Efeutute „Lana De Ravo“

Lana de Ravo

Temperamentvolle Efeutute sucht neues Heim. „Lana“ beherrscht die Kunst pflanzlicher Betörung, weiß ihren Wuchs aber durchaus bewußt einzusetzen. In wie weit sie sich ausbreitet, hängt nicht zuletzt von ihrem neuen Eltern ab. Zwar ist sie eine eigenwillige Persönlichkeit. Ihre Erfahrungen in einer Großfamilie befähigen sie jedoch zu einem harmonischen Zusammenleben.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Gießen.

Brutblatt „Dancing leaves“

„Dancig leaves“ arbeitete Jahre als Schlangenmensch in einer Akrobatikshow, doch irgendwann war sie müde, immer den Mensch geben zu müssen und besann sich auf ihre Talente und Fähigkeiten. Sie verfeinerte ihre physische Ausdruckskraft, studierte Tanz, experimentelles Theater und Performance und entwickelte einen ihrer Konstitution entsprecheden Ausdruckstanz, der mittlerweile auch in der Frauenbewegung als Fruchtbarkeitstanz verehrt wird.

 

Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Dancing leaves“ in Gießen.

Kaktus „Jummy“

Jummy

„Jummy“ kämpft für mehr Redefreiheit unter den Pflanzen und möchte selbst das Wort ergreifen. Erst kürzlich hat er einen Kurs in kreativem Schreiben erfolgreich absolviert. „Oh schaut mich an, geratet  ob meines grandiosen Wuchses in andächtige Verzückung, liebt mich und wahrt respektvollen Abstand. Dann können wir gute Freunde werden. Wie groß ich werden könnte, weiß ich selbst noch nicht, das käme auf einen Versuch an. Meine größeren Verwandtschaften bieten leckere Früchtchen …. schaun mer mal, gel.“

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Frankfurt

Oleander „Olanda S.“

Olanda S.

Die ebenfalls rappende Zwillings-Schwester von „Olli D.“ sucht ein neues Heim. Der Hauseigentümer verwehrt ihr ein warmes Winterquartier und bevor die 2,5 Meter hohe Schönheit nun den Kältetod stirbt, sucht sie mitfühlende Adoptiveltern, denen sie mit ihrer Anwesenheit das Leben verschönern kann. Da ihre Pflanzenteile giftig sind, sucht sie eher einen kinderlosen Haushalt; idealerweise mit Haus oder Wintergarten.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Berlin.

Oleander „Olli_D.“

Olli D.

Wunderschöner 2,5 Meter hoher rappender Oleander sucht dringend eine neue Bleibe in Berlin. Die Gentrifizierung macht nun auch vor Pflanzen nicht Halt – „Olli D“ darf nicht mehr im Treppenhaus überwintern und so gibt sein Besitzer ihn in liebevolle Hände ab. Der pflanzliche Rapper „Olli“ beschäftigt sich derzeit auch mit botano-Punk. Sein Traum ist ein heller Raum für den Winter. Er bedankt sich mit cooler Mucke, einem Blütenmeer und wunderbaem Duft. Da seine Pflanzenteile giftig sind, sucht er eher einen kinderlosen Haushalt; idealerweise mit Haus oder Wintergarten.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Olli D.“ in Berlin.

Birkenfeige „Ficus Famosos“

Ficus Famosos

Der Famose wurde er schon früh wegen seiner grandiosen Geschichten, seines Humors und seiner Menschenliebe genannt. Während seine Klassenkameraden der Berta-von-Clorophyll-Schule sich lieber der Sonne zu wandten und mit einigen recht eigenwilligen Methoden versuchten, das zunehmende CO2 schneller und effektiver umwandeln zu können, wandte sich „Ficus Famosos“ lieber den Menschen zu. Ihrer Meinung nach war Empathie der Weg, die menschlichen EntscheiderInnen dazu zu bewegen, die Rechte von Pflanzen anzuerkennen und damit auch dem Klimawandel entgegen zu wirken.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt er jetzt glücklich in Frankfurt/Main.

 

Palmfarn „Palma-de-Fanorca“

Palma de Fanorca

Nach ihrem Umzug nach Frankfurt findet sich kein geeigneter Platz mehr für die graziele, großzügige und musisch aktive Pflanzendame.  Auf diesem Portraitfoto ist sie noch für den Transport frisiert, d.h. zusammengebunden. Ihre ca. 130 cm langen Blätter entfalten sich wie eine Rosette und sie wuchs in einem hellen Zimmer auf. „Palma-de-Fanorca“ verträgt keine direkte Sonne. Sie liebt es, einen mit ihrem sanften Blattgeraschel akustisch in den Schlaf zu wiegen.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt er in Eppstein/Taunus.

Gummibaum „Loma Coll“

Loma Coll

Die Gummibaumdame liebt es hell. Sie ist geraudeaus und hat ein helles Köpfchen. Kürzlich promovierte sie in Wirtschaftswissenschaften.
Ihr Spezialgebiet ist das Thema Großkonzerne und die Auswirkungen von Kartellen auf die Weltwirtschaft.
In ihrer Freizeit reinigt sie die Luft ihrer Umgebung.

Bereits adoptiert. Sie lebt inzwischen in Mainz.

Tronco „Tapfere Yucca“

Tapfere Yucca

Die gute „tapfere Yucca“ ist 80cm groß und seit Jahren nicht gewachsen, weil sie in einem kleinen Topf lebt. Ihr jetziger Vater glaubt, sie fühlt sich dort richtig wohl, denn sie sieht gesund aus. Die gemeinsame Geschichte der beiden wird stets verborgen bleiben, doch möchten sie sich nun in Freundschaft trennen, bzw. der Vater möchte mit seoner Yucca auch die mit ihr verbundenen Erinnerungen gehen lassen.

Die „Tapfere Yucca“ soll jedoch nur ausziehen, wenn sie bei freundlichen Menschen aufgenommen wird.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt sie in Gießen.

Sukkulente „Ina Propeller“

Ina Propeller

„Ina“ entstammt einer Modellfliegerfamilie aus dem Münsterland. Als Kind wollte sie furchtbar gern Pilotin werden, doch ihre Blätter waren nicht differenziert genug, um die komplexen Steuermechanismen großer Jumbos bedienen zu können.

Doch wenigstens reisen wollte sie. Und tat dies meist als blinde Passagierin im Handgepäck, bis sie eines Tages nach einer üblen Reisekrankheit seßhaft wurde.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt sie bei Adoptiveltern in Gießen.