Klebsame „Mariella“

Mariella

Mariella war Inhaberin einer gutflorierenden Samengroßhandlung, stieg in den späten 70er Jahren jedoch um und gründete eine Manufaktur für Gummi Arabicum. Diese vererbte sie ihrem Neffen Johann, der die Produkte fortan über Manufaktum vertrieb. Mariella wird bis heute am Gewinn des Unternehmens beteiligt, spendet den größten Teil der Stiftung „Wahrnehmung der ganzheitlichen Interessen pflanzlicher Lebewesen“ mit Sitz in Deutschland, genauer Ort unbekannt. Mariella sucht Adoptiveltern, da ihre bisherige Mutter auswandert und sie aufgrund restriktiver Gesetze nicht mitnehmen kann. „Mariella“ muß im Winter ins Haus in einen kühlen Raum.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt sie in Frankfurt Höchst.

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„Vera Aloe“

Vera Aloe

Vera Aloe stand mit ihrer Schwester vor einigen Jahren halbverdorrt im Treppenhaus des Technischen Rathauses. Nach Beschneiden und Gießen kamen beide nach einigen Wochen wieder zu Kraft und konnten in einen anderen Flur umziehen. Nach dem Austzug der Abteilung aus dem technischen Rathaus, konnte Vera aus Platzgründen leider nicht mitziehen. Sie lebte in Botania Frankfurt, wurde inzwischen adoptiert und lebt in Frankfurt Höchst.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt Vera Aloe in Frankfurt Höchst.

„Paula“ die Palme

Paula Palme

Paula teilte mit Alma und den beiden Ficus Benjamin und Fritz einen Flur im Technischen Rathaus. Von ihren Besitzern wurden sie über Jahre nur unregelmäßig versorgt und in Rauchschwaden eingehüllt. Jochen, der im terchnischen Rathaus arbeitet, hat sie beim Gießen seiner Pflanzen freundlicherweise mit versorgt und alle per Fahrradanhänger gerettet und in Bockenheim botanoadopt übergeben. Paula hat sich nie recht wohlgefühlt im Umfeld von Behörden und ihre Individualität mit einem eigenwilligen Wachstum zum Ausdruck gebracht. Paula hat sich leider von ihrem desolaten Zustand nicht erholen können. In Botania wird gerade ein Nachkomme aus ihrem letzten Grün gezogen. Sie stand bereits zur Vorbereitung einer angemessenen Trauerfeier, n einem fensterlosen Raum und entwickelte während des 2-wöchigen Aufenthalts einen derart starken Überlebenswillen, das sie an mehreren Stellen auszutreiben begann.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt sie lebt in Frankfurt.

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Ficus „Fritz“

Fritz

Der inzwischen verstorbene Benjamin hat ja schon alles gesagt: Wir müssen alle weg, aus dem Technischen Rathaus zu guten Adoptiveltern!

Fritz wurde vor dem Abriss gerettet und lebt derzeit in Botania, um sich zu regenerieren.

Nach vier Jahren in Botania hat er nun ein neues Heim in Frankfurt gefunden.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt Fritz in Frankfurt am Main.

Ficus „Benjamin“

Ficus Benjamin †

! Ich will raus ! Seit Jahren vegetiere ich zusammen mit meinem Kumpel Fritz und den beiden Palmen Alma und Paula und neuerdings auch Aloe Vera auf einem Flur des Technischen Rathauses. Unsere Besitzer gießen uns sehr unregelmäßig. Ab und zu werden wir von Jochen mit versorgt. Aber jetzt sollen wir umziehen! Am neuen Ort ist wenig Platz, und bloß nicht mit umziehen. Dann gibt es nur Zigarettenqualm, aber wenig Wasser! Und Jochen kommt da auch nicht mehr hin. Aber wahrscheinlich werden wir eher in dem Bau zurückgelassen und landen beim Abriss in den Trümmern. Deshalb wollen wir ausreisen, am liebsten zusammen! Und natürlich am liebsten zu Pflanzenliebhabern, die sich um uns kümmern und regelmäßig gießen!“ Benjamin wurde vor dem Abriss gerettet, überlebte aber den Transport im Winter leider nicht.

 

„Alma“ die Palme

Alma

„Alma“ lebte einige Jahre schlecht versorgt auf einem Flur des Technischen Rathauses, welches abgerissen wird.
Schon im Sommer stellte sie einen Ausreiseantrag, scheiterte jedoch an den Formalitäten und bürokratischen Hürden.
In letzter Minute wurde sie gerettet und botanoadopt übergeben, die nun ein liebevolles zu Hause für Alma suchen.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt sie in Gießen.

„Königin“ der Nacht

Königin der Nacht

Wohlduftende Adelige der Gattung Epiphyllum Oxypetalum, die ihre volle Schönheit nur nachts zeigt. Ihre Vorfahren kamen aus den Karpaten und waren gut bekannt mit dort heimischen Vampiren. Durch die gemeinsamen Feiern (bei denen pflanzliche Gäste nichts zu befürchten hatten), stellte die Königin vor Jahrhunderten ihren Lebensrhythmus von Tag auf Nacht um.
Die Königin ist ein Epiphyllum Oxypetalum, ein Blattkaktus und lebt in Frankfurt-Rödelheim.
Die Königin lebt ab sofort in Frankfurt.

 

Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Königin der Nacht“ in Frankfurt-Rödelheim.

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Sukkulente „Michel“

Michel

Nachkömmling von Trixi Ewert mit philosophischer Begabung. Nannte sich Michel, nach seinem großen Vorbild Foucault, stößt innerhalb der botanischen Welt jedoch auf völliges Unverständnis in Bezug den Diskursbegriff und die Methodik der Analyse in der Archäologie des Wissens. Konzentriert sich nun auf geisteswissenschaftliche Studien.

 

Bereits adoptiert, inzwischen lebt er derzeit am ICI in Berlin.

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Kaktus „Marie“

Marie

Auf einer Studienreise nach Japan lernete sie die japanische Bondageszene kennen, fand jedoch keinen richtigen Gefallen daran. Dort begegnete sie Marleen und begeisterte sie von Frankreich. Drei Tage nach ihrem Kennenlernen beschlossen beide, nach Europa zu fliegen. Sie suchte sich einen Job als Zimmerkaktus, den sie wegen chronischer Langeweile alsbald aufgab und singend am Ufer der Seine als erster singender Kaktus in der Lokalpresse große Beachtung fand. Wollte nach 2 Jahren wegen Stalker unter ihren Fans nochmal ganz von vorn anfangen und gelangte als Gastgeschenk eines französisches Botanikers an ein befreundetes Ehepaar ins Frankfurter Westend.

 

Bereits adoptiert, inzwischen lebt Marie nahe Frankfurt/Main bei Kakteenliebhabern.

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Kaktus „Marleen“

Marleen

Japanischer Otaku, der nach Jahren des Daseins unter einer Tatamimatte mangels Platz in die Bondageszene wechselte und in Tokio zum Undergroundstar wurde. Er wanderte als Transvestit nach Frankreich aus und arbeitete 2 Jahre als „Rauhe Marleen“ im Moulin Rouge. Verlies das Varieté nach einem Unfall, bei dem 50% der Gäste mit seinen Stacheln übersät wurden und flüchtete nach Frankfurt, wo er als Gastgeschenk eines französisches Botanikers an ein befreundetes Ehepaar ins Frankfurter Westend gelangte.

Marleen lebt bei Kakteenliebhabern nahe Frankfurt/Main.

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