Sukkulente „Rezo Netzwerk“

Rezo Netzwerk

„Rezo Netzwerk“ seit 2 Monaten Mitglied der Piraten und dort inoffiziell tätig im Bereich Networking, arbeitet an einer App für Sukkulenten, um diese während Chats, Onlinegames, Skypekonferenzen und second life Präsenzen nicht dehydrieren zu lassen. „Rezo“ ist eine Alpha-Pflanze und braucht etwas Raum und Sonne. Dann kommen seine Netzwerkqualitäten am besten zum Wachsen und er trägt zum guten Klima in jedem Haushalt bei. Ein medienaffines zu Hause wäre ihm am liebsten.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Rezo“ in Gießen.

Orchidee „Oscarella Trash“

Oscarella

Die erst kürzlich aus einer Plastiktüte vom Müll gerettete Orchidee ist noch etwas traumatisiert, doch ihre Frohnatur und ihr gesundes Selbstbewußtsein ließen sie schnell Freundschaft schließen in Botania.

„Oscarella“ ist eine ausgezeichnete Geschichtenerzählerin und träumt von einer banalen Fensterbank in der Sonne.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt sie in Maintal.

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Grünlilie „Elke Gondola zu Wipperfürth“

Elke Gondola zu Wipperfürth
Elke Gondola zu Wipperfürth

„Elke“ lebte in ihrer Teenagerzeit als Punk in Kopenhagen, studierte dann doch noch – zur Freude ihrer Eltern – wenn diese sich auch nicht mit dem Fach anfreunden konnten. Sie waren der Meinung, die Tiefseeforschung eigne sich nicht für eine Grünlilie und schon gar nicht für eine „zu Wipperfürth“. Ihre Meinung behielten sie klugerweise für sich, so das „Elke“ über das Wachstum von Pflanzen ohne Licht promovierte.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Elke“ in Gießen.

Aloe „Axel Zwirn“

Axel Zwirn

„Axel“, Weinliebhaber und Gourmet experimentiert derzeit mit einer Eigensaft-Therapie zur Vervollkommnung pflanzlicher Schönheit. Umfangreiche Versuchsreihen in Labors testeten die Verträglichkeit von Aloesaft an menschlichen Individuen. Nachdem keine Nebenwirkungen auftraten, genehmigte das Pflanzenforschungsamt nun die Selbstversuche, deren Ergebnisse voraussichtlich 2013 vorliegen werden.

 

Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Axel“ in Maintal.

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Sukkulente „Montezuma Müller-Schmidt“

Montezuma

„Montezuma“ verdankt ihren Namen einer Mexikoreise ihrer Eltern, genauer: deren Hochzeitsreise. Diese wollten ihrer Tochter zu ihren recht weit verbreiteten Familiennamen einen ausgefallenen Vornamen geben. Ohne jedoch zu bedenken, das dies in der Schule zu ausgeprägten Hänseleien und Mobbing mit abergläubischen Tendenzen führte. Denn jede Diarroe in der Stadt wurde ihr als Rache ausgelegt. Nicht selten verlor sie nicht nur ein Blatt, was zu einem ausgeprägten Wachstumswillen bei ihr führte. Zuweilen blüht sie dezent und feinsinnig.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Montezuma“ in Gießen.

Goethepflanze „Hurli Wurtz“

Hurli Wurtz

„Hurli Wurtz“ bezeichnet sich selbst als Intellektuellenhasser. Er ist ein großer Verfechter des gesunden Pflanzenverstandes und der chinesischen Elementelehre, die er durch seine Großmutter väterlicherseits kennen lernte. „Hurli“ lebte 7 Jahre als Großstadtnomade unter Brücken und neben Mülltonnen, bevor er die Vorzüge der Zivilisation wieder freiwillig in Anspruch nahm und erkannte: Kulturleistung muß nicht zwangsläufig intellektuell verschwurbelt sein. Derzeit lebt er interrimsweise sogar in einem Museum: dem Gießkannenmuseum Gießen.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Hurli Wurtz“ in Gießen.

Grünlilie „Hemel Blüte“

Hemel Blüte

Die Feministin erster Stunde demonstrierte in den 1970er Jahren gegen den Paragraphen 218, lebte drei Jahre in Christiania, auf Ibiza und wanderte für fünf Jahre nach Indien aus. Dort entwickelte sie ihre Thesen zur Parthenogenese unter Pflanzen im Allgemeinen und der Grünlilie im Besonderen.

Weiterhin forscht im Selbstversuch an der genetischen Veränderung durch Willens- und Wurzelkraft mit dem Ziel vermehrter Blütenbildung.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Hemel Blüte“ inzwischen in Gießen.

Sukkulente „Lilly Leumund“

Lilly Leumund

„Lilly Leumund“, Nachfahrin einer Advocatenfamilie aus Nürnberg kam mit ihren Eltern Anfang der 1950er Jahre ins Rhein-Main-Gebiet. Sie besuchte die botanische Universität in Cambridge, engagierte einige Jahre für die das Recht auf Privatsphäre von Pflanzen in botanischen Gärten und machte sich vor 3 Jahren selbstständig. Neben ihrer juristischen Arbeit ist sie leidenschaftlich als Farb- und Typberaterin für Sukkulenten tätig.

„Lilly Leumund“ lebt in Wetzlar. Als Freiberuflerin ist ihr ein neuer Standort weniger wichtig, als ein inspirierendes Umfeld.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Lilly Leumund“ in Wetzlar.

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Sukkulente „Wizzard von Strongendonk“

Wizzard

Kauziger Althippie mit hervorragenden Kenntnissen über Gewürze, der mehrmals die alten Handelsstraßen von China nach Indien bereiste, bis er eines Tages einen Koch traf und mit ihm in Europa die erste Kochschule eröffnete. Nachdem er die Verwendung zahlreicher Artgenossen als Speisenzutat miterleben mußte, schrieb er eine Philosophie des humanen Umgangs mit der Pflanze als solcher und der Behandlung der Gewürzpflanzen im Besonderen. Pflanzen waren seiner Ansicht nach unter gewissen Umständen durchaus bereit, sich verspeisen zu lassen.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Wizzard“ in Gießen.

Grünlilie „Office Star“

Office Star

Die völlig zu Unrecht aus der Mode gekommene Pflanze Grünlilie erfährt derzeit eine Renaissance. „Office Star“ ist eine von ihnen und eine brillante Luftreinigerin. Besonders also für diejenigen geeignet, die in stickigen Büros mit zahlreichen elektronischen Gerätschaften ihr berufliches Dasein fristen und die Bedeutung des Wortes „Frischluft“ nur noch vom Wochenendausflug ins benachbarte Umland erfahren. „Office Star“ ist zudem eine tolle Übersetzerin. Ihr Spezialgebiet: Hindi – Urdu.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt inzwischen in Gießen.