Dieffenbachia „Stephan“

Stephan

„Stephan“ liebt Kokosnusseis und lungert gerne in der Sonne. Seinem Vorbesitzer wurde er zu groß und da er naturbedingt – außer der Luftreinigung – eher wenig zur Sauberkeit im Haushalt beitragen kann, lag es nah, ihn in der Pflanzenklappe abzugeben. Er regenerierte sich er im Gießkannenmueum in Gießen, ist auf die Diät – nur Wasser und Licht) und fühlt sich ziemlich wohl.

Bereits adoptiert, „Stephan“ ist ein freundlicher gewitzter Genießer und treuer Freund. Mittlerweile lebt er in Gießen.

Yucca „Oasis Li“

Oasis Li

„Oasis Li“ – der Name ist Programm. Egal, wo sie sich befindet – es entsteht eine Oase der Stille und Wärme.
So ist „Oasis Li“ eine liebevolle Begleiterin für alle, die etwas mehr Ruhe in ihr Leben bringen möchten.
Nach einer Station in Frankfurt, lebt sie nun in Gießen. Es wird berichtet, das sie eine Dach-Oase gründete und dafür im Rahmen von temporären Urban Gardening Projekten einige Anerkennung fand.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Oasi“ in Gießen.

Clivie „Monzabel“

Monzabel

„Monzabel“ ist ein großer Fan von Yma Sumac. Zu gerne wäre sie mit der stimmgewaltigen Sängerin aufgetreten; als Urwaldpflanze oder in einer kleinen Rolle, doch die Auftritte der Sängerin fanden vor „Monzabels“ Zeit statt. Als Teenager wollte sie Gesangsunterricht nehmen, fand jedoch keinen Lehrer, der ihre Gesangstechnik des Wurzelswerks, dessen Töne sie über die Blätter nach oben vibrieren ließ, vertiefen konnte. So blieb sie Autodidaktin.
Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Frankfurt.

Bambus „Lucky Horse“

Lucky Horse

Der Glücksbambus ist zum chinesischen Neujahr 2014 aus der Bambuszucht entkommen, da er sich vor einem Leben im Supermarkt retten wollte.

Die Aussicht als Dekorationsglücksbringer mißbraucht zu werden, war ihm völlig zu wider.

Er plante sein Leben in Freiheit und hat vorübergehend eine Bleibe in Botania Frankfurt gefunden.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt er irgendwo in Ostdeutschland.

Bambus „Lucky Dragon“

Lucky Dragon

Der Glücksbambus stammt noch aus dem chinesischen Jahr des Drachens. Zum Jahreswechsel verlor er seine ihm zugewiesene Aufgabe und fristete sodann ein Dasein als gewöhnliche Zimmerpflanze.

Und das, obwohl seine Fähigkeiten, Glück zu bringen, zeitlich völlig unbegrenzt sind. „Lucky Dragon“ lebt derzeit in Frankfurt.

Er ist Glücksforscher und liebt die Frankfurter Skyline.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt er in Frankfurt/Main.

Clivie „Jo-Burg“

Jo-Burg

Die Clivie nannte sich nach der Heimat ihrer Vorfahren in Südafrika. Sie gehört zu den Amaryllisgewächsen und liebt die Wärme, aber keinesfalls die Nässe an den Füßen.

„Jo-Burg“ ist Pflanzenanthropologin und verfasst derzeit ihre Studien zu einem Buch auf Papier aus Maismehl.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt sie in Frankfurt.

Clivie „Alphanom“

Alphanom

Die musisch begabte Clivie stammt aus einer Großfamilie im Westerwald, in der alle Familienmitglieder alphanumerische Namen erhielten.

2013 siedelte sie nach Frankfurt über und fand in Botania eine vorübergehende Bleibe.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Alphanom“ in Frankfurt. Sie wurde im Bockenheimer Adoptionsbüro vermittelt.

„Josefine“

Josefine

Die theateraffine Pflanze spielte erst kürzlich in einem Performancestück mit. „Josey“, wie die Kreative von ihren Freundinnen genannt wird, ist mitfühlend und verfügt über einen subtilen Humor, den sie nonverbal über ihre Blätter kommuniziert.

Anwesende wundern sich des öfteren über spontanes Lachen, das – davon ist „Josey“ überzeugt – ungeheure Heilkräfte hat.

Bereits adoptiert, „Josey“ lebt in Frankfurt und das sehr gerne.

Geldbaum „Henry Varnum Poor“

Henry Varnum Poor

Der Nachfahre von Geldbaum „Lehman“ nannte sich nach dem Begründer der Rating Agentur Standard and Poor, Henry Varnum Poor. Wie sein Namensvetter ist „Henry“ ein brillanter Analyst und Anwalt. Er setzt sich für soziale Gerechtigkeit und Wohlstand, basierend auf gesundem Wachstum, ein. Als Nachfahre von Geldbaum „Lehman“  ist seine Fokussierung auf gesundes Wachstum genetisch im Clorophyll verankert.

Bereits adoptiert, inzwischen lebt „Henry Varnum Poor“ in Frankfurt.

Avocado „Fat Free“

Fat Free

Die 1999 geborene Berlinerin entstammt einer kalifornischen Großfamilie, die – im Embryonalstadium, als Kern – nach Deutschland kam und in einem Topf liebevoll groß gezogen wurde. „Fat Free“ braucht ein warmes Heim und ausreichend Wasser. Noch heute leidet sie an den Spätfolgen der Dürre des vorletzten Sommers. Die braunen Blätter lassen sich mit ihrer Vitalität und ihrem Schönheitsideal nicht ganz in Einklang bringen. Doch es gibt ja noch innere erte. An diese appellierend, sucht sie nun die idealen Adoptiveltern – die ihr Sonne, Wärme, Wasser und Liebe geben. Sie revanchiert sich mit köstlichen Früchten und einem hinreissendem Humor.

Bereits adoptiert. Inzwischen lebt sie in Berlin.