„Upcycling Queen“

Upcycling Queen

„Upcycling Queen“ lebt in der derzeit ultimativen Blumenampel. Eine geteilte Plastikflasche kombiniert mit einer Sisalschnur verbindet den Flair der 1970er-Jahre mit dem aktuellen Nachhaltigkeitstrend. Doch ein bischen skeptisch ist sie schon; schließlich ist aktuell auch viel über Micropartikel aus Plastik und deren unkalkulierbare Langzeitwirkungen zu lesen. So dokumentiert sie im Selbstversuch tägliche Befindlichkeiten und Umwelteinflüsse.

Bereits adoptiert. Inzwischen leben sie in Frankfurt am Main.

Palme „Urban Survivor“

Urban Survivor

Abgegeben in der Pflanzenklappe, erholt in Botania und voller Tatendrang will „Urban Survivor“ ins Streetworking für Pflanzen. Er plant, auf einer Verkehrsinsel zu starten und dort ein offenes Kreativcamp ins Leben zu rufen.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Frankfurt am Main.

Sukkulente „Flower Power“

Flower Power

Das zauberhafte Power-Paket ist zarte zwei Jahre alt, ist aber dennoch zu groß für ihren derzeitigen Standort: eine ultra-schmale Fensterbank. Deshalb möchte sie umziehen. „Flower Power“ ist temperamentvoll, aber nicht aufdringlich und schreibt hinreißende Kurzgeschichten aus der Welt der Pflanzen. Sie plant eine Kooperation mit der Architektenkammer zur Berücksichtigung pflanzlicher Interessen in Wohnungen und Häusern.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Regensburg.

Zyperngras „Smiley Cyprus“

Smiley Cyprus

„Smiley Cyprus“ liebt Popmusik und liest gerne Gruselgeschichten. Lange lebte sie in der Nähe eines Flughafens und bewegte ihre Arme im Rhythmus ankommender – und abfliegender Flugzeuge. Aus diesen Bewegungen entwickelte sie eine Meßmethode für Fluglärm, in der die Lautstärke in Vibration übersetzt wurde. Je lauter es ist, desto mehr vibrieren ihre Arme. Leider wurde diese Methode bis heute nicht anerkannt; vor allem, weil ihre Ergebnisse angeblich zu sehr auf Interpretation beruhen.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Bonn.

Geldbaum „Playing all night long“

Playing all night long

Der 30-Jährige ist ein begnadeter Tänzer und hält den Weltrekord in der Disziplin „Rhythmic-Leave-Vibration“ im „Internationalen Topf-Pflanzen-Dance-Contest“, der jährlich stattfindet. Seit 2017 ist er mit im Organisationsteam des Wettbewerbs, der inzwischen Europaweit bekannt ist. 2018 soll der Contest erstmals in Südafrika, dem Heimatland der Geldbäume, stattfinden.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Groß-Gerau.

Drachenbaum „Feed me“

Feed Me

„Feed me“ sucht dringend ein neues Heim, in dem auf seine Bedürfnisse geachtet wird. Er ist zwar nicht besonders pflegeintensiv; momentan jedoch leidet er.  Wird „Feed me“ mit Informationen gefüttert, verarbeitet er diese zu einem Soundteppich wechselnden Klangs. Wird er mit Liebe und Poesie gefüttert, entfaltet er seine volle Kraft der Kreativität; auf die Ergebnisse darf man gespannt sein.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Berlin.

Drachenbaum „Green Ocean“

Green Ocean

„Green Ocean“ ist 22 Jahre alt und ca. 2 Meter hoch. Vom Licht kann er nicht genug bekommen und er hat im Laufe der Jahre eine Technik entwickelt, sich wellenartig dem Licht zuzuwenden. Die Welle hat er derart verinnerlicht, das er vor kurzem begann, sich nach Surfkursen für Pflanzen zu erkundigen. Er entdeckte eine Marktlücke, die er zu füllen gedenkt.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Köln.

Dickblattgewächs „Kleiner Findus“

Kleiner Findus

Er ist ein echtes Findelkind; gerettet aus dem Biomüll. Derzeit erholt er sich von seinem Schock und übt sich in tiefer Atmung – der Geruch von Fauligem hat ihm schlicht die Luft genommen. Doch so langsam kommt seine Chlorophyll-Produktion wieder in Gang.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Bonn.

Ficus „Shy“

Shy

Der schüchterne Ficus wurde verschenkt und hat sich nie richtig eingelebt in seinen Heim. Deshalb sucht er ein neues zu Hause. Bis dahin hält er sich mit einem Song von Kajagoogoo bei Laune und schreibt an einem neuen Gedichtband.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Bonn.

Jacaranda „Sensoric Dream“

Sensoric Dream

Die 170cm hohe Jacaranda blüht nicht nur wunderschön; ihr Duft ist betörend und unwiderstehlich. Nicht ohne Grund werden aus ihren Blüten die feinsten Essenzen für edle Parfüms hergestellt. Kommerzielle Angebote lehnt sie jedoch ab. Sie sucht ein Heim, was sie mit ihrer Erscheinung und ihrem Duft verschönern kann.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Wedel bei Hamburg.