Tronco „Basquiat“

Basquiat

Botanischer Popart Künstler, der unter der Gnade der späten Geburt leidet. Wie gern wäre er Andy Warhol persönlich begegnet…Er tröstet sich damit, das der Kontakt wahrscheinlich schon an Sprachbarrieren gescheitert wäre. Oder schlimmer noch: er wäre schlicht als gewöhnliche Yucca verkannt worden.

Wobei auch die Yuccas oder auch Troncos eher in den 1970er Jahren bis in die 1980er hinein ihre Hoch-Zeit als Zimmerpflanze in unzähligen WGs feierten.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Basquiat“ in Giessen.

Sukkulente „Right said Fred“

Right said Fred

„Right said Fred“ sucht noch immer nach dem Captain und weigert sich weiterhin, Shirts zu tragen, auch wenn seine Sexyness nicht mehr ganz so prickelnd, wie vor 20 Jahren ist.

Anyway – Freds Qualitäten beschränken sich wahrlich nicht auf sein Äußeres.

Seitdem er das Showbiz verlassen hat, schreibt er Lyrik, die er später a-capella vertonen möchte.

 

Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Right said Fred“ in Gießen.

Sukkulente „Rooty Roots“

Rooty Roots

Der pflanzliche Rapper entwickelte kürzlich ein Verfahren, mittels dem botanische Mitgeschöpfe das Clorophyll ihrer Blätter direkt auf Hauswände sprühen können – und auf diese Weise die ökologischte Form des Graffity ermöglicht. Dazu ist ein sogenanntes „Düsenimplantat“ nötig, was unter die Blattoberfläche eingepflanzt wird und nach dem Selbstversuch als völlig unbedenklich eingestuft wurde.

Erste Tester können sich in Gießen mit „Rooty Roots“ in Verbindung setzten – die erste Serie von 10 Düsenimplantaten ist soeben aus Shanghai eingetroffen.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Rooty Roots“ in Gießen.

Elefantenohr „Baloo“

Baloo

Migrantin zweiter Generation; ausgesetzt in pflanzenunwürdigem Zustand in der Pflanzenklappe und in letzter Minute im Winter durch Notumtopfung mit ihrem Zwillingsbruder gerettet.

Erst vor kurzem zogen die beiden in getrennte Töpfe und „Baloo“ von Frankfurt nach Gießen, wo sie inzwischen lebt.
Eines ihrer Blätter lebt in der Realität und im Alltag, das andere ist ausschließlich für die Traumwelten zuständig.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Baloo“ in Gießen.

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Kapok „Cabana“

CabanaKapok „Cabana“

Bescheidener wuchsgebeisterter ein Meter hoher Kapok, tansanische Getreideart sucht neues helles und warmes Heim.

„Kapoka“ wuchs in Deutschland auf und ist waschechter Berliner mit sonnigem Gemüt und Faible für Wildwuchs im öffentlichen Raum. Sein Traum: ein Guerilla-Garden mitten im Regierungsviertel.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Potsdam.

Sukkulente „Iemchen Pomp, geborene Glam“

Iemchen Pomp

„Iemchen Pomp“ aus reichem Hause, seit 2003 mit dem russischen Medienzar Vladmir Pomp verheiratet, getrennt lebend seit 2011 sucht neues bodenständiges zu Hause mit Sinn für Opulenz und Stil. Selbst sehr genügsam – nur wenig Wasser und Sonne brauchend – liebt „Iemchen“ Glamour im Alltag.

Sie studierte die stilistischen Elemente des Glamour an Giesskannen im Giesskannenmuseum und lebt in Giessen.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Iemchen Pomp“ in Gießen.

Dickblattgewächs „Xenia von Hülmenkümp“

Xenia von Hülmenkümp

Die botanische Powerfrau berät Kommunen im Bereich ökologische Stadtplanung, spielt in ihrer Freizeit Verstecken und blüht nebenbei auch noch wunderschön.

Sie ist anspruchslos, braucht nur Sonne und wenig Wasser, lebte kurzzeitig im Giesskannenmuseum Giessen und hat dort Adoptiveltern gefunden.

 

Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Xenia von Hülmenkümp“ in in Giessen.

Sukkulenten „Ansgar und Hilde Schlonz“

Ansgar und Hilde

„Ansgar und Hilde“, genügsame CO2-Schlucker und am liebsten in der Sonne auf einer gemütlichen Fensterbank weilend, lieben den Geruch von frisch gekochtem Palak Paneer und erzählen nachts gern Gute-Nacht-Geschichten aus Botania.

Derzeit leben beide glücklich in Gießen und planen eine Ostasienreise.

Bereits adoptiert, inzwischen leben „Ansgar und Hilde“ in Gießen.

Grünlilie „Clark Gable“

Clark Gable

Der Cineast kam in den 1950er Jahren als Zimmerpflanze eines US-Soldaten in die McNair Kaserne Frankfurt und war nach Eröffnung des Truppenkinos Dauergast, der auch blieb, als die Amerikaner längst die Kaserne verlassen hatten und sich das Programmkino „Valentin“ dort etablierte.

Als der Abriss des KInos nahte, fand sich „Clark“ eines Tages bei Frost und Schnee am Kassenhäuschen wieder – einfach ausgesetzt.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt er in Giessen.

Grünlilie „Myrna Loi“

Myrna Loi

Das Allround-Talent reinigt nicht nur die Raumluft; sie ist auch Musikerin und hat sich nach ihrem Vorbild Myrna benannt.

Nach Anfängen im New Wave, spielt sie heute hauptsächlich House. Am liebsten wohnt in der Nähe von Computern, das sie ihr Wirken dort am besten entfaltet und schnellen Zugriff auf youtube hat.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt sie in Giessen – in einem „Hanging Garden“, wie uns zugetragen wurde.