adoptiert und lebt in Frankfurt.
„Hank“ ist Poet und organisiert gerade den ersten „poetryslam for green groving ghostwriting“ – ein Format, was er mit seinem langjährigen Freund und Studienkollegen „Bert Brown“ entwickelt hat.
„Bert Brown“ lebt derzeit noch völlig im botanischen Untergrund.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt“Hank“ in Frankfurt/Main.

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Sternsukkulente „Elke Sirius“

Elke Sirius

Die Mutter Kartenleserin, der Vater Alchemist. Sie selbst ist bodenständige Pflanzenaktivistin mit telepathischen Fähigkeiten, die sie jedoch nicht nutzt, um die Kommunikation der Menschen zu erforschen. Bis jetzt hat sie ungefähr 250 verschiedene Kommunikationsmuster klassifiziert und eine entsprechende Typologie entwickelt. In ihrer Freizeit knüpft sie Teppiche aus alten Fahrradschläuchen. Zwischenzeitlich lebte sie im Giesskannenmuseum Gießen und genoß die freie Sicht auf den Sternenhimmel.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Elke Sirius“ jetzt in Lützelinden.

Palme „Paul Plantage“

Paul Plantage

Aus Kerzenheim, Ort des weihnachtlichen Lichtermeeres, indem es selbst im Winter durch den Kerzenschein warm bleibt kommt „Paul Plantage“. Oder besser „Paul Plantage“ und Tochter „Paula“. Beide lieben den Maisanbau und arbeiten derzeit an an einer Kampagne namens “ Iss mit statt Sprit“, in der sie auf die Vernichtung von Lebensmitteln durch Automobile aufmerksam machen wollen. Die erste Mais-Untergrundbewegung hat sich soeben gegründet. Adoptierende sollten sich mit Hydrokultur auskennen.
Bereits adoptiert Inzwischen lebt er in Grünstadt.

Sukkulenten „Die Terra Novas“

Die Terra Novas

Fernsehserie, Datenbank, Gemeinde in Brasilien – wofür mußte ihr Name nicht schon alles herhalten.. Dabei sind die Terra Novas eine indische Punkband mit brasilianischen Vorfahren, die Samba mit Bollywood und Einstürzenden Neubauten verbindet. Ihre Gigs sind legendär und werden per Wurzel-Morse bekannt gemacht – einer Urzeitvariante des Internets.

 

Bereits adoptiert. Inzwischen leben sie in Gießen.

Grünlilie „Ada Birnbaum“

Ada Birnbaum

„Ada“ einst an einem Birnbaum stand, mit dem sie viel verband. Doch dann eine Frucht herunterfiel – süß und fest – gab „Ada“ den Rest. So zog sie denn, platt wie sie war, in eine geheime Pflanzenbar.

Eine Gießkanne griff sie dort auf, und lockte sie  – abgefüllt und froh zugleich – ins Giesskannemuseum ins Pflanzenreich, von wo aus sie adoptiert wurde.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Gießen.

Säulenkaktus „Luke Green“

Luke Green

„Luke“ nannte sich nach seinem Idol Luke Skywalker, dem er nach weiteren drei Metern Wachstum endlich persönlich begegnen möchte. Sein Traum ist es, die Rolle eines Raumschiffs zu übernehmen.

Als Vorbild einer futuristischen Stadt könnte er sich vorstellen, Modell zu stehen.

Zwischenzeitlich lebte „Luke“ im Giesskannenmuseum Gießen und ist inzwischen in sein neues Raumschiff in Gießen umgezogen.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Luke“ in Gießen.

Einblatt „Kollektiv“

Kollektiv

Durstiges Kollektiv von Einblättern sucht lichtdurchflutetes neues zu Hause. Das Kollektiv ist 1,50 Meter hoch und fast ebenso breit und schlürft derzeit Aquarienwasser. Nachdem in Europa der Zugang zu Wasser kommerzialisiert werden – und damit als Grundrecht abgeschafft werden soll, bildet das Kollektiv ein Netzwerk mit Bäumen. Diese frei wachsenden Pflanzen schmieden derzeit Pläne, Quellwasser mittels ihrer Wurzeln an die Erdoberfläche zu bringen. Das Kollektiv ist ein echtes Schätzchen.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt es in Staufenberg.

Ficus „Parachute“

Parachute

„Parachute“ hat ein Zitat von Frank Zappa, dessen Musik er sehr schätzt, zu seinem Lebensmotto gemacht: A mind is like a parachute – it does’nt work, unless it’s open. Parachute entwickelt gerade ein Rettungsschirm-Konzept zur geistigen und gesamtgesellschaftlichen Weiterentwicklung. Bei jedem seiner Gedanken verströmt er einen feinen, fast nicht wahrnehmbaren Duft, der seine Umgebung in eine Atmosshäre kreativer Gelassenheit taucht. „Parachute“ lebt inzwischen in Groß-Gerau.

„Marianna“

Marianna

„Marianna“ gewann den Schönheitswettbewerb der Pflanzen, die Schwiegermütter in den 1920er-Jahren erstmalig auslobten, und der seitdem bis heute im 7-Jahres-Rhythmus stattfindet. Die Wettbewerbsbedingungen werden nur unter der Hand weiter gegeben und auch die Kriterien der Jury sind unbekannt. Gerüchten zu Folge finden vor der Preisverleihung und dem in organischem Dünger ausgezahlten Preisgeld teils erbitterte Kämpfe statt – denn die Siegerin muß einstimmig erkoren werden.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Mainz.

Ficus „Benny“

Benny

Benny Ficus, 1,90 groß, schlank, musikalisch, Nichtraucher, möchte sich noch einmal privat verändern.

Dem Tod schon einmal von der Schippe gesprungen und seitdem ausgeprägt lebenslustig. „Benny“ wohnt in Köln.
Erst kürzlich wurde er in Szenebars gesehen, die er nicht nur mit seinem Charme und Clorophyll bereichert.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Benny“ in Köln.